(Berlin, 22. Mai 2012). Einen Monat vor dem Rio+20 Gipfel fordern MISEREOR und Partner aus den Südkontinenten die Bundesregierung auf, sich für die Menschenrechte als Grundlage einer "grünen Ökonomie" einzusetzen. Seit dem ersten Umweltgipfel in Rio 1992 hätten die jährlichen Treibhausgasemissionen ebenso dramatisch zugenommen wie der Verlust der Artenvielfalt. Ressourcen wie fruchtbares Land und Wasser würden in vielen Regionen weltweit immer knapper. "Die gegenwärtige ökologische Krise trifft die Ärmsten am härtesten", betonte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. "Es geht in Rio sowohl um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, als auch um die Rechte derer, die besonders unter den Folgen einer nicht nachhaltigen Weltwirtschaft leiden." Spiegel forderte außerdem, dass Schwellenländer und Industriestaaten die gegenseitige Blockadehaltung in entscheidenden Fragen aufgäben. [mehr]
Aachen, 11. Mai 2012 - Stefanie Heinzmann, Andreas Bourani und Luxuslärm stehen am Donnerstag, 17. Mai, auf der Bühne beim großen Jugendkonzert vom katholischen Hilfswerk MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Kooperation mit dem SWR3 und dem Katholikentag. Von 18 bis 22 Uhr treten die Künstler im Unteren Luisenpark auf. Im Mittelpunkt des Konzerts "Mannheim rockt für Eine Welt" stehen Jugendliche in Ruanda: Die MISEREOR-Aktion "Mit 2 Euro im Monat helfen" unterstützt Jugendzentren in Ruanda, in denen Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden unterstützt werden. Für ein Ausbildungszentrum soll eine Küche gebaut werden, um 200 Jugendlichen ein warmes Mittagessen zu ermöglichen. Außerdem informiert die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg während des Konzerts über ein Nähatelier für HIV-infizierte Mädchen und ehemalige Prostituierte. [mehr]
(Aachen, Luzern 3. Mai 2012) Die katholischen Hilfswerke in Deutschland und der Schweiz, MISEREOR und Fastenopfer, warnen vor der drohenden Eskalation des Bergbauprojekts der Tampakan-Mine im Südosten Mindanaos auf den Philippinen. Einem Rechercheteam, bestehend aus VertreterInnen erschiedener Menschenrechtsorganisationen, der katholischen Kirche der Philippinen sowie der philippinischen Menschenrechtskommission wurde am Freitag letzter Woche von militanten Befürwortern des Projektes der Zutritt zu einem Teil der Bergbauregion der Tampakan-Mine verweigert. MISEREOR und Fastenopfer rufen die politisch Verantwortlichen und das Betreiberunternehmen Sagittariaus Mining Inc. (SMI) sowie das Schweizer Unternehmen Xstrata auf, zur Deeskalation beizutragen. Xstrata hält mit 62,5 % die Mehrheit der Anteile an SMI. Bis zur friedlichen Beilegung und Lösung des Konfliktes müssten jegliche weitere Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Bergbau- Projektes ruhen, so MISEREOR und Fastenopfer. [mehr]
Siegburg/Aachen (27. April 2012) Ausbeutung, Krankheiten und Umweltzer-störung: Der internationale Bananenhandel ist immer noch alles andere als ein sauberes Geschäft. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie "Das krumme Ding mit der Banane: Ausbeutung auf den Plantagen in Costa Rica und Kolumbien", die heute vom katholischen Entwicklungshilfswerk MISEREOR und SÜDWIND in Bonn vorgestellt wurde. Die Organisationen unterstützen daher die Forderung der europaweiten Kampagne Make Fruit Fair!- an die EU-Kommission, die Einkaufsmacht der Supermärkte zu regulieren, um die gravierenden Folgen ungleicher Machtverhältnisse in der globalen Wertschöpfungskette zu reduzieren. [mehr]
(Aachen, 26. April 2012) Mit großer Erleichterung hat das katholische Hilfswerk MISEREOR und seine Partner in Liberia den Schuldspruch für Charles Taylor, den Expräsidenten Liberias aufgenommen. Laut dem UNO-Sondertribunal in Den Haag hat er im Nachbarland Sierra Leone blutrünstige Rebellen unterstützt, die Kindersoldaten rekrutiert und tausende Menschen ermordet haben. Das Strafmaß muss der Sondergerichtshof noch festlegen. Taylor droht lebenslange Haft. [mehr]
(Aachen, 23. April 2012) Mut zu Taten: Für alle jungen Männer, die ihrer Freundin einen Maibaum setzen wollen und für alle jungen Frauen, die ihren Angebeteten beglücken wollen, hält MISEREOR auch dieses Jahr einen tollen Service bereit. Am Montag, 30. April, findet vor der Geschäftsstelle des katholischen Hilfswerks an der Mozartstraße 9 in Aachen wieder die Aktion "Maibaum to go" statt. Von 12 bis 19 Uhr gibt es bei MISEREOR die Gelegenheit, nicht nur zertifizierte, von MISEREOR-Mitarbeitern selbst geschlagene und geschmückte Maibäume zu erhalten, sondern gleichzeitig auch noch ein gutes Werk zu tun. Der Erlös der Aktion kommt dem Projekt Goedgedacht in Südafrika zugute. Auf der Farm wird mit dem Anbau von Olivenbäumen ein großes Kinder- und Jugendzentrum gefördert, das Kindern von landlosen Farmarbeitern eine Zukunftsperspektive bietet. [mehr]
