Dassault Systèmes (3DS), nach eigenen Angaben Weltmarktführer für 3D-Design, dreidimensionale Prototypen und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) wird Mitglied im Bitkom, dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien. Das zweitgrößte Software-Unternehmen Europas zeigt damit auch auf Verbandsebene auf dem wichtigen deutschen Markt eine stärkere Präsenz. Darüber hinaus will es von dem leistungsfähigen Bitkom-Netzwerk profitieren, das die besten Köpfe und Unternehmen der digitalen Welt vereinigt.
"Wir freuen uns, dass mit Dassault Systèmes ein sehr innovativer europäischer Software-Anbieter mit Weltmarktpräsenz dem Bitkom-Netzwerk beigetreten ist", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Das Unternehmen kann der Verbandsarbeit mit seinem Know-how unter anderem bei Simulations- und 3D-Software sowie im Bereich Digital Manufacturing wichtige Impulse geben."
"Das Ziel, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, verbindet 3DS mit dem Bitkom", sagt Andreas Barth, Managing Director EuroCentral bei Dassault Systèmes. "In einer heterogenen Welt spielen Netzwerke und die Zusammenarbeit mit Experten aus unterschiedlichen Gebieten eine immer größere Rolle. Der Verband bietet die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau mit anderen Unternehmen zu vernetzen und auszutauschen. Darüber hinaus setzt er sich für eine strategische ITK-Politik ein und positioniert die Themen der Branche in den relevanten politischen Gremien, von der EU über Bund und Länder bis hin zu den Kommunen."
Als Sprachrohr der Branchen IT-, TK- und Neue Medien vertritt der Bitkom mehr als 1.700 Unternehmen und repräsentiert etwa 90 Prozent des deutschen ITK-Marktes. Der Verband organisiert als größtes Wissensnetzwerk der Branche permanent den Austausch zwischen Fach- und Führungskräften und stellt Mitgliedern Plattformen zur Kooperation untereinander und für den Kontakt mit wichtigen Kunden bereit. kf
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Parallel zum nächsten Katalog, der im Juni 2012 erscheint, startet Hahn+Kolb einen umfangreichen mobilen Online-Katalog. Er umfasst das gesamte Sortiment der Stuttgarter Werkzeug-Dienstleister und ist unmittelbar an den Printkatalog angebunden.
Jede Seite des Katalogs ist mit einem individuellen QR-Code versehen. Über ihn gelangt der Nutzer mit seinem Smartphone oder Tablet-PC zum identischen Produktsegment im mobilen Online-Katalog. Dort findet er zusätzliche Informationen, kann Filter setzen, Anwendungsvideos anschauen und sofort den Bestellvorgang auslösen - oder sich über das weitere Sortiment informieren.
Die Struktur des mobilen Online-Katalogs folgt der bekannten Aufteilung des Printkatalogs. Der Nutzer wählt per Fingertipp zwischen den farbig markierten Produktgruppen: Zerspanungswerkzeuge, Spannwerkzeuge, Messmittel, Prüfmittel, Betriebseinrichtungen, Allgemeine Werkzeuge, Diamant und Chemie sowie Elektrowerkzeuge. Innerhalb der Produktgruppen leiten ihn weitere Kategorisierungen zu seinem Wunschprodukt. Eine Suchfunktion ergänzt die Benutzerführung.
Das Unternehmen setzt bei der Überführung seiner gesamten Produktpalette in den mobilen Online-Katalog auf die Interactive Catalog Technology (ICT) des Softwarehauses IanEO Solutions. Die Befüllung des mobilen Online-Katalog geschieht dabei parallel zum Aufbau des Printkatalogs. Die Daten für den neuen Katalog werden automatisch auch im mobilen Online-Katalog abgebildet. Damit bietet IanEO Solutions derzeit die einzige Crossmedia-Publishing-Lösung dieser Art.
Bei der Gestaltung stand die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Deshalb ist der neue mobile Online-Katalog browser-basiert - im Gegensatz zu den Katalogen anderer Branchen, die häufig als Apps konzipiert sind und auf dem Endgerät des Nutzers viel Speicherplatz beanspruchen.
Einen ersten Praxistest bestand die Technologie bereits im März mit einer Sonderausgabe des Prospekts "HK Nachrichten".
Einen detaillierten Bericht über das neue Mobile Procurement bei Hahn+Kolb lesen Sie demnächst in unserer Rubrik "Online Exklusiv". kf
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Mit der Hausmesse "World of Tools" in Nürnberg bietet die Hoffmann Group ihren Kunden und Partnern die Möglichkeit, zukunftsweisende Werkzeugtechnologien und Expertenwissen aus erster Hand live zu erleben. Über 3.500 Besucher haben sich im Vorfeld zu der Veranstaltung von Europas führendem Systempartner für Qualitätswerkzeuge angemeldet. 65 führende Hersteller präsentieren seit gestern und noch heute auf über 6.000 Quadratmetern ihre aktuellsten Produkte sowie Anwendungen und stehen für Fragen zur Verfügung. Zusätzlich können sich Gäste bei Fachvorträgen zu Themen wie Zerspanung und Messtechnik informieren.
"Sehen und erleben stehen bei der Messe "World of Tools" auf unserem hauseigenen LogisticCenter-Gelände besonders im Vordergrund", sagt Bert Bleicher, geschäftsführender Gesellschafter der Hoffmann Holding und Sprecher der Hoffmann Group. "Die Teilnahme von so vielen Besuchern und führenden Herstellern an der Veranstaltung bestätigt, dass wir mit dem Event und dem ausgewählten Rahmenprogramm einen Nerv getroffen haben." So stellen unter anderem die Unternehmen Knipex, Wera, 3M, Mitutoyo, Stahlwille und Tyrolit im Messezelt aus. Auch die hauseigene Premium-Marke Garant wird mit neuen Highlight-Produkten Präsenz zeigen - unter anderem in einer multimedialen Ausstellung, in der Teilnehmer Garant 360º Tooling live erleben können.
Zudem sind alle Gäste eingeladen, Blicke in den "Tools on Tour"-Truck zu werfen: Ausgestattet mit neuester Werkzeugtechnik der Premium-Marke Garant - zum Anfassen und Testen - dürfen sich Interessenten von der hohen Qualität der Werkzeuge selbst überzeugen. Der kürzlich vorgestellte Leichtbausportwagen Roding Roadster wird ebenfalls zu sehen sein. Hergestellt aus schwer zu verarbeitenden Leichtbaumaterialien, wie karbonfaserverstärktem Kunststoff, wurde bei der Fertigung des Fahrzeugs von Anfang an auf GarantHochleistungswerkzeuge gesetzt.
Als zusätzliches Angebot an Besucher bietet die Hoffmann Group Fachseminare zu Themen wie Zerspanung und Messtechnik an. Dort bekommen Teilnehmer einen Einblick zu Trends in der Werkstück- und Bauteilespannung auf modernen CNC-Maschinen und zu den Einsatzmöglichkeiten der Computertomographie in
der Fertigungsmesstechnik.
