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Studentenverzeichnis / studiVZ

MEEDIA-Topstories

MEEDIA-Topstories
  • 'Sherlock' verliert im Ersten weiter Zuschauer:

    Wie schade: Das deutsche Publikum kann mit den von der BBC clever modernisierten Kriminalfällen des neuen Sherlock Holmes immer weniger anfangen. Mit 2,61 Mio. unterbot die spannende Folge "Der Hund von Baskerville" bei ihrer ARD-Erstausstrahlung wieder sämtliche zuvor erzielten Werte – trotz "Tatort" im Vorlauf. Der lief zwar bloß als Wiederholung, funktionierte aber ordentlich. RTL hat – außer mit seiner Spielfilmpremiere – die Nase vorn dank Formel 1. Bei Sat.1 erzielte "Navy CIS" solide Werte.

    Pfingstsonntag bei den 14- bis 49-Jährigen: Allem Bedauern über die sinkenden "Sherlock"-Quoten zum Trotz, eins ist klar: Im jungen Publikum ist die BBC-Reihe aus ARD-Sicht ein Erfolg. Nach dem Ausflug in die Primetime am Donnerstag vor einer Woche sahen nun auf dem alten Sendeplatz um 21.45 Uhr sogar wieder mehr junge Zuschauer zu: 1,11 Mio. Der Marktanteil lag bei guten 10,8 %. Die letzte "Sherlock"-Folge zeigt das Erste am heutigen Pfingstmontag – mal sehen, ob die "Tatort"-Premiere davor ein bisschen Anschub leistet. Als Wiederholung am Pfingstsonntag eroberte der ARD-Krimi mit der Folge "Nie wieder frei sein" einen ordentlichen 4. Platz in der Tageswertung. 1,38 Mio. junge Zuschauer hatten eingeschaltet. RTL half derweil die Formel 1, den Sonntag abzurunden. Den Großen Preis von Monaco hatten ab 14 Uhr 2,16 Mio. eingeschaltet (Platz 2), der Marktanteil lag bei 40,1 %. Am Vorabend allerdings blieb Vera Int-Veens "Helfer mit Herz" wieder bei unbefriedigenden 11,8 % hängen – obwohl sie sich feiertagsbedingt diesmal gar nicht gegen Julia Leischik bei Sat.1 behaupten musste. Eine Auszeichnung für besonders kreative Programmierung kriegt Sat.1 derweil nicht – aber der "Navy CIS"-Marathon mit vier Folgen am Stück war quotentechnisch eine richtige Entscheidung. Bis zu 1,19 Mio. (Folge 3 ab 22.15 Uhr) sahen im Durchschnitt zu, die Marktanteile lagen bei 10,9 %, 10,4 %, 11,7 % und 14,3 %. Beim Schwestersender Pro Sieben war "Galileo" am Vorabend die meistgesehene Sendung (1,06 Mio. und 16,8 %). Und im ZDF interessierten sich 680.000 Zuschauer (7,0 %) für "Ein Sommer in den Bergen" mit Muriel Baumeister. Derweil darf sich Kabel 1 auch mal als Gewinner unter den Privatsendern der 2. Generation fühlen – auch wenn 6,6 % und 6,4 % für die beiden Filme "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Equilibrium" keine Rekorde verheißen (0,64 und 0,59 Mio. sahen zu). Vorher erzielten "Star Trek II" und "Star Trek III" gute 7,5 und 7,4 %. 580.000 Zuschauer entschieden sich am Abend für RTL 2 und "Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film" (6,0 %), "Borat" stürzte danach trotz indirektem Kino-Support durch Sacha Baron Cohens neuen Film auf 5,1 % ab. Denselben Wert erreichte Vox – allerdings schon ab 20.15 Uhr mit seinem "Perfekten Dinner" der Ex-"Bachelor"-Kandidatinnen. Im Anschluss steigerte sich "Prominent!" immerhin auf 7,1 %. Pfingstsonntag im Gesamtpublikum: 5,3 Mio. Zuschauer und 40,7 % Marktanteil am Nachmittag – damit war die Formel 1 bei RTL unangefochtener Sieger am Pfingstsonntag. Mehr Zuschauer ab 3 Jahren hatte keine andere Sendung. Einigermaßen dicht auf den Fersen war RTL der Wiederholungs-"Tatort" im Ersten, der 4,96 Mio. erreichte (18,9 %), knapp vor 4,89 Mio. für "Ein Sommer in den bergen" im ZDF (18,6 %) und dem anschließenden "heute journal" mit 4,81 Mio. In direkter Konkurrenz zu "Inspector Barnaby" im ZDF mit insgesamt 3,25 Mio. Zuschauern zog "Sherlock" im Ersten klar den kürzeren – 2,61 Mio. hatten die zweite Folge der zweiten Staffel eingeschaltet. Neun Tage zuvor waren noch 2,76 Mio. dabei (donnerstags um 20.15 Uhr). Der Marktanteil lag bei 10,9 %. Bei Sat.1 kam "Navy CIS" auf bis zu 2,23 Mio. Zuschauer im Schnitt und mit 1,37 Mio. Zuschauer für "Prominent!" lag Vox fast gleichauf mit der Spielfilmpremiere von Pro Sieben. Wie das Duell "Oben" (RTL) gegen "Sex and the City 2" (Pro Sieben) ausgegangen ist, lesen Sie hier.

