Er hat unzählige Redetexte Wladimir W. Putins, Mitschriften von Interviews und ähnliche sprachliche Äußerungen des russischen Politikers bei sich in der Garage liegen. Auf ihrer Grundlage analysiert Prof. Eberhard Fleischmann, emeritierter Übersetzungswissenschaftler der Universität Leipzig, Putins sprachliche Charakteristika. Über „Die Sprache Wladimir Putins und ihr Niederschlag in den Wörterbüchern der letzten Jahre“ referierte er im slawistischen Kolloquiums in Göttingen.
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Moderne Hubschrauber könnten deutlich schneller und manövrierfähiger sein - wenn ihnen die Aerodynamik nicht bestimmte Grenzen auferlegen würde. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen haben jetzt eine Möglichkeit, die Manövrierfähigkeit zu steigern, im Flugversuch getestet. Die Idee haben sie beim Buckelwal abgeschaut.
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Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Grundlegende Untersuchungen zur Wirkung von Plasma auf kutane Lipidsysteme“ wollen Wissenschaftler der Region Südniedersachsen die Wirkung von physikalischem Plasma auf Hautkrankheiten erforschen. Das Vorhaben basiert auf Forschungsergebnissen der Arbeitsgruppe für Laser- und Plasma-Technik der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK).
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Wenn es im Winter richtig kalt wird, füllt sich das Postfach des Kieler Meteorologen und Klimaforschers Mojib Latif (57) mit „verdammt vielen bösen E-Mails“. Hohn und Spott ergieße sich dann über ihn, weil er vor globaler Erwärmung warne, erzählt der Professor, der am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften lehrt. Der Wissenschaftler: „Viele verstehen nicht den Unterschied zwischen einer Wettervorhersage, die sich auf die nächsten Tage bezieht, und einer Klimavorhersage, die die nächsten 100 Jahre im Blick hat.“
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Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Prof. Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es den Wissenschaftlern nach Angaben des Instituts erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen.
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"In diesem kleinen Reagenzglas befinden sich sieben Milliarden Escherichia coli Bakterien – ich gebe das mal rum.“ Die meisten der Zuhörer sind in diesem Moment wohl froh, einen Sitzplatz weit entfernt vom Rednerpult im vollbesetzten Hörsaal gefunden zu haben. Der Göttinger Mikrobiologe und Genomforscher Prof. Gerhard Gottschalk hat beim Xlab-Science-Festival über „EHEC: Wenn mikrobielle Evolution auf die Spitze getrieben wird“ referiert.
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22 Lichtjahre von der Erde entfernt haben Astrophysiker einen möglicherweise bewohnbaren Planeten entdeckt. Die Super-Erde mit der Bezeichnung GJ 667Cc hat die viereinhalbfache Masse unserer Erde und umkreist auf einer Umlaufbahn von 28,15 Tagen einen Zwergstern der Klasse M, teilte die Universität Göttigen am Donnerstag mit.
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Sechs Wochen hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Dr. Alexander Schmidt vom Courant Forschungszentrum Geobiologie der Universität Göttingen in den „Bernsteinwäldern“ im südlichen Pazifik verbracht. Während der Expedition untersuchten die Wissenschaftler die Bernsteinvorkommen Neuseelands und auf der Pazifikinsel Neukaledonien.
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Der Basler Kulturhistoriker Jacob Burckhardt (1818-1897) gilt als Begründer der wissenschaftlichen Kunstgeschichte im heutigen Sinn. Über Burckhardts historische und kulturhistorische Leistungen gibt es viele Untersuchungen, doch über seine Beziehung zur Musik wusste man bislang nur wenig.
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Tobias Mayer hätte bestimmt gern eine digitale Schnitzeljagd durch Göttingen gemacht. Aber der Astronom ist bereits im Jahr 1751 in die Stadt gekommen. Da war noch nicht einmal an eine elektrische Stromversorgung zu denken, und Geocaching über GPS überschritt jegliche menschliche Vorstellungskraft. Trotzdem hat Mayer den entscheidenden Beitrag geleistet, um diese Technik zu ermöglichen. Vereinfacht gesagt, benutzte er als erster den Mond als Satellit der Erde und bestimmte die Längengrade mit Hilfe der Sterne.
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