Die "World of Tools" findet im Rahmen der internationalen Katalogschulung auf dem Gelände des hauseigenen LogisticCenter der Hoffmann Group in Nürnberg statt. Das Logistik-Gebäude ist mit modernster Lager- sowie Fördertechnik ausgestattet und feiert mit der Veranstaltung gleichzeitig sein zweijähriges Bestehen. Auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern können im Werkzeug-Logistikzentrum täglich bis zu 15.000 Pakete ausgeliefert werden. Mit dem Ausbau des Logistikgebäudes 2009 konnte die Lieferkapazität des Unternehmens deutlich gesteigert und eine extrem zuverlässige Produktausfuhr an seine 125.000 Kunden garantiert werden. So liegt die aktuelle Lieferfähigkeit bei 99 Prozent, sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Das größte Werkzeug-LogisticCenter Europas deckt dabei alle Möglichkeiten der Logistik-Automation ab, bis hin zu den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Inhouse-Logistik. Zusätzlich entwickelt die Hoffmann Group in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden maßgeschneiderte Belieferungskonzepte. kf
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Mit einer Präsenz von 47,02 Prozent und etwa 400 Aktionären vor Ort fand gestern die ordentliche Hauptversammlung von Pfeiffer Vacuum in der Stadthalle in Wetzlar statt. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Oltmanns führte durch eine harmonische Veranstaltung. Bei der Abstimmung nahmen die Aktionäre alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit an.
Vorstandsvorsitzender Manfred Bender stellte den erfolgreichen Geschäftsverlauf 2011 dar, der ganz im Zeichen der Integration von adixen gestanden hatte. Pfeiffer Vacuum hatte im Dezember 2010 seinen ehemaligen Wettbewerber übernommen. Die Verschmelzung des Vertriebs und des Produktportfolios hat das Unternehmen innerhalb des ersten Jahres abgeschlossen. Durch die neuen Produktkombinationen können komplette Vakuumlösungen angeboten werden. Pfeiffer Vacuum und adixen haben die Technologieführerschaft in allen wesentlichen Produktgruppen inne. Viele moderne industrielle Erzeugnisse können nicht ohne Vakuum produziert werden. Besonders betrifft dies die ständigen Weiterentwicklungen in der Informationstechnologie und die Sicherung der weltweiten Energieversorgung.
"Im laufenden Jahr beschäftigen wir uns weiter mit den Feinarbeiten aus der adixen-Integration. Wir wollen an unserer Profitabilität arbeiten und eine operative Marge um die 15 Prozent erreichen", erläutert Manfred Bender. "Die Weltkonjunktur bewegt sich noch immer nicht auf stabilen Pfaden. Wir bekommen weiterhin sehr gemischte Signale aus dem Halbleitermarkt und sehen keine Anzeichen der Erholung in der Solarindustrie. Wir gehen deshalb
davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr 2012 in einer Spanne zwischen 470 und 500 Millionen Euro liegen wird."
Bereits im ersten Jahr nach der Akquisition eines großen Wettbewerbers ist Pfeiffer Vacuum wieder äußerst solide finanziert und weist keine Nettoverschuldung auf. Die flüssigen Mittel betragen 108,3 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund beschloss die Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 3,15 Euro je Aktie. Damit folgte sie dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Am 23. Mai 2012 wurden somit - wie in den Vorjahren
- etwa 75 Prozent des im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinns ausgeschüttet. kf
Mit neuer Struktur und zusätzlichen Themen präsentiert sich die CeMAT vom 19. bis 23. Mai 2014 auf dem Messegelände in Hannover. "Die Intralogistik-Branche ist hoch innovativ und global ausgerichtet - sie braucht eine auf die Marktbedürfnisse und weltweite Nachfrage ausgerichtete Weltleitmesse. Diese internationale Plattform zur Geschäftsanbahnung bietet die CeMAT. Mit neuen Schwerpunkten und zusätzlichen Inhalten werden wir so den Stellenwert der CeMAT innerhalb der Branche weiter ausbauen", sagt Dr. Andreas Gruchow, Vorstandsmitglied Deutsche Messe AG.
Um den Besuchern einen noch besseren Branchen- und Themenüberblick zu geben, präsentieren die Aussteller ihre Produkte künftig in fünf Technologiebereichen: Move & Lift, Store & Load, Pick & Pack, Logistics IT und Manage & Service.
Im Technologiebereich Move & Lift geht es um Innovationen aus der Förder- und Hebetechnik. Dazu zählen sowohl Flurförderzeuge, Krane und Hebezeuge als auch Hubarbeitsbühnen, Stetigförderer und Hafenumschlagtechnik. Der Bereich Store & Load stellt automatisierte Lagersysteme in den Mittelpunkt. Dort präsentieren Aussteller Regalanlagen, Betriebseinrichtungen, Paletten, Behälter, Verladetechnik sowie komplette Anlagen. Im Bereich Pick & Pack dreht sich alles ums Kommissionieren und Verpacken, inklusive Messen, Waagen & Dosiereinrichtungen. Die IT-Welt findet ihre Heimat im Bereich Logistics IT und präsentiert dort Warehouse-Management-Systeme, Steuerungstechnik, Sensoren sowie Identifikationstechnik. Der Bereich Manage & Service bietet Logistikberatern und -dienstleistern eine Bühne, um Konzepte vorzustellen. Dort finden sich auch die Themen Logistikimmobilien, Finanzierung und Transport.
Fokusthemen im Rampenlicht
Die CeMAT wird in 2014 mehrere Fokusthemen intensiver beleuchten. Dazu zählen Hafentechnik und Handelslogistik sowie die Bereiche Schüttgut, Stückgut, Pharma, Gefahrgut und Entsorgung. Der Produktionslogistik wird ebenfalls mehr Raum geboten. "Bei den Fokusthemen richten wir uns nach den Bedürfnissen der Anwenderbranchen und bieten den Ausstellern einerseits neue Möglichkeiten der Produktpräsentation, andererseits zeigen wir auch dem Fachpublikum Lösungen für bestimmte Anwendungsfelder auf", erläutert Gruchow.
Ein wichtiges Fokusthema wird erneut der Bereich Bildung, Nachwuchs und Karriere sein. "Recruiting ist ein übergreifendes Thema, das wir auch auf anderen Messen mit kompetenten Partnern in Hannover präsentieren. Das dort gewonnene Knowhow werden wir auch zur CeMAT einsetzen", ergänzt Gruchow.
Über die CeMAT
Die nächste CeMAT wird vom 19. bis zum 23. Mai 2014 in Hannover ausgerichtet. Zur CeMAT im Jahr 2011 kamen mehr als 1.000 Aussteller aus 39 Ländern sowie rund 53.500 Fachbesucher aus aller Welt. Jeder zweite Aussteller sowie jeder dritte Besucher kamen aus dem Ausland. Aufgrund der weltweiten Bedeutung der CeMAT für die internationale Logistikbranche werden mittlerweile vier weitere CeMAT-Veranstaltungen in den großen Wachstumsregionen ausgerichtet: CeMAT Russia (25. bis 28. September 2012 in Moskau), CeMAT Asia (29. Oktober bis 1. November 2012 in Shanghai), CeMAT India (21. bis 24. November 2012 in Delhi) und CeMAT South America (19. bis 22. März 2013 in Sao Paulo). Darüber hinaus organisiert die Deutsche Messe AG die Materials Handling Eurasia (29. März bis 1. April 2013 in Istanbul). kf
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Für Unternehmen aus der Metallbe- und -verarbeitung, die den süddeutschen und österreichischen Markt bedienen wollen, ist die Metall 2013 die richtige Geschäftsplattform. Sie wird vom 6. bis 8. März 2013 erneut auf der Messe München ihre Tore öffnen. In diesem Frühjahr übernahm easyFairs Deutschland die Leitung und Organisation der Fachmesse, daher geht diese mit überarbeitetem Konzept und mit neuem Namen an den Markt.