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  • "Sex and the City 2" versagt gegen "Oben":

    Am Pfingstsonntag lieferten sich RTL und Pro Sieben ein Duell der Hollywood-Premieren. Der Kampf Trickfilmabenteuer vs. Product-Placement-Marathon war aber ein ungleicher – denn gegen Disney's lustigen Pfadfinderausflug im Ballonhaus hatte "Sex and the City" keine Chance. Im jungen Publikum interessierten sich nur 1,05 Mio. für die Pro-Sieben-Premiere. Damit musste sich Sarah Jessica Parker unter anderem auch den "Navy CIS"-Wiederholungen bei Sat.1 geschlagen geben.

    Gerade einmal 1,05 Mio. Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren schalteten die Serienfortsetzung in Spielfilmlänge ab 20.15 Uhr ein – damit landete der Film nur auf Platz 13 in den Tages-Charts beim jungen Publikum. Ältere Zuschauer blieben fast völlig weg: Insgesamt verzeichnete "SatC 2" gerade einmal 1,38 Mio. Zuschauer (5,5 % Marktanteil). Dagegen hatte RTL relativ leichtes Spiel: 3,55 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren sahen, wie sich bei "Oben" der mürrische Witwer Carl mit einem blinden Passagier auf seinem – naja: Umzug in Richtung Südamerika  arrangieren muss (13,5 %). Im jungen Publikum entpuppte sich der Trickfilm als Hit mit 22,9 % Marktanteil. 2,23 Mio. hatten sich ab viertel nach acht für RTL entschieden. Das reichte für den ersten Platz in der Tageswertung. Für die beiden Anschlussfilme bei RTL waren dann keine ganz so guten Werte mehr drin: "Crank 2: High Voltage" erzielte 16,9 % (Platz 3), die Wiederholung des Terry-Gilliam-Films "12 Monkeys" schaffte ab halb zwölf nur noch 13,4 %. Bei Pro Sieben steigerte sich die Sexsatire "Toy Boy" im Anschluss an "Sex and the City 2" wenigstens auf 12,1 %. Die komplette MEEDIA-Quotenanalyse für Pfingstsonntag lesen Sie hier.

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  • Neues Grass-Gedicht: Reif für die Titanic:

    Günter Grass hat in der Süddeutschen Zeitung erneut ein Gedicht veröffentlicht. "Europas Schande" thematisiert die Griechenlandpolitik. Der Literaturkritiker Volker Weidermann berichtete darauf in der FAS, der Satirezeitschrift Titanic sei es gelungen, das Gedicht der SZ unterzujubeln. Der Artikel erschien in einer Rubrik mit der Überschrift "Nachrichten". Via Twitter wurde der vermeintliche Titanic-Coup verbreitet. Doch das Gedicht stammt tatsächlich von Grass, wie die SZ auf Nachfrage bestätigt.

    "Das Gedicht ist von Herrn Grass verfasst", schreibt SZ-Feuilletonchef Andrian Kreye auf Nachfrage von MEEDIA. Und SZ-Innenpolitikchef Heribert Prantl verweist zusätzlich auf den NDR, der im Internet eine Lesung des neuen Polit-Gedichts des Literatur-Nobelpreisträgers bereithält.

    Wie konnte es dazu kommen, dass die Süddeutsche die Echtheit des am Samstag im Feuilleton abgedruckten Grass-Gedichts bestätigen muss? Am Sonntag erschien in der FAS unter der Überschrift "Nachrichten" ein Text von Volker Weidermann, der so beginnt: "Dem Satiremagazin Titanic ist es gelungen, ein Gedicht unter dem Namen 'Günter Grass' im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung zu platzieren." Weidermann beschreibt die große Freude der Titanic-Kollegen, denen es lange nicht "so einfach" gemacht worden sei. Bei der Wahl ihres Sujets hätten sie sich "diesmal für Griechenland entschieden und in aller Eile alles zusammengeschrieben, was Google zu den Suchbegriffen Griechen, Antike und Europa so hergibt, haben dann jeweils die Satzstellung leicht verschoben, die unsinnigsten Genitivkonstruktionen aneinandergereiht und fertig." 

