Ich fand dich tot auf dem Klo mit ner Spritze im Arm die dritte Kraan-LP! [mehr]
Geschmackssichere Innovation wenn die Vergänglichkeit nicht allzu nagt, wird das hier als eine der Platten 2010 in die Annalen eingehen. [mehr]
Neue Tiefen werden hier nicht ausgelotet. Es riecht eher nach Tränen, Schweiß und klebriger Achselhöhle. Auch gut! [mehr]
Adam Greens Trennungsalbum führt ihn zu alten Stärken. [mehr]
Album Leaf setzen noch ein Sahnehäubchen auf ihren zuvor schon ausgedeuteten Stil und überzeugen selbst die Zweifler. [mehr]
Handwerklich und produktionstechnisch darf man diesem englischen Rock-Chamäleon eigentlich keine Vorwürfe machen, für akute Déjà-vu-Anfälle schon. [mehr]
Ein klassisches Lieblingsalbum: gefühlvoll, verspielt, tief und dabei überaus eingängig. [mehr]
Mit dem leicht käsigen House seines früheren Projektes Filur hat diese Platte nichts mehr zu tun. [mehr]
Eignet sich zum Fahrradfahren oder Wohnungsputz der Wahnsinn und die Bombe jedoch finden woanders statt. [mehr]
Pop mit Streichinstrumenten zwischen niedlich und harmlos. [mehr]
In den 1970ern wäre das als lupenreines Mainstream-Album durchgegangen Built To Spill sind mittlerweile ein astreines guilty pleasure. [mehr]
Die Platte über Zerfall, Tod, Sex und verlorene Liebe schlägt einem im Endeffekt doch nur das Knie blutig. [mehr]
Überraschung? Der Strokes-Typ solo klingt wie der Strokes-Typ solo. Mit Synthies und diesen verdammten Hits. [mehr]
Niedlich-harmloser Indie-Folkrock, der Mülheim/Ruhr kurzfristig zum Vorort von San Francisco macht. [mehr]
Spaßmusik: Das perfekte Geschenk für Menschen, von denen man nicht weiß, was für einen Musikgeschmack sie haben. [mehr]
Mister E bricht einem endgültig das Herz. Aber auf diese tolle Art. [mehr]
Nicht gut im emphatischen Sinne, aber wieder so okay wie die "Platte des himmlischen Friedens" vor 20 Jahren. [mehr]
Klingt nach dem Background dieser Supergroup um Xiu-Xiu-Sänger Jamie Stewart, nach britischem Wave-Kitsch und gehyptem Glo-Fi aus den USA. [mehr]
Historismus zeigt hier sein schönstes Anti-Aging-Lächeln vorausgesetzt, man vermag die Zeichen der Zeit richtig zu lesen. [mehr]
Ein Tondokument in Country eines ehemaligen Postrockers auf der Suche nach den Wurzeln seiner Musiktradition, und trotzdem sehr schön. [mehr]
Karriere ist zwar scheiße, aber das nächste Treppchen zum musikbildungsbürgerlichen Trocken-Jazz-Gipfel klingt einfach zu verlockend. [mehr]
Wenn das Outsider Music ist, dann möchte man gar keine Insider mehr kennenlernen. [mehr]
Nassrasur statt Vollbart? Im Verein mit Christabelle zerrt Lindstrøm Space Funk aus der schummrigen Daddelecke mitten ins Discokugellicht. [mehr]
Aufgebrochener Folk-Realismus von Stephin Merritt. Und wieder ein paar große Songs im kleinen Kammersound. [mehr]
Midlake sind unerwartet klassischer und opulenter geworden, halten aber famos ihre Klasse. [mehr]
Auch wieder keine schöne Platte sondern ein Prog-Monster. Genial aber grausam. [mehr]
Freak-Folk, Spacig-Sein, Oszillieren zwischen Sound und Song auf dieser Platte keine hippiemäßige Strafe, sondern vernünftig spitze. [mehr]
Ein Abenteuerspielplatz von Album besser nur noch: sich ein Tränentattoo auf dem Rummelplatz stechen lassen. [mehr]
Field Recordings, die Weberschen Glockenspiele und die stets sanfte Bassdrum fügen sich zusammen zu einer malerischen Musik. [mehr]
Vielleicht ist Ethik genau dann, wenn so was wie Werte plötzlich gute Gefühle verbreitet. Und dann ist "Pawel" wohl das ethischste House-Album ever. [mehr]
Freier Postrock-Pop mit Electro, der nie nach zielloser Impro, sondern nach gutem Songwriting klingt. [mehr]
Am Pompano Beach in Florida ist ein Zeitloch, aus dem ungekannte Beatnik-Soundtracks entströmen. [mehr]
Nachzügler im großen Joy-Division-Impersonator-Marathon mit einigen verdienten Höhepunkten und etwas Ödnis. [mehr]
Alan Sparhawk macht mit seinem Nebenprojekt endlich ernst und erreicht fast aus dem Stand die Klasse von Low. [mehr]
Rihanna inszeniert sich als kaputter Vamp mit abrasierten Haaren. Im Booklet wird sogar geraucht. Nur stört diesmal die Musik ein wenig. [mehr]
Ein Gemischtwarenladen des Rock, kein Schund, nur gute Produkte. [mehr]
Entkernte Pop-Songs, zartbitter aufbereitet, mit Verstand gehaucht. [mehr]
Mit "Hurra, die Deppen sind weg" feierte die Hamburger Szene seinerzeit den Nach-Berlin-zieh-Boom der Soundtrack dazu kommt von DJ Patex Electro-Polit-Kollektiv. [mehr]
Spoon basteln weiter an ihrem von Indie losgelösten Sound und erreichen damit hörenswerte Ergebnisse [mehr]
Top Hits auf Spanisch Stereo Total schicken uns mit dem nächsten Flieger nach Smart-Trash-Malle. [mehr]
Um die zweifellose Virtuosität der Finnin empfangen zu können, benötigt man Vorbildung im Genre oder muss einfach Zen sein. [mehr]
Kammermusikindie-Debüt für Vielfühler. [mehr]
Neue Wege: Tegan And Sara machen jetzt Powerpop der guten, wenn auch für ihre Verhältnisse seichten Sorte. [mehr]
Nettsein, ohne in die Niedlichkeitsfalle zu tappen bzw. was wurde eigentlich aus Anti-Folk? [mehr]
Die Klippen reißerischer Überambition umschiffen These New Puritans mit ihrem neuen Prog nur haarscharf. [mehr]
Wer vor der Unwirklichkeit dieser Tage auf der Flucht ist, flüchte in die kalten Arme der Tocos. [mehr]
Bei Vampire Weekend wirkt das Authentische wieder herrlich künstlich eine Platte auf Erfolg gebürstet. Gibt ja wohl Schlimmeres als das! [mehr]
Die Platte zum offiziellen Durchbruch - Schwer verdunkelter Folkpop für Indie-Emos [mehr]
Im Studio mit Beck und Songs über Gehirnblutungen - Charlotte ist nicht gerade auf Egalo-Pfaden unterwegs. [mehr]
Fühlt sich ähnlich gigantisch an wie "Welcome To The Pleasuredome" von Frankie Goes To Hollywood. [mehr]