(Aachen, 20. April 2012) Auf Einladung des katholischen Entwicklungshilfswerks MISEREOR informieren sich 20 Verantwortliche aus Projekten in Lateinamerika, Afrika und Asien vom 23. bis 28. April 2012 über bewährte Aachener Sozialprojekte. In den Projekten in ihren Herkunftsländern nehmen sie MISEREOR-Freiwillige des "Weltwärts"-Förderprogramms auf. "Dies war der ausdrückliche Wunsch der Partner. Es soll bei der Begegnung vor allem darum gehen, die deutsche Lebensrealität und den Alltag in Deutschland kennenzulernen", so Regina Hundt, MISEREOR-Verantwortliche für den Freiwilligendienst. Viele der Partner werden erstmals in Deutschland sein und in ihren Ländern sind sie meist in ähnlichen sozialen Arbeitsfeldern tätig. Die Tagung solle ein erster Schritt sein, um den Freiwilligendienst nicht nur als Einbahnstraße von Deutschland in die Entwicklungsländer zu verstehen. "Der Dialog und Austausch mit den Partnern muss verstärkt werden. Dies wollen wir mit diesem Besuch erreichen", erklärt MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak. [mehr]
(Berlin, 19. April 2012) Father John Webootsa kämpft seit Jahren unermüdlich gegen Armut und Vertreibung in einem der größten Armenviertel Kenias. Dafür wurde der Comboni-Priester und langjährige MISEREOR-Partner nun in Nairobi mit dem deutsch-französischen Menschenrechtspreis ausgezeichnet, der dieses Jahr erstmals verliehen wurde. MISEREOR gratuliert dem Leiter der St. Johns- Gemeinde in Nairobis Armenviertel Korogocho: "Father John lebt unter den Ärmsten der Armen und steht uneingeschränkt an ihrer Seite. Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Arbeit gewürdigt wird", so MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. [mehr]
(Aachen, 17. April 2012) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Landlosen haben in der argentinischen Provinzhauptstadt Santiago del Estero mehr als 1000 Menschen gegen den drohenden Verlust ihrer Ländereien und sich verschärfende Landkonflikte protestiert. Unter den Demonstranten befanden sich auch zahlreiche Vertreter von Partnerorganisation des katholischen Entwicklungshilfswerks MISEREOR. [mehr]
(Berlin, 9. April 2012) Angesichts einer Milliarde Hungernder auf der Welt fordert ein Bündnis aus Hilfs- und Kampagnenorganisationen jetzt ein Einschreiten der Bundesregierung, um der maßlosen Spekulation mit Nahrungsmitteln einen Riegel vorzuschieben. [mehr]
(Berlin, 28. März 2012) Auf unsichere Berufsaussichten und Leistungsdruck reagieren Jugendliche in Deutschland mit Pragmatismus statt Protest und dem Streben nach mehr Sicherheit. Sozial benachteiligte, leistungsschwächere Jugendliche bekommen eine zunehmende Entsolidarisierung zu spüren. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Sinus-Jugendstudie, die von den auftraggebenden Organisationen und den Autoren heute in Berlin vorgestellt wird. [mehr]
(Berlin, 28. März 2012) Die Organisationen Transparency International Deutschland, ONE, Global Witness, MISEREOR sowie "Brot für die Welt" und das Global Policy Forum Europe erwarten von der Bundesregierung, den Widerstand gegen verbindliche Transparenzstandards im Rohstoffsektor aufzugeben. Um die negativen Auswirkungen der Ausbeutung mineralischer und fossiler Rohstoffe zu mindern, sollen Unternehmen Zahlungen an Regierungen rohstoffreicher Länder für jede Mine und jedes andere Projekt offenlegen. Dieser Vorschlag der EU-Kommission wird von einer anfänglichen Positionierung des Europäischen Parlaments nun unterstützt. Deutschland ist daher mit seiner ablehnenden Haltung auf europäischer Ebene einen Schritt weiter in die Isolation geraten. [mehr]
(Aachen, 23. März 2012) Mit einem feierlichen Gottesdienst im Aachener Dom und einem Festakt im Aachener Krönungssaal hat heute das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR seinen Hauptgeschäftsführer Josef Sayer in den Ruhestand verabschiedet und Nachfolger Pirmin Spiegel in sein Amt eingeführt. [mehr]
(Aachen, 22. März 2012) Anlässlich des Weltwassertages fordert das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR ein international verbindliches Steuerungssystem für die Garantie des Rechts auf Wasser. "Wir brauchen verbindliche Mechanismen, damit das Recht auf Wasser wirklich garantiert werden kann", so MISEREOR Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. Er begrüßte den Aufruf des Vatikans, der vergangene Woche einen Appell an die internationale Gemeinschaft für ein Steuerungs- und Regelungssystem richtete und einen konsequenteren Einsatz für das allgemeine Recht auf Wasser forderte. [mehr]
(Aachen, 16.03.2012) Abschalten, Kaffee trinken und damit auch noch etwas Gutes tun dazu lädt das Hilfswerk MISEREOR rund um den 23. März 2012 ein. [mehr]