    Weidermanns Text macht ein Gedicht zur Satire, ist aber tatsächlich selber eine. Doch das wurde nicht von jedem Leser verstanden. Noch am Samstag abend, als der Text bereits online zu lesen war, gingen über Twitter "Breaking News" ein, die den vermeintlichen Coup der Titanic feierten. Im Eurovisionstrubel waren zumindest einige Nutzer bereit, den schön ausgedachten Witz Weidermanns zu glauben. Doch schon wenige Stunden später stand fest: Grass selber hat "Europas Schande" wirklich verfasst. 

    Grass hatte bereits im April u.a. via Süddeutsche Zeitung ein Gedicht lanciert. In "Was gesagt werden muss" prangerte der Schriftsteller die Politik Israels an, die den Weltfrieden gefährde. Das Gedicht sorgte international für Debatten, Grass wurde die Einreise nach Israel verweigert und als Antisemit beschimpft.  

    Was zeigt die kleine Pfingst-Posse? Im Netz verbreiten sich Fehlinterpretationen rasend schnell, wie mal wieder zu beweisen war. Sie klären sich dann aber auch recht schnell wieder auf - zahlreiche Twitter-Nutzer hatten das Stück dann doch als Satire erkannt. Und: Grass-Werkstücke haben seit seinem Israel-Gedicht an Gravitas eingebüßt. Selbst seine Originale gehen als Satire durch. Und wer letztlich deren Urheber ist, spielt fast keine Rolle mehr.   

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  • Schlappe gegen die Schweiz vor 5 Mio. Fans:

    Den Vorgeschmack auf die bald startende EM hatten sich die meisten Fans vermutlich anders vorgestellt – und von Rekordzahlen für das Testspiel Schweiz gegen Deutschland, das die Schweizer klar für sich entschieden, kann auch keine Rede sein. Aber nach dem ESC im Ersten war das Spiel im ZDF am Nachmittag die erfolgreichste Sendung und erreichte 5,51 Mio. Am Abend hielten sich das ZDF (im Gesamtpublikum) und Sat.1 (bei den jungen Zuschauern) wacker gegen den Grand Prix im Ersten.

    Der Samstag bei den 14- bis 49-Jährigen: Wobei: Für den Fußball war bei den jungen Zuschauern nur Platz 3 in den Tages-Charts drin, denn – und so einen Satz kann man ja auch nicht alle Tage hinschreiben: Die deutsche Nationalmannschaft musste sich quotentechnisch dem "Wort zum Sonntag" im Ersten geschlagen geben (das freilich direkt vor dem ESC-Finalstart lief) – und zwar mit 1,82 Mio. gegen 1,88 Mio. Gänzlich unbeeindruckt vom abendlichen Gesansgspektakel zeigte sich zunächst Sat.1, das mit dem Adam-Sandler-Film "Bedtime Stories" ab viertel nach acht 1,01 Mio. Zuschauer interessierte und 11,8 % Marktanteil holte. Ab 22.10 Uhr war's allerdings vorbei mit dem Glück: Eddie Murphys Wohnaufenthalt in der "Geistervilla" kam dann nur noch auf 5,9 %. RTL und Pro Sieben hatten schon vorher Pech und lieferten sich am Abend ein kleines Rennen um den niedrigeren Marktanteil, den Pro Sieben mit 7,0 zu 7,1 % knapp für sich entschied. Der TV-Film "Megastorm" (RTL) kam beim Publikum ebenso wenig an wie die Premiere des Schlachtenepos "John Woo's Red Cliff" (Pro Sieben). Jeweils 640.000 junge Zuschauer sahen zu. Erfolgreicher war zumindest RTL am Nachmittag mit der Formel 1. Fürs Qualifying zum Großen Preis von Monaco interessierten sich ab 14 Uhr 0,93 Mio. – 26,0 % Marktanteil und Platz 9 in den Tages-Charts. Recht wacker schlug sich das ZDF am Abend, zumindest erreichte "Stubbe – Von Fall zu Fall" 800.000 junge Zuschauer und einen Marktanteil von 9,8 %, mit dem das ZDF locker die private Konkurrenz abhängt. "Bella Block" stürzte ab 22 Uhr jedoch auf 4,1 % ab. In der zweiten Liga der Privatsender ging Vox mit 5,1 % für Kevin Costners "Waterworld" einigermaßen baden (0,46 Mio.), die Samstagsreportage mit dem hochseriösen Titel "Tiermessies – Wenn Tierliebe außer Kontrolle gerät" kam danach auch nicht über 5,3 % hinaus. RTL 2 brachten die kurzfristig herbeigeschafften Flodders kein Glück: "Eine Familie zum Knutschen in Manhatten" kam nur auf 4,3 % (0,36 Mio.). Zwischen Vox und RTL 2 rutschte Kabel 1 mit seinem "Navy CIS"-Triple und 4,4 %, 5,1 % und 6,1 %. Der Samstag im Gesamtpublikum: Auch wenn sich einige Sender erfolgreich widersetzten – insgesamt war natürlich der Eurovision Song Contest am Samstag das Maß aller Dinge, gefolgt vom Fußball im Zweiten mit besagten 5,51 Mio. und 39,1 % Marktanteil am Nachmittag. Vor sämtlichen Vor- und Nachberichterstattungen zu den beiden Events schiebt sich am Abend noch Wolfgang Stumph als "Stubbe", als erfolgreichste Nachrichtensendungen dürfen "heute journal" (3,51 Mio.) und "Tagesschau" (3,49 Mio.) gelten. Bei den Privatsendern folgt erst mit einigem Abstand RTL dank der Formel 1, die 2,25 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren eingeschaltet hatten (25,6 % am Nachmittag). Den "Megastorm" am Abend sahen gerade mal 1,36 Mio. Mit "Bedtime Stories" war Sat.1 geringfügig erfolgreicher (1,6 Mio.), Pro Sieben schaffte den Anschluss nicht und landete bei 1,25 Mio. für "John Woo's Red Cliff". Wie der Eurovision Song Contest im Ersten lief, lesen Sie hier.

