Ein langer Tisch in irgendeinem Lehrerzimmer, irgendwo im Land. Die Szenerie authentisch und tragisch real, die Rollenklischees so alt und doch so treffend. „Lehrernacht“ heißt das Drama von Bodo Kirchhoff, das am Mittwoch im studentischen Theater im OP seine Premiere feierte und die alte Frage um die Grenzen von Liebe, Lust und Leidenschaft zu beantworten versucht.
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Vor vier Jahren, im Jahr 2008, wurde „Das letzte Feuer“ von Dea Loher zum „Stück des Jahres“ gekürt. Im selben Jahr kam es am Deutschen Theater in Göttingen heraus. Jetzt hat es Martin Schulze in Kassel inszeniert: eine sprachmächtige, beklemmende, fesselnde Inszenierung mit vielen tragischen und etlichen komischen Momenten. Wie das Leben eben so ist.
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Sie gilt als ideales Instrument für Anfänger im Kindesalter. Daher hat die Blockflöte mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, bis hin zu den allseits bekannten, diffamierenden Standardwitzen. Doch spätestens seit der Wiederbelebung der historischen Aufführungspraxis ist die Blockflöte im seriösen Konzert wieder auferstanden.
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Von Anfang an lässt einen das Gefühl nicht los, dass das Publikum vor allem gekommen ist, um Harry Rowohlt zu sehen. Als er am Montagabend die Bühne des ausverkauften Jungen Theaters betritt, braust der Applaus auf und seine Fans, Liebhaber brillantester Satire, freuen sich auf einige Stündchen in Gegenwart des Meisters des messerscharfen Sprachwitzes.
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Autoren, die neue Leseerfahrungen bieten, Amüsantes und Bewährtes: das Literarische Zentrum Göttingen hat sein Programm für Frühjahr und Sommer vorgestellt. 14 Veranstaltungen im Hauptprogramm, dazu acht weitere bei „Literatur macht Schule“ haben Zentrums-Chefin Anja Johannsen und ihr Team zusammengestellt. Zwei neue Förderer unterstützen das Zentrum: die Klosterkammer Hannover und die Stiftung Niedersachsen.
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Am Sonntag, 5. Februar, hatte die „Messa per Rossini“ in Göttingen Premiere: Zum ersten Mal erklang das Chorwerk mit der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte in der Universitätsstadt.
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Am Samstag kam das Sams zu Herrn Taschenbier. Und am Sonntagmorgen, 5. Februar, kam Paul Maar in die Göttinger Paulinerkirche. Im Rahmen der Ausstellung „Der rote Wunderschirm“ hat der Autor, Illustrator und Schöpfer der Sams-Geschichten aus seinem neuen Buch „Das Sams im Glück“ gelesen und stellte sich anschließend den Fragen seiner jungen und alten Fans.
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Fast auf den Tag vor 40 Jahren, am 9. Februar 1972, verblüffte die Akademische Orchestervereinigung (AOV) das Göttinger Publikum mit der Aufführung einer Mahler-Symphonie, der Vierten: eine wagemutige Grenzüberschreitung, die man einem Liebhaberorchester zu diesen Zeiten nicht zugetraut hätte. Nun, im AOV-Konzert am Sonnabend in der fast ausverkauften Göttinger Stadthalle, stand Mahlers Fünfte auf dem Programm: sehr groß dimensioniert, musikalisch und technisch noch anspruchsvoller als die Vierte.
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Würden Sie 300 Euro für eine winzige Blumenzwiebel zahlen, die sich mit Glück im nächsten Jahr in ein bescheidenes weiß blühendes Pflänzchen verwandelt? Schütteln Sie nicht zu voreilig den Kopf, schon manchen Gartenmenschen hat die Galanthophilie ganz unvermutet gepackt! Galanthophilie? – Natürlich, darin steckt Galanthus. Von den Schneeglöckchen also, diesen tapferen kleinen Hoffnungsträgerinnen in Weiß, ist heute die Rede.
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Eine neue Ära beginnt: Zum ersten Mal stehen die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen unter der künstlerischen Leitung von Lawrence Cummings.
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