Liebe Community,
einige von Euch haben es sicher mitbekommen und waren – wie auch wir -
geschockt. In der Online-Ausgabe eines Nachrichtenmagazins mit
professionellem Image wurde unser Geschäftsführer Marcus Riecke falsch
zitiert.
Auf der beständigen Jagd nach einem neuen Skandal im Hause studiVZ wurden
mal wieder Zusammenhänge aus unserer Sicht mutwillig falsch dargestellt.
In diesem Artikel hieß es zum Beispiel, dass wir Euch - salopp formuliert -
an die Polizei verpetzen wenn wir Bilder von Euch beim Konsum von Cannabis
sehen.
Diese Schlagzeile wurde eine halbe Stunde nach
Veröffentlichung und einer Aufforderung zur Richtigstellung durch uns zwar
abgemildert, was die Weiterverbreitung über andere Medien aber nicht verhindert
hat.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sauer wir über diese Art der
Berichterstattung sind.
[Aktualisierung]
Unsere Anwälte haben mehreren großen Medienhäusern Abmahnungen zu dieser Falschaussage geschickt. Eine erste unterschriebene Unterlassungserklärung liegt uns inzwischen vor.
Dies unterstreicht unsere hier beschriebene Position.
An dieser Stelle möchten wir Klarheit schaffen:
Fakt ist: Ihr möchtet Sicherheit.
Niemand möchte nationalsozialistische Parolen im studiVZ sehen oder der
rechten Szene einen Nährboden bieten. Niemand will belästigt, bloßgestellt,
bedroht oder verleumdet werden.
Um Euch eine sichere Plattform zu garantieren, haben sich alle Beteiligten
an einige wichtige Regeln zu halten. Diese stammen nicht von uns,
sondern sind für alle gültige und bindende Paragraphen der deutschen
Gesetzgebung, wie zum Beispiel der Jugendschutz und das Strafrecht.
Dass wir Daten an Strafverfolgungsbehörden - also Polizei und
Staatsanwaltschaft - herausgeben müssen, wenn diese uns ein schriftliches
Auskunftsersuchen zukommen lassen, ist weder neu noch unseriös, sondern
dient letztlich Eurem Schutz.
Es geht hier um Morddrohungen, radikales Gedankengut, Verleumdungen, schwere
Beleidigungen und weitere heftige Dinge, welche in unserem Land genauso wie
im studiVZ eine klare und zu ahndende Straftat darstellen.
Ein Auskunftsersuchen ist immer mit einer Anzeige verbunden, die von den
Geschädigten erstattet wurde, zum Beispiel einem Nutzer aus Euren Reihen.
Das wird überall genauso gehandhabt und hat nichts mit Spionage zu tun!
Dass wir Bilder und Daten an die Polizei geben, weil Ihr Euch darauf ein
gemütliches Tütchen ansteckt, ist komplett erfunden und gelogen.
So etwas tun wir nicht!
Das betrifft nicht nur das von der Presse bewusst gewählte und wunderbar
plakative Beispiel Cannabis.
Nebenbei gesagt gab es noch nie eine Anfrage zu Cannabiskonsum.
Wir bitten Euch, solchem Journalismus keinen Nährboden zu geben - er schadet
nicht nur uns, sondern ist eine gezielte Beeinflussung der öffentlichen
Meinung durch Veröffentlichung falscher Informationen.
Euer
Samir
Samir veröffentlicht diesen Klartext stellvertretend für die gesamte studiVZ-Belegschaft.
Wir lassen uns so etwas nicht mehr gefallen!