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  • 8 Mio. sehen Song-Contest-Finale aus Baku:

    Das Publikumsinteresse war zwar größer als in den Jahren vor dem Lena-Hype. Mit 8,29 Mio. kann der diesjährige Eurovision Song Contest aber trotzdem nicht an die großen Erfolge der vergangenen zehn Jahre anknüpfen – auch wenn Roman Lob für Deutschland am Ende einen guten achten Platz belegte. Im jungen Publikum war die Show fürs Erste trotzdem ein Erfolg mit sagenhaften 43,6 % Marktanteil. 4,11 Mio. Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren hatten ab 21 Uhr eingeschaltet.

    Das reichte natürlich problemlos für den ersten Platz im Ranking der meistgesehenen Sendungen vom Samstag. Mit den beiden Vorjahren lassen sich die Werte aber nur schwer vergleichen: Als Lena 2010 in Oslo antrat und gewann, fieberten 14,69 Mio. Zuschauer mit. Die Show aus Düsseldorf hatten im vergangenen Jahr 13,93 Mio. eingeschaltet. Der Marktanteil lag damals bei 49,3 %. Mit den 8,29 Mio. Zuschauern waren in diesem Jahr 36,6 % drin.  Das sind keine schlechten Werte, womöglich hätte man im Ersten aber erwartet, dass etwas mehr Schwung aus der Lena-Zeit mit nach Baku schwappt. Als Deutschland 2006 Texas Lightning zum Song Contest schickte, interessierten sich immerhin schon mal 10,41 Mio. für die Show; Stefan Raabs letzter Schützling Max Mutzke holte 2004 in der Türkei ebenfalls Platz 8 – aber vor 11,13 Mio. Zuschauern. Gerade mal vier Song Contest-Finals aus den vergangenen zehn Jahren hatten in Deutschland weniger Zuschauer als der diesjährige aus Aserbaidschan (Tiefpunkt war 2008 mit nur 6,38 Mio. für den Auftritt der No Angels). Die Vorberichterstattung aus Hamburg sparten sich viele ESC-Fans diesmal: Ab 20.15 Uhr sahen gerade mal 3,2 Mio. zu (14,8 %), während sich im ZDF 4,9 Mio. für "Stubbe – Von Fall zu Fall" interessierten; im jungen Publikum allerdings waren die Werte besser: 1,59 Mio. reichten für 21,5 % Marktanteil. Die "Grand Prix Party" im Anschluss an die Show, aus der Schweden als Sieger hervorging, hatten noch 2,76 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren eingeschaltet (1,48 Mio. junge). Die komplette MEEDIA-Quotenanalyse für den Samstag lesen Sie hier.

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  • Abschieds-Dämpfer für "Die letzte Spur":

    Wenn draußen die Sonne scheint, haben die Leute offensichtlich keine Lust auf Freitagskrimis: Zum Staffelende verliert die ZDF-Serie "Die letzte Spur" Zuschauer, auch "Der Kriminalist" lief nicht in gewohnter Stärke. Das Rennen im Gesamtpublikum macht stattdessen die Komödie "Das Leben ist ein Bauernhof" im Ersten. Und während RTL und Sat.1 ihre Casting-und-Gameshow-Flops zu Ende bringen, kann Pro Sieben bei den jungen Zuschauern mit dem nicht mehr ganz so frischen Film "Fantastic Four" punkten.

    Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen: 1,41 Mio. Zuschauer reichten an diesem Freitag, sicher auch wegen des guten Wetters, bereits für den Tagessieg – und der geht wie gesagt an Pro Sieben und seine Superhelden, die am Abend 16,6 % erzielten. Auch mit dem restlichen Verlauf kann Pro Sieben sehr zufrieden sein: "Spartacus: Blood and Sand" sorgte im Doppelpack wieder für gute 13,1 und und 17,9 % (mit 1,12 und 1,1 Mio. Zuschauern) auf den Plätzen 3 und 4. Erfolgreichste RTL-Sendung bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren war "GZSZ" mit 1,36 Mio. (22,3 %), "DSDS Kids" muss sich den 4. Platz mit "Spartacus" teilen und zog mit seinen nicht gerade berauschenden Werten natürlich auch die letzte Ausgabe der "RTL Comedy Woche" mit nach unten. 960.000 Zuschauer wollten sehen, was Paul Panzer & Co. über die Ereignisse der Woche zu kalauern hatten – 11,3 % Marktanteil. "René Marik live! Autschn" kam ab viertel nach elf auf 12,8 %. Im Anschluss an das Finale von "The Winner is..." sahen derweil bei Sat.1 noch jeweils 0,85 Mio. die beiden "Ladykracher"-Folgen, was erst für 10,4 % und später für gute 12,3 % reichte. Erfreuliche Nachrichten gibt's derweil fürs ZDF: Die "heute show" brachte es am Freitag auf stolze 10,1 % im jungen Publikum (0,88 Mio.) und erobert Platz 9 in den Tages-Charts – das sind hervorragende Werte für Oliver Welke und sein Team. "Der Kriminalist" und "Die letzte Spur" kamen davor immerhin auf 7,9 und 7,2 %. Da kann das Erste fast mithalten: 7,1 % waren nämlich für "Das Leben ist ein Bauernhof" drin. In der zweiten Reihe der Privatsender kann RTL 2 ganz vergnügt auf seine Primetime-Quoten blicken: "Twister" schaffte am Abend gleich 8,7 % (Platz 15), "Haunted Hill" im Anschluss noch einmal 8,9 % (0,74 und 0,67 Mio.). Die erfolgreichsten Vox-Sendungen waren die beiden Folgen "Law & Order: SVU" ab 22.15 Uhr mit 0,7 und 0,67 Mio. sowie 8,0 und 9,9 % Marktanteil. Kabel 1 war am erfolgreichsten mit "Body of Proof" ab 21.15 Uhr (0,64 Mio. und 7,0 %) vor "Castle" (0,55 Mio. und ebenfalls 7,0 %). Der Freitag im Gesamtpublikum: Mit "Das Leben ist ein Bauernhof" hat das Erste wie gesagt die Nase vorn, nach der "Tagesschau" (3,14 Mio.) schalteten 4,21 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren die TV-Komödie mit Heio von Stetten und Dominic Raacke ein. Der Marktanteil lag bei 17,2 %. Weniger Glück hatten diesmal die ZDF-Serien, jedenfalls muss bereits "Der Kriminalist" mit 4 Mio. Zuschauern Vorlieb nehmen (16,9 %), während die letzte Folge von "Die letzte Spur" im Anschluss noch einmal abrutschte und auf 3,88 Mio. kam (15,0 %). In der vergangenen Woche hatten noch 5,74 und 5,06 Mio. eingeschaltet. Mit 2,62 Mio. und 2,56 Mio. waren "GZSZ" und "RTL aktuell" die erfolgreichsten Privatsender-Programme am Freitag, gefolgt von immerhin 2,16 Mio. für die "Fantastic Four" auf Pro Sieben und 1,91 Mio. für "K11" bei Sat.1. Bei den kleineren Sendern lag Vox mit 1,38 Mio. für "Law & order: SVU" vorn. Wie sich "DSDS Kids" bei RTL und "The Winner is..." bei Sat.1 geschlagen haben, lesen Sie hier.

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  • 'DSDS Kids' und 'Winner is' enden glanzlos:

    Sowas gibt's im deutschen Fernsehen auch nicht alle Tage: Dass gleich zwei große Sender froh sein können, wenn ihre Prestigeshows endlich vorüber sind. Auf "DSDS Kids" und "The Winner iss..." trifft es aber zu. Auch zu den zeitgleich gegeneinander laufenden Finalshows gab es keine Überraschungen: Dieter Bohlens Casting-Endrunde lockte bei RTL noch einmal weniger Zuschauer vor den Bildschirm als in der Vorwoche. Linda de Mol reckte sich für Sat.1 immerhin noch einmal zu einem zweistelligen Marktanteil.

