Ich wäre nicht zu bremsen, wenn ich mich nur aufraffen könnte!

Am kommenden Freitag wird die Festival-Saison 2010 eingeläutet! Beim zweiten PLAY Winter-Festival gibt’s in den Kiezlocations Prinzenbar, Docks und Neid Klub zwei Tage lang ein fantastisches Line-Up: Unter anderem mit Zoot Woman, The Sounds, Who Made Who, Shitdisco und vielen mehr. Wir haben uns mit Mitorganisatorin Sofia über das Festival unterhalten.
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Im Thalia-Theater läuft aktuell das von Stefan Pucher inszenierte Stück „Andersen. Trip zwischen den Welten“. Die Musik zu dem märchenhaften und psychedelischen Stück rund um den dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen und seine Märchen liefern Carsten „Erobique“ Meyer und Matthias „Tex“ Strzoda. Wir haben uns mit Carsten zum Interview getroffen.
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FluxFM-Reporterin Wiebke hat die Hamburger Fotografin Angela Pfeiffer besucht. Angela hat uns ihr aktuelles Projekt „Girls at Home“ vorgestellt. „Girls at Home“ zeigt junge Frauen in ihrer privaten Umgebung, die von Angela Pfeiffer überraschend inszeniert und fotografiert werden.
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Wir haben die nette Espressobar „Loft“ in der Ohlsdorfer Straße 26 in Winterhude besucht und uns dort mit Betreiberin Monika unterhalten. Wer auf der Suche nach Second-Hand-Kinderkleidung und besonderen Vintage-Möbeln ist, wird hier übrigens auch fündig.
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Der Bandname zündet, keine Frage. Als die Schulfreunde Kasper, Mads und Asger aus dem dänischen Frederiksberg Mitte 1991 beschließen, eine Band zu gründen, ist der Name fürs Trio schnell gefunden: Nirvana soll die Truppe heißen. Eigentlich eine Spitzenidee! Nur leider kamen schon ein paar andere Jungs auf denselben Gedanken – und so müssen sich die Dänen mit dem Aufstieg der gleichnamigen Grunge-Band um Kurt Cobain schließlich Ende 1991 umbenennen. Ähnlich wortgewaltig ist aber auch der neue Name. Die Bandmitglieder mögen alle Led Zeppelin, also benennen sie ihre Band einfach nach einem der bekanntesten Songs der Rock-Miterfinder: Kashmir heißt von nun an das Trio.
Mit dem neuen Namen spielen die drei ein paar Demos ein, die in der überschaubaren dänischen Musikszene schnell für Applaus sorgen. Kashmir dürfen schließlich beim prestigereichen dänischen Nachwuchswettbewerb „DM i Rock“ mitmachen. Und nun ja, da das Rockgeschäft fast immer auch Märchen besteht, gibt es auch dort fast schon ein Walt-Disney-Happy-End. Denn Kashmir landen natürlich auf dem ersten Platz, werden bejubelt und umfeiert und sahnen somit einen Plattendeal ab. Mit dem in der Tasche erscheint dann 1994 das erste Album „Travelogue“ – dem bis heute fünf weitere folgen. Jedes ein bisschen erfolgreicher als das vorherige. Jedes eine weitere Stufe zur Klangfindung. Mit dem Einstieg von Keyboarder Henrik ist 1999 dann endgültig das bandeigene Markenzeichen gefunden: Rock, bei dem auch das Klavier mitmachen darf.
Mittlerweile sind Kashmir in ihrem dänischen Heimatland zur Institution aufgestiegen und gelten fast schon als Elder Statesmen des Rock: Volle Hallen, Nummer-Eins-Alben, Interviews für die Prime-Time im TV inklusive.
01. Air – Alone In Kyoto
02. The Beach Boys – God Only Knows
03. Beck – The Golden Age
04. Björk – Cocoon
05. The Doors – Riders On The Storm
06. The Flaming Lips – The Spark That Bled
07. Kitty Wu – Act Surprised
08. Neil Young – Don’t Let It Bring You Down
09. Neu! – Hallogallo
10. Pixies – Debaser
11. Scott Walker – If You Go Away
12. Sonic Youth – Turquoise Boy
Nächste Woche gibt es hier die Lieblingssongs der britischen Band The Rumble Strips.
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Emerald Park
Wenn Mitglieder von Coldplay, Mew und a-ha (!) sich treffen, um miteinander Musik zu machen, nennt man das ja Supergroup. Dies ist passiert. Wenn diese Supergroup mit dem Namen APPARATJIK allerdings recht sperrige Elektroklänge machen, fällt es recht schwer, an den großen globalen Erfolg zu glauben … vielleicht soll es ja auch einfach nur Spaß machen.
Außerdem gibt es neues von den TURIN BRAKES zu hören, von den wunderbaren Schweden THE RADIO DEPT. und von dem wahrscheinlich nächsten großen Ding aus den Vereinigten Staaten mit dem Namen VEIL VEIL VANISH.
Enjoy your meal.
Max
Emerald Park – At The Mall
Zeus – Fever Of The Timer
Apparatjik – Deadbeat
Turin Brakes – Will Power
The Radio Dept. – This Time Around
History Books – Savings Account
Veil Veil Vanish – Anthem For A Doomed Youth
The Last Dinosaur – I Found My Voice
DYNO – Don´t Speak Love
Christian Linke – Start Right Here
Zebra & Giraffe – Oxymoron
Burkina Electric – To Mi To Zi
Erland And The carnival – The Sweeter The Girls The harder I Fall
Best Coast – Something In The Way
Boy Eats Drum Machine – The Pieces Fit Together and never Fall Apart