Vom 6. bis 8. März 2013 öffnet auf dem Münchner Messegelände die Fachmesse Metall 2013 ihre Tore, dies jedoch nur für Fachbesucher. Die Veranstaltung ist die Plattform für Unternehmen, die im süddeutschen und österreichischen Markt Geschäfte machen wollen. Entsprechend ist das Konzept der Messe ausgelegt: Fokussiert auf ein fachbezogenes Umfeld und auf die ergebnisorientierte, zeit- und kosteneffektive Teilnahme für Besucher und Aussteller. Organisiert wird die Fachmesse von easyFairs Deutschland, einem spezialisierten Veranstalter von Fachmessen. In diesem Frühjahr hat easyFairs die Veranstaltung von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen übernommen und wird sie mit einem überarbeiteten, verkaufsorientierten Konzept weiterführen. Der Standverkauf hat bereits begonnen und erste Buchungen sind eingegangen.
Das Konzept der Metall 2013
Aussteller wollen Geschäfte abschliessen und einen möglichst hohen Return-on-Investment (ROI) ihrer Messeteilnahme erzielen. Darum erhalten nur Fachbesucher Zutritt zur Messe. Der Übertritt von der Handwerksmesse zur Metall 2013 ist nicht mehr möglich. Ausserdem bietet easyFairs den Ausstellern als Alternative zum eigenen Standbau zwei Standpakete, die den Messeauftritt um einiges vereinfachen. Auch mit der kompakten Messedauer von drei Tagen verringern Aussteller ihre Messekosten. Besucher hingegen finden auf der Fachmesse nicht nur interessante Lieferanten und neue Geschäftskontakte, sondern auch ein hochkarätiges, kostenfreies Vortragsprogramm zu Trends und Problemstellungen der Branche. Der Eintritt zur Messe ist bei Vorregistrierung oder mit einer Gastkarte kostenfrei.
Austausch mit Fachbesuchern für langfristigen Erfolg
In Ergänzung zu klassischen Marketing-Kampagnen und im Gegensatz zu anderen Veranstaltern spricht easyFairs die Entscheider der Branche persönlich an. "Die direkte Kommunikation mit Fachbesuchern ist wichtig, um den langfristigen Erfolg der Fachmesse zu sichern. Der Austausch ermöglicht uns, die Veranstaltung kontinuierlich den Bedürfnissen der Branche anzupassen und mit der Ausrichtung der Fachmesse den Puls der Zeit zu treffen", so Siegbert Hieber, Geschäftsführer von easyFairs Deutschland. easyFairs führte bereits mehr als 1.300 Gespräche mit potenziellen Fachbesuchern der Metall 2013. kf
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Siemens plant, seine Präsenz im wichtigen Wachstumsmarkt Brasilien zu stärken. Damit stellt das Unternehmen die Weichen für langfristiges und nachhaltiges Wachstum im Land. In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen bis zu einer Milliarde US-Dollar investieren, um sein Geschäft in in dem Land auszubauen. Die Investitionen erstrecken sich auf das gesamte Siemens-Portfolio und schließen somit die Sektoren Energy, Industry, Infrastructure & Cities und Healthcare ein.
Schwerpunkt werden die Fertigung und Dienstleistungen vor Ort sowie die Förderung von Forschung und Entwicklung bilden. Auch das erforderliche Kapital für die Geschäftsausweitung ist darin enthalten. "Wir sind in Brasilien seit über 100 Jahren tätig, und nie waren wir zuversichtlicher als jetzt, was die Zukunft des Landes betrifft. Aus diesem Grunde investieren wir hier", so Peter Y. Solmssen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Siemens will seinen Umsatz in Brasilien bis 2017 verdoppeln. "Unser Portfolio ist auf die Bedürfnisse des Landes zugeschnitten, und wir investieren kontinuierlich in den Ausbau unseres Portfolios", sagte Paulo Stark, CEO von Siemens Brasilien.
Siemens Brasilien hat in den letzten zehn Jahren Investitionen von ca. 700 Millionen US-Dollar getätigt und in Forschung und Entwicklung vor Ort investiert, acht neue Werke eröffnet und 4.000 neue Stellen geschaffen. Im Geschäftsjahr 2011 beschäftigte Siemens in Brasilien rund 10.000 Mitarbeiter und erzielte dort einen Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar. Brasilien ist eine der am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften der Welt und steigt derzeit schnell zu einer globalen Wirtschaftsmacht auf. "Brasilien braucht jetzt, da seine Wirtschaft in vielen Bereichen ausgebaut wid, eine breiter gefächerte Produktpalette. Deshalb planen wir, unsere Aktivitäten in jenen Bereichen zu erweitern, die für das nachhaltige Wachstum der brasilianischen Wirtschaft entscheidend sind", so Solmssen. Ein Großteil der geplanten Investitionen wird sich auf zukunftsorientierte Energiemärkte ausrichten. Dieses Jahr eröffnet Siemens beispielsweise ein neues, auf die Öl- und Gasindustrie ausgerichtetes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rio de Janeiro. Das Unternehmen will mindestens 200 hochqualifizierte Forscher und Ingenieure einstellen. Sie sollen an Lösungen arbeiten, die die Effizienz und Zuverlässigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette bei Öl- und Gas hinweg steigern.
Siemens wird zunächst ca. 60 Millionen US-Dollar in den Aufbau seines neuen Werks in Brasilien investieren. Das Werk soll zur Herstellung von Hoch- und Niederspannungsmotoren und -generatoren für den Binnenmarkt sowie für den Export dienen. Die Initiative ist Teil der Strategie des Unternehmens, energieeffiziente Produkte und Lösungen bereitzustellen. Die Produktionsstätte soll 2014 eingeweiht werden. Zum Zeitpunkt der vollen Inbetriebnahme entstehen hier voraussichtlich rund 300 direkte Stellen.
Siemens weitet auch sein Portfolio im Zukunftsmarkt der intelligenten Stromnetze aus. Im April eröffnete das Unternehmen sein erstes F&E-Zentrum zur Entwicklung von Smart-Grid-Lösungen in Curitiba. Das Unternehmen ist dabei, ein brasilianisches Smart-Grid-Unternehmen zu kaufen, das führend in der Bereitstellung intelligenter Zähler und der damit verbundenen Dienste (Smart Metering) ist. Dieser Spezialist bietet Software und Dienstleistungen zur Verhinderung von nicht technischen Verlusten (NTL) bei der Stromverteilung. Des Weiteren wird Siemens 30 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Geschäfts im Sektor Healthcare investieren. Mit dieser Investition, die das starke Engagement des Sektors in Brasilien unterstreicht, wird die lokale Fertigung und der Aufbau der Supply Chain bildgebender Systeme in Joinville im Bundesstaat Santa Catarina ermöglicht. Ziel ist es, den örtlichen Markt besser bedienen zu können.