    Die Werte bleiben aber ernüchternd: Insgesamt wollten 2,27 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren bei RTL sehen, welcher Mini-Finalist am Ende als Sieger auf der Bühne steht und dafür ein Ausbildungsstipendium und ein Preisgeld für die eigene Schule kassiert (9,3 % Marktanteil). Damit unterbot "DSDS Kids" seinen Tiefstwert aus der Vorwoche – wohl auch wetterbedingt – noch einmal: Folge 3 hatten 2,66 Mio. eingeschaltet. Nur zur Erinnerung: Gestartet war die Show Anfang Mai (allerdings an einem Samstag) mit 3,62 Mio. Zuschauern. Auch in der jungen Zielgruppe ging's für Bohlens Sängernachwuchs weiter bergab: auf 1,1 Mio. und 12,8 % (bisheriger Tiefstwert aus der Vorwoche: 1,25 Mio., jedoch mit 12,2 %). Das reichte für Platz 4 in des Tages-Charts. Für Sat.1 gibt es derweil exakt einen Grund, sich zu freuen: Zum Abschied erzielte "The Winner is..." noch einmal einen zweistelligen Marktanteil beim jungen Publikum, nämlich 10,5 % mit 900.000 Zuschauern (Platz 7). Anfang Mai waren schon einmal 10,4 % drin gewesen, allerdings noch mit deutlich mehr Zuschauern (1,03 Mio.). Insgesamt dürfte das Musik-Gameshow-Casting die nach dem Erfolg von "The Voice of Germany" hohen Erwartungen des Senders aber nicht erfüllt haben. 1,72 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren verabschiedeten de Mol am Freitagabend (7,1 % Marktanteil). Die komplette MEEDIA-Quotenanalyse für den Freitag lesen Sie hier.

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  • "Augstein & Blome": Die bessere Talkshow:

    Seit 50 Folgen läuft die Sendung "Augstein und Blome" auf Phoenix. Der wöchentliche Schlagabtausch zwischen dem Bild-Vizechef Blome und dem Freitag-Verleger Augstein findet zwar auf eher randständigen Sendeplätzen statt. Inhaltlich aber überzeugt der nur ein Dutzend Minuten währende Kampf zwischen den politischen Welten. Denn beide Diskutanten beweisen nicht nur große Schlagfertigkeit, sondern warten mit für deutsche TV-Verhältnisse unkonventionellem Humor auf. Das zeitsparende Format ist die bessere Talkshow.

    Zum Jubiläum - so ganz sicher, wann genau die 50. Folge lief, ist man sich allerdings bei Sender und Protagonisten nicht - kramte Bild-Mann Nikolaus Blome in der vergangenen Woche einen Kuchen hervor, steckte eine Kerze rein und kredenzte Jakob Augstein das Backwerk. Er habe selber gar nicht mitgezählt, bekannte Augstein. "Aber ich habe das Gefühl, wir haben schon unser halbes Leben miteinander verbracht." Umgekehrt wollte der Chef der Wochenzeitung Freitag Blome neulich einen kleinen Pokal überreichen, als der Eklat um den Henri-Nannen-Preis heftig diskutiert wurde. Ein Trio der Süddeutschen Zeitung hatte den Preis abgelehnt, weil gleichzeitig auch Bild-Rechercheure ausgezeichnet wurden. Darauf nun Augstein: "So lange ich mit Ihnen auftrete, werde ich nie einen Preis gewinnen oder müsste ihn ablehnen." Blome: "Nein, Sie müssen ihn teilen - und das fällt den Linken natürlich schwer."

    So in etwa geht´s zu bei "Augstein und Blome". In den nur knapp dutzend Minuten pro Folge tauschen die beiden Journalisten ihre Argumente zu einem politischen Thema der Woche aus. Und, hier liegt ein Unterschied zu den allabendlichen Talkshows anderer Sender: ein Thema wird nur ausgewählt, wenn die Kontrahenten dazu wirklich anderer Meinung sind. Über den notwendigen Abgang von Christian Wulff als Bundespräsident hätten die beiden gar nicht lange sprechen müssen, denn sie wären größtenteils einer Meinung gewesen. Bei Wulffs Nachfolger Gauck lag der Fall schon wieder anders – Blome ist Fan ("Mit dem kriegen wir echt noch Spaß"), Augstein eher nicht ("Er ist eitel, dass es quietscht"). Vor einer Woche unterhielten sich die beiden über die Entlassung von Norbert Röttgen als Umweltminister. Für Augstein der Beleg, dass die Koalition eine "Fehlgeburt" sei. Für Blome eher der Beleg, dass Merkel ihre Macht auch mal demonstrieren könne, wo sie sonst eher nicht mit der Faust auf den Tisch haue. Zumindest nicht, wenn die Öffentlichkeit dabei zusieht.