Spätestens wenn solche Vokabeln fallen wie „North Sea“, wissen wir: Von soooo weit weg kann die Band nicht kommen. Und ja, richtig: Frightened Rabbit stammen aus Schottland. Abgesehen von einigen Vokabeln mit Lokalkolorit geht es aber trotzdem thematisch sehr global zu in den Songs auf ihrem neuen Album „The Winter of Mixed Drinks“. Einsamkeit, Selbstfindung, Leben-für-den-Moment – das kennt man in irgendeinem Kaff an der Nordseeküste genauso wie auf einer südlichen Megametropole. Doch keine Angst, Frightened Rabbit verlieren sich nicht in der gern goutierten Linkin-Park’schen Teenage-Depression. Das Besondere an dem Songwriting der Schotten ist nämlich die Pop-Wucht, die in den Songs des dritten Werks ähnlich präsent ist wie zum Beispiel auch bei The Arcade Fire oder den Stars. Lobeshymnen gab es „The Winter of Mixed Drinks“ schon reichlich und auch wir machen mit beim Jubeln und Gut-Finden.

Frightened Rabbit mit ihrem neuen Album „The Winter of Mixed Drinks“. Dieses Wochenende für 8 Euro 94 im Downloadshop. Alle Songs als MP3 in bester und ohne Kopierschutz.
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Jim Kroft
Dein wöchentliches Update in Sachen Musik. Alle Neuzugänge auf der Playlist!
Neu auf der Playlist:
Darwin Deez – Radar Detector
Jim Kroft – Birthrights
Kafkas – Klatscht in die Hände
Rocky Votolato – Red River
Tunng – Hustle
Turbostaat – Pennen bei Gluffke
Neue Alben:
Frightened Rabbit mit „Swim Until You Can’t See Land“
Two Door Cinema Club mit „Something Good Can Work“
Good Shoes mit „The Way My Heart Beats“
Broken Bells mit „The Ghost Inside“
Kashmir mit „Still Boy“
Podcast #201 anhören:
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Frightened Rabbit mit „The Winter of Mixed Drinks“

Spätestens wenn solche Vokabeln fallen wie „North Sea“, wissen wir: Von soooo weit weg kann die Band nicht kommen. Und ja, richtig: Frightened Rabbit stammen aus Schottland. Abgesehen von einigen Vokabeln mit Lokalkolorit geht es aber trotzdem thematisch sehr global zu in den Songs auf ihrem neuen Album „The Winter of Mixed Drinks“. Einsamkeit, Selbstfindung, Leben-für-den-Moment – das kennt man in irgendeinem Kaff an der Nordseeküste genauso wie auf einer südlichen Megametropole. Doch keine Angst, Frightened Rabbit verlieren sich nicht in der gern goutierten Linkin-Park’schen Teenage-Depression. Das Besondere an dem Songwriting der Schotten ist nämlich die Pop-Wucht, die in den Songs des dritten Werks ähnlich präsent ist wie zum Beispiel auch bei The Arcade Fire oder den Stars. Lobeshymnen gab es „The Winter of Mixed Drinks“ schon reichlich und auch wir machen mit beim Jubeln und Gut-Finden.
Two Door Cinema Club mit „Tourist History“

Gerade einmal zwei Wochen ist es her, da standen viele Kopf wegen der britischen Band Delphic. Deren Rezept – Alternative Rock trifft auf Eighties-Groove und Elektro-Pop – war zwar nicht das Allerneuste, die Umsetzung war aber stimmig wie schon lange nicht mehr. Jetzt, nur wenige Tage, nachdem die Hype-Sau durchs Dorf getrieben wurde, saugen schon die ersten Ferkel an der Zitze. Das ist zumindest der erste Eindruck, wenn man sich durch „Tourist History“ hört, dem Debütalbum von Two Door Cinema Club. Doch natürlich kann man dem britischen Trio das plumpe Kopieren nicht wirklich vorwerfen: In gerade mal zwei Wochen dürfte es bisschen schwierig sein, einen Plattendeal abzugreifen und gleich noch ein Album wie „Tourist Hitstory“ einzuspielen. Wer also zuerst da war – ob Delphic oder Two Door Cinema Club – das sei mal dahin gestellt. Und auch auf die Frage, wer nun das bessere Album eingespielt hat, können wir nicht wirklich beantworten. Vielleicht nur so viel: Two Door Cinema Club klingen etwas weniger bemüht und wesentlich entspannter. Für Freunde des Delphic-Sounds aber definitiv ein Muss.
Good Shoes mit „No Hope, No Future“