Siemens ist seit 1867 in Brasilien tätig. Im vergangenen Jahrhundert kam dem Unternehmen eine wichtige Rolle im Aufbau und in der Modernisierung der brasilianischen Infrastruktur zu. So werden derzeit 50 Prozent der Stromerzeugung, 30 Prozent aller bildgebenden Diagnostikverfahren und über 65 Prozent aller in den letzten zehn Jahren realisierten Offshore-Bohrprojekte im Land durch Anlagen und Systeme von Siemens sichergestellt. Dank dieser soliden Position konnte das Unternehmen nachhaltiges Wachstum erzielen und sein Geschäftsvolumen im Laufe der letzten fünf Jahre ausweiten. kf
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Der weltgrößte Pressen-Hersteller Schuler vergrößert seinen Standort Dalian: In der Hafenstadt im Nordosten Chinas ist nun der Spatenstich für die Erweiterung der Produktionsanlage gesetzt worden. Die bestehenden Kapazitäten verdreifachen sich dadurch von derzeit 5.000 auf 16.000 Quadratmeter. Ganz nach chinesischer Tradition gipfelte die feierliche Zeremonie, an der auch hochrangige Regierungsvertreter teilnahmen, in einem bunten Feuerwerk.
"Wir werden eine nach modernsten Gesichtspunkten ausgelegte Fabrik bauen. Dalian ist das Zentrum des chinesischen Schwermaschinenbaus und verfügt über optimale logistische Anbindungen zum Schwerlasthafen. Das sind ideale Voraussetzungen, um unsere Kunden in China zu bedienen", erklärte Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert.
In nur neun Monaten soll der Umbau abgeschlossen und der Erweiterungsbau bezugsfertig sein, bereits ab Februar 2013 startet dann die Montage. Von den insgesamt 11.000 Quadratmetern, die neu hinzukommen, sind 60 Prozent für die Montage von Pressen und 40 Prozent für die mechanische Bearbeitung von Teilen vorgesehen.
In den Ausbau des Standortes investiert Schuler circa 16 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter verdreifacht sich von heute 70 auf rund 200. Dalian wird für Schuler damit zum zentralen Produktionsstandort in China. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Konzern rund ein Drittel seines Umsatzes in Höhe von knapp einer Milliarde Euro in der Volksrepublik erzielt. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er dort mit eigenen Standorten vertreten. Neben Dalian gehören mittlerweile Peking, Shanghai, Jinan und Tianjin dazu.
Außer in Dalian baut Schuler auch in Shanghai weitere Funktionen auf und aus - wie etwa das Engineering und der strategische Einkauf zur Beschaffung von Teilen und Komponenten vor Ort. In Chengdu, Guangzhou, Changchun und Wuhan sind außerdem neue Service-Standorte geplant. Insgesamt werden in China dann mehr als 300 Beschäftigte für Schuler arbeiten. kf
Mit der offiziellen Eröffnung ihres zweiten Produktionsstandortes in China (nach Shanghai) hat das Unternehmen Schütz aus Selters die Voraussetzung für einen nachhaltigen Ausbau ihres Engagements in diesem Land gelegt. In der Stadt Tianjin, unweit der Hauptstadt Beijing, wurde auf einem rund 50.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände ein Werk mit modernster technischer Infrastruktur errichtet. Zunächst 50 Mitarbeiter stellen hier sowohl IBCs (Intermediate Bulk Container) als auch F1-Spundfässer aus Kunststoff her.
Die Produktion war bereits im vergangenen Jahr aufgenommen worden. Nachdem inzwischen alle Werksanlagen komplett fertiggestellt sind, wurde der Standort im Rahmen einer Eröffnungsfeier am 18. Mai nun auch offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Industrie, darunter viele Kunden, waren der Einladung von Schütz gefolgt.
Im Rahmen einer Werksbesichtigung konnten sie sich selbst ein Bild von den neuen Produktionsanlagen machen, die sowohl technisch als auch logistisch aktuellsten Standards entsprechen. Besonderes Augenmerk galt dem speziell konzipierten Produktionsumfeld, in dem alle Herstellungsprozesse unter verschärften Sauberkeitsbedingungen ablaufen. So werden sämtliche Anforderungen an die Herstellung von Lebensmittel-IBC erfüllt. Die modernen Anlagen arbeiten mit größtmöglicher Energieeffizienz - ein Ausdruck des ausgeprägten Engagements von Schütz für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Mit dem geographisch und logistisch günstig gelegenen Werk an der Küste im Nordosten des Landes verbindet Schütz Flexibilität und Kundennähe. Kürzere Transportwege und eine damit einhergehende Frachtoptimierung sind darüber hinaus Garanten für eine bessere CO2-Bilanz und bestmögliche Liefersicherheit.
Eine der wichtigsten Botschaften an die Gäste der Eröffnungsfeier: Als führender Anbieter von Industriepackmitteln will Schütz seine Position in China sukzessive weiter ausbauen und sich mit umweltfreundlichen und innovativen Transportverpackungen neusten Standards auch in der Zukunft als Preferred Supplier empfehlen. kf
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Endress+Hauser hat das Jahr 2011 weit über den Erwartungen abgeschlossen. Ein überraschend starker Geschäftsverlauf sorgte für neue Bestmarken bei Umsatz, Beschäftigung und Gewinn. Für das laufende Jahr erwartet die weltweit in der Prozessmesstechnik tätige Firmengruppe mit Sitz in Reinach (Schweiz) solides Wachstum, wie es gestern auf der Jahrespressekonferenz in Basel hieß.
Firmenchef Klaus Endress machte bei der Präsentation der Bilanz in Basel kein Geheimnis daraus, dass er eine so gute Entwicklung nicht erwartet hatte. Die Staatsschuldenkrise in Europa und die daraus resultierenden Währungsturbulenzen, aber auch die Naturkatastrophen in Asien mit Engpässen bei elektronischen Bauteilen hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert. "Dennoch konnten wir gut abgestützt über Regionen und Branchen wachsen."
Endress+Hauser steigerte den Umsatz um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Amerika zeigte noch größere Dynamik als Asien, doch auch in Europa wuchsen die Verkäufe zweistellig. Hinter den Erwartungen zurück blieben lediglich Afrika und der Nahe Osten; eine Folge der politischen Unruhen im arabischen und nordafrikanischen Raum.
Michael Ziesemer, Stellvertreter des CEO und verantwortlich für den Vertrieb, sieht hinter den erfolgreichen Geschäftszahlen "starke Treiber" - globale Megatrends wie die Nachfrage nach Energie und Ressourcen oder die Notwendigkeit von Energieeffizienz und Umweltschutz. Wichtige, für die Zukunft zentrale Fragen ließen sich nur mit Hilfe der Messtechnik lösen. Die höchsten Zuwächse erzielte Endress+Hauser in der Öl- und Gasindustrie. Der Rahmenvertrag mit dem Energiekonzern Shell zeigt, dass sich das Unternehmen als Lieferant in der Branche etabliert hat. Stark entwickelten sich die Verkäufe in der chemischen Industrie, gefolgt von der Kraftwerkstechnik, der Lebensmittelbranche, der Grundstoffindustrie, den Life Sciences sowie dem Wasser- und Abwassersektor.