    Die kleine Reminiszenz an die ZDF-Sendung "Frontal", in der einst Bodo Hauser und Ulrich Kienzle sich gegenseitig beharkten, ist unübersehbar. "Die Sendung ist der Versuch, ein Format neu zu etablieren und gleichzeitig zu persiflieren", sagt Augstein beim Gespräch nach einer Sendung in einer nahe gelegenen Weinstube. Aufgezeichnet wird im Berliner Hauptstadtstudio der ARD, die den Kanal Phoenix gemeinsam mit dem ZDF betreibt. "Man muss schnell und fintenreich sein und auch was einkassieren können, man darf aber auch nicht zu viel austeilen." Kontrahent Blome vergleicht das Format, das bei anderen Sendern möglicherweise "Das Duell" oder "Der Showdown" getauft worden wäre, mit einem Tischgespräch: Ernsthafte Gespräche mit ernsthafter Überzeugung, aber auch mit Ironie. Und es dürfe gelacht werden. Einmal musste die Aufzeichnung bisher abgebrochen werden, eben wegen eines Lachanfalls von Augstein. 

    Nun ist "Debatte" für Medien aller Art, ob online oder offline, von Cicero über Beckmann bis zum Deutschlandradio, scheinbar eine Art Zauberwort. Es signalisiert Ernsthaftigkeit, Klugheit, Offenheit. In der Mehrheit der bekannten TV-Talkshows aber werden in der Regel nur Standpunkte ausgetauscht, bei denen der eine Diskutant gar nicht auf die Argumente des anderen eingeht. Das ist bei "Augstein und Blome" tatsächlich anders. Dies ist möglich, weil die beiden Journalisten fixe Denker sind – aber auch, weil sie kein Parteiprogramm verkaufen müssen, in der Regel keine außer ihrer eigenen Agenda haben. Die Subjektivität lebt. Und so können eigentlich recht kurze zehn bis zwölf Minuten am Ende mehr Substanz haben als eineinhalb Stunden bei Jauch.

    "Ich bin ja irgendwie ein Linker, bin zudem ursprünglich eher Reporter als politischer Journalist", sagt Augstein. "Blome ist Teil dieser politisch-medialen Welt im Regierungsviertel, ich bin da eher ein Beobachter, der den Blick von Außen vertritt." Doch, glaubt Blome, habe sich auch die Rolle des politischen Korrespondenten verändert: "Klassische Parteienberichterstattung geht in allen Zeitungen zurück. Der politische Journalist als Parteigänger hat an Bedeutung verloren, aber nicht der politische Journalist als Beobachter, Kommentator und Erklärer von immer mehr Themen."

    Im Fall von Auftritten im Fernsehen gehört in diese Aufzählung vermutlich auch die Rolle des politischen Journalisten als Entertainer. Bei "Augstein und Blome" wird gerne mal ein kleines Utensil mitgebracht, um den Kontrahenten aus der Fassung zu bringen. So fuchtelt Blome mit Wonne mit einem bunten kleinen Taschenrechner herum, um zu belegen, wie seine Argumente nicht nur sinnhaft, sondern auch nachzurechnen sind. "Packen Sie doch Ihren blöden Taschenrechner weg", sagt dann Augstein. Der einmal  einen Schnaps einschmuggelte, der dann vor laufenden Kameras verkostet wurde. Da haben sich beide fast ein wenig gewundert, dass Alkohol in der Sendung akzeptiert wurde. "Phoenix und die Kollegen, die uns betreuen, haben ein breites Kreuz", hat Blome gelernt.

    Für Phoenix, den kleinen "Ereignis- und Dokumentationskanal", ist der wöchentliche Schlagabtausch jedenfalls ein Schmuckstück. "Politik im Fernsehen wirkt häufig zu glatt und von taktischem Verhalten bestimmt", findet Phoenix-Programmgeschäftsführer Christoph Minhoff, die Streitkultur sei unterentwickelt. Unverständlicherweise wird die Sendung, die Streitkultur bietet, am Freitag um 16 und 23.50 Uhr, sowie am Samstag um 00.35 Uhr versendet. Die beste Sendezeit liegt am Sonntag um 11.50 Uhr vor dem Presseclub. Die Phoenix-Chefs Christoph Minhoff und Michael Hirz finden die Sendeplätze auf Nachfrage allerdings "attraktiv". Und vielleicht ist es auch ganz egal, wann die Sendung läuft, denn das Format ist mit seiner überschaubaren Länge wie geschaffen für einen Abruf über das Internet. Und dort schauen die Nutzer auch zu – über YouTube, Facebook oder die Webseite von Augsteins Freitag.

