Nachdem das Motor City Drum Ensemble mit seinem durchweg konsistenten und allseits gefeierten Mix aus uralter, alter und aktueller Tanzmusik die Messlatte zuletzt ziemlich hoch gelegt hatte, ist es an den Briten, die beliebte !K7-Reihe in weitere Höhen zu hieven. [mehr]
Um den affigen Sauhaufen Gorillaz ranken sich Trennungsgerüchte. Zehn Jahre seien genug, verklausuliert die Band. Hier noch mal ihre größten Erfolge. [mehr]
Nach Jamie Lidell bezwingt der nächste dünne Whitey die Phalanx des Soul. Mit zarter Stimme und tightem Groove. [mehr]
»HipHop ist aufs Maul«, sagt Textor. Und mehr aufs Maul als Bassposaune bei diesen Orchesteraufnahmen geht ja gar nicht. [mehr]
Die Single »The Sun! The Sun!« ist ein wahrer Ohrwurm, wenngleich im krummen Siebenvierteltakt geschrieben. Art-Pop mit Feier-Zugang. [mehr]
Songs wie Comicstrips: bildhaft, szenisch, pointiert. So fahrig und süß ist New York eben auch noch und das zehn Jahre nach Adam Greens Moldy Peaches. [mehr]
Fröhlicher Indie-Electro-Schrammelpop, den die Band mit Wiener Flair gerne mit Surf Noir gepaart sehen will. Aus dem Noir ein Multicolore machen, und dann passts. [mehr]
Geraune zu blöden Rockgitarren, die Wohlmeinende unter dem Attribut »klassisch« ablegen, Leute mit noch zwei bis drei Zielen im Leben hingegen als »gestrig bis zum Umfallen«. [mehr]
»Oh Fortune« ist nur vordergründig ein sanft knisterndes Lagerfeuer. Vielmehr droht Dan dem Folk mit der Vorsilbe »Post« findet aber letztlich mit Rauschen und Pfeifen immer wieder den Song. [mehr]
Stephin Merritt (unter anderem Magnetic Fields) schreibt im Monat so viele Lieder, wie Bernd Begemann Lieder schreibt und [uralten und unhaltbaren Gerüchten zufolge, Anmerkung von Bernd Begemann] Frauen beschläft zusammen. [mehr]
Los Campesions! schaffen perfekte Pop-Oden über Liebe, Hoffnungslosigkeit, Herzschmerz und Fußball. Wer wollte ihnen dafür ans Bein pinkeln? [mehr]
Gagamusical-Trallala mit Augenbrauenschunkelgarantie. [mehr]
Der Koblenzer Wunder-Produzent Kurt Ebelhäuser verhilft dem hektischen, aber stets eingängigen Post-Core der Bubonix-Erben zu maximaler Wärme bei gleichzeitiger höchster Screamo-Aggression. [mehr]
Aus West-Frankreich und dabei wahnsinnig cinematös, irrwitzig irre und gewitzt und streng genommen Musik, an deren Beschreibung man nur scheitern kann. [mehr]
Die Verwechslungsgefahr mit dem Horrorfilm »Darkness Falls« ist vermutlich kein Zufall sondern bereits Teil des atmosphärischen Gesamtkonzepts der beiden Däninnen. Stimmung, Grusel, schön! [mehr]
Die satanischen Holländer The Devils Blood füttern ihren okkulten Psychedelic-Rock mit allerhand Tand, was weniger der Sache als ihren Musiker-Egos dienen dürfte. [mehr]
Musik, in die sich die Sirene eines vorbeifahrenden Feuerwehrautos nahtlos einfügt. [mehr]
Guter Geschmack verpflichtet. Esperanza: drei kultivierte Edelmänner aus Italien, die wissen, was sich für ein elektronisches Schmeichelalbum geziemt. [mehr]
»Ich laufe immer weiter, ich geh so für mich hin. Zettel auf dem Boden, Konfettiregen. Häng Gedanken nach, die sich in Luft auflösen können.« Alltagspoesie eines Routiniers, Von Knyphausen für 3sat-Gucker. [mehr]
Noels musikalische Offerte richtet sich an Traditionalisten. Aus den Oasis-Ultras werden auf seinem Soloalbum letztlich Konservativismus-Ultras. [mehr]
Jammer-Ossis komplett positiv gemeint! Die Band Adolar zelebriert die große Kunst der Beschwerde in Post-Hardcore-Hits. [mehr]
Der Kopf von Deerhunter bewegt sich mit diesem Soloprojekt auf experimentellen Pfaden. Der Heimathafen von Atlas Sound ist die Galaxis, in der Ambient, Dream-Pop und Shoegaze zu einer halluzinogenen Mischung verschwimmen. [mehr]
Birds Of Passage ist das Projekt der Neuseeländerin Alicia und Flüster-Core mit Sternchen: verträumt, verspult, verschwommen. Die Ränder der Songs fransen aus, Melodie und Richtung geraten allerdings nie in Gefahr, indietronisch zermahlen zu werden. [mehr]
Alex Ridha zeigt in seinen Bearbeitungen viel Respekt vor der Arbeit seiner Remix-Auftraggeber, nimmt sich aber zugleich immer den nötigen Raum, um seinen Euphoriesound zur Geltung zu bringen. [mehr]