Mit dem kräftigen Umsatzwachstum ging ein starker Beschäftigungsaufbau einher. 9.414 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählte die Firmengruppe Ende 2011, 820 mehr als vor Jahresfrist (plus 10 Prozent). 474 dieser Stellen wurden in Europa geschaffen, davon 297 in der deutsch-französisch-schweizerischen Region um Basel, in der die beiden größten Produktionsstätten, mehrere Gruppengesellschaften sowie die Holding angesiedelt sind.
Die gute Auslastung der Werke schlug sich in hoher Produktivität nieder. Das Betriebsergebnis stieg um 32 Prozent auf 247 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern sogar um 46 Prozent auf 243 Millionen Euro. Starke Wechselkursschwankungen prägten das Jahr. Zwar gab der Euro gegenüber dem Schweizer Franken im Schnitt um 10 Prozent nach. Zum Stichtag am Jahresende aber lag der Kurs nur 2,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor - die Auswirkungen auf das Finanzergebnis waren im Unterschied zu 2010 deshalb gering. Das Ergebnis nach Steuern erreichte 177 Millionen Euro (plus 40 Prozent), ebenfalls ein neuer Bestwert. Endress+Hauser stehe finanziell auf festen Füßen, betonte Chief Financial Officer Dr. Luc Schultheiss. Der 50-Jährige löste Ende 2011 den langjährigen Finanzchef Fernando Fuenzalida (69) ab, der künftig den Verwaltungsrat verstärken wird. Die Eigenkapitalquote er-reicht inzwischen fast 70 Prozent. Endress+Hauser verfügt über 443 Millionen Euro an flüssigen Mitteln, denen gerade einmal 40 Millionen Euro Bankschulden gegenüberstehen.
Nach zwei Jahren der Zurückhaltung steigerte die Firmengruppe die Investitionen um 49 Prozent auf 85 Millionen Euro. Vor allem die Produktionskapazitäten wurden erweitert, so in Maulburg, Gerlingen und Waldheim (Deutschland), Greenwood (Indiana, USA) und Cernay (Frankreich). Der niederländische Vertrieb bezog in Naarden ein neues Gebäude. In Saudi-Arabien gründete Endress+Hauser eine Vertriebsgesellschaft, in Vietnam ein Vertretungsbüro. Die gute Kapitalausstattung ermöglichte der Firmengruppe zwei strategische Zukäufe. So erwarb Endress+Hauser eine Minderheitsbeteiligung an Finesse Solutions. Das US-Unternehmen ist auf Einweg-Lösungen für biotechnologische Fertigungsprozesse spezialisiert. Klaus Endress sieht hierin eine "Schlüsseltechnologie" für viele Zweige der Verfahrenstechnik. Zukunftsträchtig ist dem Firmenchef zufolge auch der Kauf von Systemplan im deutschen Durmersheim. Das Ingenieurbüro berät Unternehmen in Fragen der Energieeffizienz und rundet das entsprechende Angebot von Endress+Hauser an Messtechnik, Software und Ingenieurleistungen ab.
Endress+Hauser ist einer der international führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. 2011 erwirtschaftete die Firmengruppe mit rund 9.500 Beschäftigten welt-weit 1,5 Milliarden Euro Umsatz.
Eigene Sales Center sowie ein Netzwerk von Partnern stellen weltweit kompetente Unterstützung sicher. Product Center in elf Ländern erfüllen die Wünsche der Kunden schnell und flexibel. Eine Holding in Reinach/Schweiz koordiniert die Firmengruppe. Als erfolgreiches Unternehmen in Familienbesitz will Endress+Hauser auch künftig selbstständig und unabhängig bleiben.
Endress+Hauser liefert Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Analyse und Messwertregistrierung. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit automatisierungstechnischen, logistischen und informationstechnischen Dienstleistungen und Lösungen. Die Pro-dukte setzen Maßstäbe im Hinblick auf Qualität und Technologie.
Die Kunden kommen überwiegend aus den Branchen Chemie/Petrochemie, Lebensmittel, Öl und Gas, Wasser/ Abwasser, Energie und Kraftwerke, Life Sciences, Grundstoffe und Metall, Erneuerbare Energien, Papier und Zellstoff sowie Schiffbau. Sie gestalten mit Unterstützung von Endress+Hauser ihre verfahrenstechnischen Abläufe zuverlässig, sicher, wirtschaftlich und umweltfreundlich.
Endress+Hauser wurde 1953 von Georg H. Endress (1924 - 2008) und Ludwig Hauser (1895 - 1975) gegründet. Die Firmengruppe ist seit 1975 im Alleinbesitz der Familie Endress. Seit 1995 führt Klaus Endress das Unternehmen, das sich konsequent vom Spezialisten für Füllstandmessung zum Anbieter von Komplettlösungen für die industrielle Messtechnik und Automatisierung entwickelte. Gleichzeitig wurden ständig neue Märkte erschlossen. kf
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Ressourcenschutz hoch, Energieverbrauch runter - Festo macht sich das Thema Energieeffizienz im Anlagen- und Maschinenbau zur Unternehmensaufgabe und unterstützt die Blue-Competence Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Auf der Automatica in München erklärt das Unternehmen wie der Energieverbrauch in Anlagen gesenkt und energieeffiziente Konzepte einfach umgesetzt werden können.
"Als Lösungsanbieter für die Automatisierungstechnik in der Produktion und als Familienunternehmen mit langfristiger Perspektive setzt Festo bereits seit vielen Jahren auf Nachhaltigkeit. Für Anwender der Automatisierungstechnik ist Nachhaltigkeit insbesondere auch eine Frage der optimalen Energienutzung sowie eine Frage der optimal eingesetzten Technologien. Daher hat unser Unternehmen ein Konzept entwickelt, um andere Unternehmen technologieübergreifend, pneumatisch wie elektrisch, bei der optimalen energetischen Auslegung ihrer Anlagen zu unterstützen", erklärt Dr. Ansgar Kriwet, Vorstand Vertrieb Europa bei Festo.
Dr. Axel-Andreas Gomeringer, Leiter Innovations- und Technologie-Management betont: "Energieeffizienz in der Automatisierungstechnik ist immer von der jeweiligen industriellen Anwendung abhängig." Diese Aufgabe müsse erst klar definiert sein, bevor sich der Anwender für die Antriebstechnologie - elektrisch oder pneumatisch oder eine Mischung aus beidem - entscheidet. Wichtig dabei ist es, die Pneumatik und Elektrik als ergänzende Technologien zueinander zu erkennen.
Die Bedeutung der richtigen Maßnahmen, ihre Auswirkung auf den Energieverbrauch und die CO2-Einsparung in Anlagen zeigt ein Beispiel eines Kunden aus der Automobilindustrie. "Durch diverse einfache Optimierungsmaßnahmen an seinen Anlagen im Karosserierohbau reduziert unser Kunde bereits heute seinen CO2-Ausstoß pro Jahr um 13 Tonnen", so Gomeringer.