    Nach einer Aufzeichnung, sagen Augstein und Blome dann noch, haben sie bis zu diesem Tag noch nie etwas gemeinsam gegessen. Ihre Wege trennen sich an der nächsten Straßenbiegung.

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  • FC Bayern verteidigt Internet-Meister-Titel:

    Es ist ein Titel, der Bayern München nach der Dreifach-Vize-Saison sicher nur überschaubaren Trost spenden wird. Aber dennoch: Der FCB war auch 2011/12 der deutsche Fußballclub mit der populärsten Website. 680.000 Unique Visitors begrüßte man laut Google Ad Planner im April auf fcbayern.telekom.de. Platz 2 und 3 gehen an Borussia Dortmund und Schalke 04, in Liga 2 gewinnt Eintracht Frankfurt und in Liga 3 die Kickers Offenbach. MEEDIA präsentiert die kompletten Rankings der Fußball-Websites.

    Die 680.000 Unique Visitors, also unterschiedliche Besucher, die der Ad Planner für fcbayern.telekom.de hochgerechnet hat, sind deutlich mehr als noch im Februar, als wir zuletzt unsere Liga-Rankings präsentierten. Damals kam der FCB auf 510.000, Verfolger Dortmund auf 390.000. Während die Bayern sich im Liga-Endspurt um 170.000 Nutzer verbesserten, beträgt das Plus der Dortmunder nur 120.000. Schalke 04 konnte sogar nur 30.000 Besucher hinzu gewinnen, Borussia Mönchengladbach verlor auf Platz 4 liegend 20.000.

    Einen Sprung nach oben machte der 1. FC Köln. Der spannende Abstiegskampf hat offenbar deutlich mehr Fans als sonst auf fc-koeln.de gelockt, der Verein verbesserte sich um 50.000 Visitors und sprang von Platz 7 auf 5. Auch der SC Freiburg und der FC Augsburg standen im April deutlich besser da als im Februar. Nach unten ging es hingegen für Hertha BSC, die TSG Hoffenheim und den FSV Mainz 05, der von Rang 15 auf 18 absackte.



    In der 2. Liga besteht das Führungs-Duo wie im Februar aus Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden. Die Frankfurter beflügelte der Aufstiegskampf von 120.000 auf 160.000 Unique Visitors, die Dresdner blieben bei ihren 110.000 Nutzern. Dahinter überholten Hansa Rostock und 1860 München den FC St. Pauli. Vor allem die Rostocker, sportlich Letzter der abgelaufenen Saison, verbesserte sich dabei enorm.

    Der neben Frankfurt zweite direkte Aufsteiger, die SpVgg Greuther Führt, belegt nur Platz 8, steigerte sich dabei gegenüber dem Februar aber immerhin um fünf Plätze. Die beiden unpopulärsten Zweitliga-Websites besitzen der FC Ingolstadt und FSV Frankfurt - ihre Werte konnten wegen zu kleiner Rohdaten-Messwerte nicht hochgerechnet werden, man kann also davon ausgehen, dass sie jeweils auf weniger als 15.000 Unique Visitors kamen.



    In Liga 3 kamen nur neun Clubs auf einen relevanten Wert, neue Nummer 1 sind dabei die Kickers Offenbach, die den Februar-Führenden VfL Osnabrück vom Thron stürzten. Auch der Chemnitzer FC überholte die Osnabrücker noch, lieht nun auf Platz 2. Die sportliche Nummer 1 der Saison, der SV Sandhausen, liegt hingegen unter der 15.000er-Marke.

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  • Telekom verabschiedet sich von Liga total:

    Das Ende eines ehrgeizigen IPTV-Projektes: Nach Informationen der Financial Times Deutschland begräbt die Telekom ihr Fußball-Angebot Liga total und vermarktet ab der Bundesligasaison 2013/14 das Angebot von Sky. Für den T-Konzern dürfte dies ein herber Dämpfer sein, immerhin wurde das eigene Bundesliga-Angebot seit Jahren mit einem hohen Millionenaufwand beworben. Durch ihren Sieg im Bundesliga-Bieterwettstreit befindet sich Sky in einer Position der Stärke.

    Damit gelingt Sky bereits der zweite Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Bonn. Erst setzt sich der Bezahlsender im Poker um die Fußballrechte durch und dann drückten die Münchner jetzt auch noch durch, dass bei der wohl größten deutschen Pay-Konkurrenz während der Bundesligaspiele die Sky-Übertragungen laufen.

    Trotz dieser ersten Ergebnisse, sind die Parteien wohl noch weit von einer kompletten Einigung entfernt. Laut einem FTD-Insider könnte das noch Monate dauern.

    Die Zahl der Liga total-Abonnenten wird zur Zeit auf rund 160.000 geschätzt. Sky sprach für das vergangene Quartal von knapp über drei Millionen zahlenden Kunden.

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