Portugiesisch-angolanische Partymucke in Elektro. Auch tauglich für aufgewühlte Weißwürste. [mehr]
Lullabies über Tod, Trauer und Optimismus. Eine großartige EP hätte es werden können, auf LP-Länge wirkt das Ergebnis aber leider nur okay. [mehr]
Quentin Dupieux alias Mr. Oizo beschert uns mit seinem vierten Album einen auditiven Nervenzusammenbruch und zwar mitten auf der Tanzfläche. [mehr]
Das Album mündet in der Schizophrenie und die Band führt dabei die absolute Ausweglosigkeit vor: Einmal Nihilist immer Nihilist! Harmlos ist hier nichts. [mehr]
RocknSoul-Collagen, die in wirklich jedem Song zwei Räume aufmachen: den mit der Couch und den mit der gepolsterten Wandverkleidung. [mehr]
Hier regieren Inbrunst und sinnliche Grenzerfahrungen, und selbst wer auf die nicht so scharf ist, erhält farbenfrohe Soundcluster, die Can oder Broadcast zur Ehre gereicht hätten. [mehr]
Nach der Beteiligung am »Keinohrhasen«-Soundtrack und einem überraschend fluffigen Homerecording-Debüt sind Plushgun nun eine Band. [mehr]
Polinski von 65daysofstatic hat einen Laptop, einen Synthesizer und ein Klavier und schreibt Soundtracks für die Sci-Fi-Filme der 80er-Jahre-Kindheit. [mehr]
Chuck Ragan ist alles nur nie zu Hause. So handeln die Stücke seines dritten und wieder sehr Countryesken Soloalbums auch viel vom Unterwegs-Sein. Rastlos schön. [mehr]
Die romantische Komödie der elektronischen Clubkultur, Andreas Reihse, Bandmitglied von Kreidler, weiß sie im Spannungsfeld zwischen Kunstakademie und Kellerclub zu zeichnen. [mehr]
Justin Pearsons (The Locust) neues Dresch-Core-Quartett verzichtet im traditionellen Sportsgeist voll aufs Digitale, hält aber die Songs weiter schön schlank. [mehr]
Mittels der Verschmelzung von Black-Metal-Grooves mit Noise-Elegien und knarzenden Riffs erschafft das Post-Metal-Trio aus Chicago einen Hybriden aus Tortoise und Celtic Frost. [mehr]
Kleine Stadionrock-Helden erkennen ihre Vorliebe für Weihnachts-Coverlieder. [mehr]
Rumgeprotze ohne Richtung. (Leider) alles drin. Zum Glück kurz. [mehr]
Die Musik oszilliert zwischen psychedelischem Georgel und tranciger Electronica sowie Doors-Gitarren und Folk-Gezupfe. Kann man sich schön wegträumen ohne gleich Weltflucht-schuldig zu sein. [mehr]
Die weit gereisten Teichmann-Brüder führen ein neues Genre im Plattenkoffer: Schlangenbeschwörer-House. Lässt man sich gerne von verführen. Und beißen. [mehr]
Zwischen Drone und Ambient passt immer noch eine durch unzählige Effekte pürierte Gitarre, die bei entsprechender Lautstärke Body und Mind Beben macht. [mehr]
Der Kölner Produzent und Labelbetreiber Andy Vaz liefert den Beweis, dass House im Idealfall einfach zeitlose Musik sein kann. [mehr]
Was wir hier vorfinden, sind dreizehn Songs, die so tun, als seien sie Kinderlieder. Wo bleibt da der Sandkasten? Das Ungestüme? Das Zuckowski-Lalala? [mehr]
Wells fuhr nach Tokio, um dort innerhalb von nur einem Tag (!) mit japanischen Jazz- und Experimentalmusikern den Soundtrack einer imaginären japanischen Fernsehserie zu vertonen: »Lemondale«. Ergebnis: angemessen free bis irre. [mehr]
Jede gute Party ist laut; aber nicht alles, was laut ist, muss zwingend eine Party sein. We Were Promised Jetpacks zweites Album klingt wie ein Trauermarsch auf »Guitar Hero«. [mehr]
»Sound Of The Americans« ist der Versuch, US-amerikanische Folk-Texturen anhand von Songskizzen zu kartografieren. [mehr]
Rockn\'Soul-Collagen, die in wirklich jedem Song zwei Räume aufmachen: den mit der Couch und den mit der gepolsterten Wandverkleidung. [mehr]
Das große Thema ist: Auflösung, Verkauf, Flucht. Dem Philosophen Sloterdijk setzt er entgegen: »Und wenn ich nur wüsste, welches Leben ich ändern müsste und welches besser nicht.« [mehr]
Polinski von 65daysofstatic hat einen Laptop, einen Synthesizer und ein Klavier und schreibt Soundtracks für die Sci-Fi-Filme der 80er-Jahre-Kindheit. [mehr]
Familie Frissmich lädt zum ersten großen Albumfest. Und Rebolledo liefert den Bilderbuch-Soundtrack dazu, mit Lack, Leder und sexy Jungshumor. [mehr]