Effizienz ist auch ein entscheidender Faktor in der Batteriefertigung. "Zurzeit entfallen 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung bei reinen Elektrofahrzeugen auf die Batterie", erklärt Michael Karcher, Leiter Industriesegment Elektronik und Solar bei Festo. Die nötige Kostensenkung in der Batteriefertigung hängt dabei direkt von der Effizienz der Massenproduktion ab. Die Kosten für die Produktionsanlagen machen heute noch 60 Prozent der Herstellungskosten aus. Effiziente Automatisierung der Anlagen ist damit der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Konradin Verlags am 23. Mai erörtert Karcher mit Vertretern von Forschungseinrichtungen und Verbänden den aktuellen Stand sowie die zukünftige Entwicklung der Standardisierungs- und Automatisierungstechnik von Elektroden- und Zellfertigung.
Als Anbieter pneumatischer und elektrischer Automatisierungstechnologie unterstützt das Unternehmen die Blue-Competence Initiative des VDMA, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau zu Themen der Nachhaltigkeit enger zu vernetzen sowie Ressourcen und Know-how des VDMA zu bündeln. Auf der Automatica finden Sie Festo in Halle A2, Platz 311. Hier ist Matthias Gößner der Ansprechpartner für technische Fragen zum Thema Energieeffizienz.
Die Podiumsdiskussion "Batteriefertigung in Deutschland - wie hilft die Automatisierung?" der Konradin Mediengruppe am Mittwoch, den 23. Mai, finden Sie im Messeforum der Communication Area in Halle B1, Beginn ist um 15:15 Uhr. kf
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Die Ametek Inc. mit Sitz im US-amerikanischen Berwyn (PA) hat die Akquisistion der Muttergesellschaft der Dunkermotoren GmbH, Bonndorf, erfolgreich abgeschlossen. Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen erwartet 2012 einen Umsatz von ca. 155 Millionen Euro. Ametek hat es von Triton, einem europäischen Finanzinvestor, für einen Kaufpreis von ca. 250 Millionen Euro nach Abzug erworbener Zahlungsmittel übernommen.
Es wird erwartet, dass sich die Akquisition von Dunkermotoren unmittelbar ertragssteigernd für die Aktionäre auswirkt. Der Aktienwert wird sich in 2012 um etwa 0,02 US-Dollar je Aktie und in 2013 um etwa 0,10 US-Dollar je Aktie erhöhen. "Wir freuen uns über den Erwerb eines herausragenden Unternehmens wie Dunkermotoren", sagte Frank S. Hermance, Ameteks Chairman und Chief Executive Officer. "Dunkermotoren ist ein weltweit führender Anbieter von hoch entwickelten zukunftsweisenden Antriebslösungen für Nischen-Anwendungen. Es ist eine ausgezeichnete strategische und im hohen Maße komplementäre Ergänzung unseres "Precision Motion Control"-Geschäfts. Es erweitert unsere führende Position in Nischenmärkten der rotatorischen und linearen Antriebsanwendungen. Darüber hinaus erweitert es unsere Fertigungskapazitäten in Europa und China und unsere Präsenz in wichtigen industriellen Endmärkten."
Dunkermotoren gehört zu den führenden Anbietern von bürstenbehafteten und bürstenlosen Antriebslösungen für einen weiten Bereich in industriellen Automatisierungsanwendungen, Büromaschinen, medizinischer Geräte und Laboreinrichtungen. Zusätzlich zum Stammwerk in Bonndorf, Deutschland, hat Dunkermotoren Produktiosstätten in China und Serbien. kf
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Am 16. Mai 2012 hat Phoenix Contact, Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation, einen Vertrag zur Übernahme der Aptronic AG unterzeichnet. Der Hersteller industrieller und unterbrechungsfreier Stromversorgungen (USV) ist seit 2000 im Sauerland ansässig. Am Standort Bad Sassendorf arbeiten 100 Mitarbeiter. Seit 2003 hält Phoenix Contact 25 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Die Übernahme gilt vorbehaltlich der kartellamtlichen Zustimmung.
Phoenix Contact bietet seit 1990 industrielle Stromversorgungen für die Tragschiene in seinem Produktportfolio an und gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern in diesem Bereich. Der Geschäftsbereich umfasst mehr als 200 Produkte. Eine Zusammenarbeit mit Aptronic findet seit 2001 statt. Christoph Leifer, Leiter der Division Industrial Electronics, zu der der Geschäftsbereich Stromversorgungen neben drei anderen gehört, erklärt: "Mit der Übernahme von Aptronic haben wir unsere Kompetenz in diesem Bereich gefestigt und damit gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Stromversorgungen stellen in der industriellen Automatisierung einen wichtigen Garant für einen störungsfreien Produktionsbetrieb dar. Zudem sind sie unverzichtbar, um komplexe Steuerungstechnik vor Schwankungen und Unterbrechungen im Versorgungsnetz zu schützen. Beim Ausbau der Netze, Diversität der Stromerzeugung sowie Energieeffizienz spielen Stromversorgungen eine wichtige Rolle. Hier gibt es große Potentiale in wachsenden Märkten der Schwellenländer wie auch den etablierten Märkten der Industrieländer, die ihre Infrastrukturen ertüchtigen müssen."
Aptronic wird seinen Geschäftsbetrieb weiterhin in Bad Sassendorf unter gleichem Namen führen. Damit gehört das Unternehmen neben Coninvers, KW-Software, Sütron und Innominate zu den Mitgliedern der Phoenix Contact-Gruppe, die weiterhin eigenständig unter angestammten Namen am Markt agieren. kf
Heute öffnet die Automatica in München ihre Pforten. Die Fachmesse für Automation und Mechatronik dauert noch bis zum Freitag, den 25. Mai 2012. Dieses Jahr belegt sie auf dem Gelände der Neuen Messe fünf Messehallen, eine mehr als zur Vorveranstaltung im Jahr 2010. Flankiert wird die Messe durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, Sonderschauen und Konferenzen.
Insgesamt zeigen über 720 Aussteller aus 40 Nationen ihre Produkte und Lösungen für die produzierende Industrie. 30 Prozent der Aussteller stammen aus dem Ausland, die meisten aus Europa. Die Top-Five Länder der Aussteller neben Deutschland sind in der Reihenfolge: Italien, Schweiz, Österreich, USA und Frankreich.
Im Mittelpunkt der Messe steht die gesamte Bandbreite an Automatisierungslösungen, die Ausstellungsschwerpunkte sind Robotik, Industrielle Bilderverarbeitung sowie Montage- und Handhabungstechnik. Fünf Hallen sind voll gebucht, die Key-Player der Branche nehmen teil. Die Indikatoren zeigen den Stellenwert der Automatica als europäische Leitmesse der Automatisierung.
Beim Rahmenprogramm liegt der Fokus auf Mega-Trends wie Energiespeicher, Leichtbau, Nachhaltigkeit und Produktionsoptimierung. Dazu finden die neuen Sonderschauen "Batteriefertigung und Automatisierungstechnik"sowie "Automatisierte Composite Produktion" in Halle A2 statt. Das viertägige Besucherforum in Halle B1 greift ebenfalls die Trends der produzierenden Industrie auf und thematisiert Lösungen durch Automatisierungstechnologien.
Die "Innovationsplattform Servicerobotik" in Halle B3 führt neueste Produkte und Prototypen der Servicerobotik für den Einsatz in Industrie und im privaten Umfeld vor. An der Sonderschau in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA nehmen international agierende Roboterhersteller und Forschungsinstitute teil.
In Halle B3 befinden sich zusätzlich die Robotikausstellungen der hochrangigen Forschungsinstitute wie dem Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie europäischer Institutionen wie euRobotics und EUnited mit brandneuen Robotern und Ergebnissen, die live vorgeführt werden. kf
Im Bereich Robotik wird - flankierend zur Fachmesse mit dem weltgrößten Robotikangebot - die größte Robotik-Konferenz in Deutschland, die Robotik 2012 am 21. und 22. Mai im angrenzenden ICM - Internationales Congress Center München abgehalten. kf
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Am 14. März 2012 wurden die Gewinner der Zwick Science Award 2011 im Rahmen des dritten Zwick Academia Days an der TU München geehrt. Neben verschiedenen Fachvorträgen zum Thema "Determination of the mechanical properties of metallic lightweight materials and composites" hatten sie auch die Gelegenheit ihre eigenen eingereichten Fachartikel vorzustellen.
Der diesjährige Gewinner, der Biologe Jan-Henning Dirks vom Trinity College in Dublin, bestimmte mit Hilfe einer Prüfmaschine die Bruchfestigkeit von Heuschreckenbeinen ("Fracture toughness of locust cuticle"). Sehr interessant war auch seine Erklärung zur Bestimmung der Bruchfestigkeit eines Insektenflügels, der aus dünnen Hautschichten und Stegen besteht.
Seine Aufforderung an die Zuhörer, doch einmal darüber nachzudenken, wie man ein Flugzeug aus nur einem Werkstoff konstruieren könnte (entsprechend dem Aufbau eines Insektenkörpers), ist auf allgemeines Interesse gestoßen. Dies zeigt in eindringlicher Weise das große Potential, das in dem Bereich der Bionik / Biomimetics steckt. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Besichtigungen in Laboren der TU München und der Neutronenquelle in Garching (FRM-II).
Auch in diesem Jahr wird der Zwick Science Award wieder vergeben. Die Verleihung erfolgt im März 2013 in Manchester. Bedingung für die Teilnahme ist die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit innerhalb der letzten fünf Jahre. kf
Kunden der Zwick Roell Gruppe profitieren von über 150 Jahren Erfahrung in der Material- und Bauteilprüfung. Zwick ist weltweit führend in der statischen Prüfung und verzeichnet aktuell ein signifikantes Wachstum bei dynamischen Prüfsystemen. Das Familienunternehmen liefert mit innovativen Produktentwicklungen, einer umfangreichen Angebotspalette und einem weltweiten Service maßgeschneiderte Lösungen für höchste Anforderungen - sowohl in Forschung und Entwicklung, als auch in der Qualitätssicherung von mehr als 20 Branchen. Mit rund 960 Mitarbeitern, einem Produktionsstandort in Ulm, weiteren Hauptsitzen in Atlanta, Georgia USA und Singapur sowie weltweiten Vertretungen in 56 Ländern, garantiert der Markenname Zwick höchste Produkt- und Servicequalität. kf
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Morgen, am 22. Mai 2012, werden die Gewinner des ersten Hessischen Staatspreises für intelligente Energie im Rahmen des 1. Internationalen Smart Energy Kongresses in Frankfurt bekannt gegeben. Der "Smart Enery Award 2012" wird von Umweltministerin Lucia Puttrich überreicht. Energie-Netze, Energie-Speicher und Energie-IKT heißen die drei Themenbereiche, aus denen eine hochkarätig besetzte Fachjury die interessantesten und vielversprechendsten Beiträge für den Staatspreis nominierte.
"Die Energiewende stellt unser Land vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, innovative und zukunftsweisende Entwicklungen für eine effiziente Energienutzung voranzutreiben und zu fördern. Der Smart Energy Award als Hessischer Staatspreis für intelligente Energielösungen bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Innovationskompetenz zu unterstreichen und sich erfolgreich zu positionieren", so Puttrich.
Für eine umweltfreundliche und zuverlässige Energieversorgung spielt vor allem auch die intelligente Energie-Verteilung sowie die Energie-Speicherung und effiziente Energienutzung eine große Rolle. Smart Grids, innovative Speichertechnologien und Energie-IKT sind hier die Schlüsselbegriffe der Zukunft. Energie-Netze, Energie-Speicher und Energie-IKT waren auch die drei Themenbereiche unter denen eine hochkarätig besetzte Fachjury aus zahlreichen Einreichungen die interessantesten und vielversprechendsten Beiträge für den Staatspreis nominierte. In den beiden Sonderkategorien Studenten und Hessische Schüler wurde jungen Nachwuchstüftlern im Bereich intelligente Energien die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen zu präsentieren.
Zu den eingereichten Ideen gehören unter anderem der Entwurf eines Effizienzhaus-Plus in Verbindung mit Elektromobilität, ein Forschungsprojekt zu Mikroalgen als Energielieferant oder eine Smart-Grid-fähige unterbrechungsfreie Stromversorgung.
Der Smart Energy Award 2012 wird vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als Hessischer Staatspreis für intelligente Energie ausgelobt und ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.
Die Smart Energy Award Kategorien:
Nominierte zum Smart Energy Award 2012:
Die Jury:
Hintergrund: Am 22. und 23. Mai 2012 diskutieren Fachexperten namhafter Energie-Unternehmen im Rahmen des 1. Internationalen Smart Energy Kongresses über Strategien und Lösungsansätze für eine künftige zuverlässige Energieversorgung. Der 1. Internationale Smart Energy Kongress findet in Kooperation mit dem ZVEI im Steigenberger Hotel Metropolitan Frankfurt in Frankfurt statt und beschäftigt sich mit den Themenschwerpunkten "Smart Meter", "Integration Dezentraler Erzeugungsanlagen in die Netze", "Energie-Speicher" und "Energie-IKT". Zudem präsentieren ausgewählte Firmen vom 22. bis 24. Mai 2012 in einer Ausstellung im Foyer des Steigenberger Hotel Metropolitan Frankfurt innovative Lösungen im Bereich "Smart Energy". kf
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Der Maschinenbauer Manz hat Mitte Mai mit 600 geladenen Gästen, Kunden und Mitarbeitern sein neues Werk in Suzhou, rund zwei Stunden westlich von Shanghai, eröffnet. In der neuen Produktionsstätte werden 700 Mitarbeiter Produktionsanlagen für die asiatische Solarindustrie und für Display-Hersteller fertigen. Außerdem werden in Suzhou weiterhin Anlagen zur Leiterplattenherstellung gebaut - ein Geschäft, das Manz bisher bereits in seiner bestehenden Fabrik ebenfalls in Suzhou betrieb.
"Unsere Kunden wünschen sich mit der zunehmenden Komplexität ihrer Fertigungsprozesse, dass ihre Maschinenbauer ganz in der Nähe sind, um neues Equipment gemeinsam zu entwickeln und zu testen. Nur so können sie schnell die nächste Effizienzstufe erreichen und damit ihre Produktionskosten senken", sagt CEO Dieter Manz. Das neue Werk in Suzhou hat deshalb auch ein Technologie- und Trainingszentrum, um Fertigungsprozesse gemeinsam mit Kunden zuverlässig zu optimieren.
Eines der ersten Produkte des neuen Fertigungsstandorts ist eine neue Anlage für nasschemische Prozesse in der Herstellung von kristallinen Solarzellen. Die neue Anlage wird auf der morgen beginnenden weltweit größten Branchenmesse der Solarindustrie, der SNEC 2012 in Shanghai, vorgestellt. "Mit dieser neuen Anlage deckt das Unternehmen einen weiteren Prozessschritt der PV-Wertschöpfung auf dem Weg zum Komplettanbieter über den gesamten Prozess ab", so Manz.
Die Eröffnungszeremonie in Suzhou stand unter dem Motto "Engineered by Germanz". Dieses Wortspiel mit dem Firmennamen von Manz betont die Marktphilosophie des schwäbischen Hightech-Maschinenbauers, deutsche Ingenieurskunst anzubieten und dabei lokale Kostenvorteile zu nutzen. "Das momentane Wettbewerbsumfeld lässt den Herstellern keinen Spielraum auf der Kostenseite. Unsere Kunden stehen deshalb vor der Entscheidung, in die neueste Technologie investieren zu müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, oder anhand der aktuellen Überkapazitäten und dem damit verbundenen Preisverfall Verluste zu schreiben", so Firmengründer Manz.
Das neue Werk in Suzhou ist mit 16.000 Quadratmetern Produktions- und 4.000 Quadratmetern Bürofläche etwa dreimal so groß wie die derzeitige Fabrik. Ein wichtiges Argument für die Standortentscheidung war das vor Ort vorhandene Know-how für nasschemische Prozesse in der Leiterplatten- und Displayfertigung. Im Jahr 2008 hatte der Maschinenbauer die taiwanesische Intech, den asiatischen Marktführer in diesem Segment mit über 20 Jahren Erfahrung, inklusive seiner Fertigung im chinesischen Suzhou, übernommen. kf
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Hiroyuki Usui ist neuer CEO des Geschäftsbereichs Industrieautomation bei Omron Europe. Er tritt die Nachfolge von Shizuto Yukomoto an, der in Japan die Leitung des Environmental Solutions Business übernommen hat.
Vor seinem Wechsel nach Europa leitete Usui die weltweit agierende Abteilung Maschinenautomation innerhalb eines der Geschäftsbereiche der Industriesparte von Omron. Diese Erfahrungen gepaart mit seiner Leidenschaft für Technologie, Betriebswirtschaft und Menschen mit kreativen Ideen will er nun in seiner neuen Führungsposition einbringen. Sein wichtigstes Ziel ist, die Einführung neuer Technologiegenerationen - wie zuletzt die neue Automatisierungsplattform Sysmac - auf dem europäischen Markt zu beschleunigen. Dabei will er die globale Stärke des Unternehmens nutzen. Diese sei insbesondere auch für europäische Maschinenhersteller von Vorteil, die in Ländern wie China, Indien und Japan expandieren wollen. kf
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Siemens hat einen Auftrag über Windenergieanlagen mit einer Leistung von 115 Megawatt aus Chile erhalten. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von 50 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 101 Metern. Darüber hinaus übernimmt Siemens für einen Zeitraum von fünf Jahren die Wartung. Nach der für Anfang 2014 geplanten Inbetriebnahme wird El Arrayán der größte Windpark des Landes sein und Strom für bis zu 200.000 Haushalte liefern.
Auftraggeber für das Projekt El Arrayán rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago de Chile sind die Partner Pattern Energy Group LP, Ashmore Energy International (AEI) und Antofagasta Minerals SA (AMSA).
"Der Auftrag für das Windkraftwerk El Arrayán markiert unseren Markteintritt in Chile. Das Projekt beweist, dass wir mit unserem Produktportfolio weltweit gut positioniert sind. Unser Ziel ist es, unsere Präsenz in der Region weiter auszubauen", sagte Felix Ferlemann, CEO der Siemens Wind Power Division. Laut Global Wind Energy Council weist Chile von den Wüsten im Norden bis in den Süden des Landes gute Windbedingungen auf. Das generelle Windpotenzial wird auf rund 40 Gigawatt (GW) veranschlagt.
Windenergieanlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum fast 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. kf
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Willi Balz, Alleinaktionär und Vorstandsvorsitzender der Windreich AG, freut sich außerordentlich über die Entscheidung der Daimler AG, den "Stromsprit" für die kommende Generation des smart fortwo electric drive mittels einer von Windreich geplanten, finanzierten und errichteten Windkraftanlage zu produzieren. Auch bei der technischen und kaufmännischen Betriebsführung vertraut der Automobilbauer auf die langjährige Erfahrung und Kompetenz des in Wolfschlugen ansässigen Unternehmens.
"Nachdem das von mir vor wenigen Wochen beim AMS Kongress in Stuttgart vorgestellte Thema "Wind ist die Energie für die E-Mobilität von Morgen" von manchen Zuhörern eher belächelt und als Vision dargestellt wurde, freue ich mich umso mehr, dass es zwei in Ihrer jeweiligen Branche führende Unternehmen aus Baden-Württemberg sind, welche erstmals die komplett CO2 freie Mobilität in Großserie gemeinsam realisieren."
Nicht nur der Gesamtwirkungsgrad der Prozesskette "Windkraftanlage - vorhandenes Stromnetz - reines E-Auto" ist mit ca. 80 Prozent unübertroffen und unübertreffbar, sondern auch die bereits deutschlandweit flächendeckend vorhandene Ladeinfrastruktur. "Für eine Normalladung über Nacht reicht das bereits existierende Stromnetz sowie eine in Deutschland mehrere hundert Millionen Mal vorhandene 16 Ampere Steckdose als Tankstelle aus", strahlte der Dipl.-Wirt.-Ing. Balz bei der Eröffnung des Windparks, an der auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil teilnahm.
Dr. Udo Hartmann, Leiter Umweltschutz der Daimler AG, erläuterte anlässlich der Eröffnungsfeier des Windparks an der A9 bei Hof den Grund für das Investment: Das Unternehmen will dem Netz, ohne Inanspruchnahme von zusätzlichen Vergütungen nach dem EEG, soviel regenerativ erzeugten Strom zur Verfügung stellen, wie für den Betrieb aller Elektro-smarts der neuesten Generation in Deutschland benötigt wird.
Bei seiner Dankesrede erwähnte Balz, dass es ihn persönlich besonders freue, dass innerhalb der Automobilindustrie die Daimler AG das Rennen um diese exponiert an der Autobahn Nürnberg-Hof stehende 138 Meter hohe Windkraftanlage für sich entschieden hat. Dafür gebe es auch persönliche Motive: "Ich habe nach meiner Ausbildung als Elektroniker bei der Firma Thyssen Aufzüge in Neuhausen beim Landeswettbewerb der IHK gewonnen. Dies hat den damaligen Chef der Daimler-Ausbildungsabteilung bewogen, mich quasi abzuwerben. Somit habe ich vor meinem Studium ein volles Berufsjahr beim Daimler im Versuch verbracht. Ich hätte mir damals niemals träumen lassen, dass mein damaliger Arbeitgeber einmal großer Investor in einem meiner Windparks wird." kf
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