Als die Londoner Good Shoes vor gut drei Jahren textlich die innerstädtische Langeweile vertonten, witterten viele the next big indie thing. Und ja, das damalige Debütalbum „Think Before You Speak“ war monoton in der Soundhaltung, aber indiepoppig in der Ausführung. Somit: Eine sehr beklatschenswerte Platte. Jetzt, nach drei Jahren, kommt mit „No Hope, No Future“ das zweite Werk. Die innerstädtische, gelangweilte Anspruchshaltung ist geblieben, das poppig-beklatschenswerte hat sich aber leider etwas verflüchtigt. Unterm Strich ist also ein Album geblieben, was an die herausragende Qualität des Debüts nicht anknüpfen kann. Dennoch, für den einen oder anderen Monoton-Hüpfer in der Indie-Disse eures Vertrauens wird’s reichen.
Broken Bells mit „Broken Bells“

Ihre erste Single „The High Road“, die im Dezember erschien, versprach Gewaltiges. Lässig klang sie, gut gereift, hochklassig produziert. Jetzt erscheint das dazugehörige Album der Broken Bells – das leider ein kleines bisschen enttäuscht. Aber auch wirklich nur ein ganz kleines Bisschen. Dass was der The-Shins-Sänger James Mercer und der allesproduzierende Dangermouse zusammengezimmert haben, macht nämlich kurzfristig richtig Spaß und verbreitet großspurig sehr legere Grundstimmung. Nur leider, und das ist das Manko des Albums – versinkt die Stimme von Mercer gelegentlich in den allzu lässigen, fast schon zu verkifften Beats von Dangermouse. Und in genau jenen, wenn auch seltenen Momenten wäre man mit einer DJ-Shadow-Platte oder einem 90er-Jahre-Herbalizer-Track vielleicht besser aufgehoben. Ansonsten aber, wie im folgenden Stück, Daumen hoch für das gemeinsame Werk des Indie-Pop-Sängers und des Allesproduzierers.

Wirklich Neues war von diesen Elder Statesmen auch nicht zu erwarten. Wenn eine Band nach mehreren Alben endlich ihren eigenen Klang gefunden hat und der auch noch nicht komplett von Nachahmern erschlossen wurde, dann ist eine Neuerfindung nicht wirklich nötig. So gesehen macht das dänische Quartett Kashmir auf seinem immerhin schon sechsten Albums „Trespassers“ alles genauso wie schon auf den letzten beiden Werken. Latent noch Rock, im Prinzip aber schon Pop, kurz vor der Grenze Richtung Heulsusen-Schublade. Im Kashmir-Lager wird der Bigger-Than-Big-Pathos der Jungs definitiv beklatscht werden, alle Fachfremden sollten vielleicht mit dem Frühwerk der Band einsteigen um die Entwicklung vom Blues zum Pop zu würdigen.
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Die Zeiten von Formatchaos, grottigem Sound und Kopierschranken sind vorbei: Ab jetzt gibt es bei uns im Downloadshop alle Songs in MP3, genialer Qualität von 320 kbit und natürlich ohne Kopierschutz!!
Diese Woche haben wir folgendes Schnäppchen für Euch:
Im November/Dezember tourten die Jungs von Frightened Rabbit bereits als Vorband für Gomez und Modest Mouse durch UK – jetzt nun endlich können sich die Ohren aller von ihrem musikalischen Können überzeugen. „The Winter Of Mixed Drinks“ ist zwar schon ihr 3. Album, aber bekanntlich führen ja alle Wege zum Ruhm. Mit dem Albumtitel verbindet man beim ersten Gedanken vielleicht kalte und ungemütliche Winterabende – nur vorm Kamin mit wärmenden Getränken zu ertragen – doch damit wird man Frightened Rabbit nicht gerecht. Die Band rund um die beiden Brüder Scott und Grant Hutchison kann weitaus mehr und überzeugt mit angenehmen Melodien, eingängigen Rhythmen und ist ein perfekter Vorbote des bald einsetzenden Frühlings. Kein Glühwein oder Grog mehr, sondern lieber ein erfrischendes Kaltgetränk in der Sonne geniessen und die letzten Winterdepressionen mit Songs wie „Swim Until You Can’t See Land“, „Nothing Like You “ oder „Living In Colour“ verjagen. Wer sich lieber noch einkuschelt und vom Frühling träumen möchte, kann das hervorragend bei „Footshooter“, „Things“ oder „Yes, I Would“. „The Winter Of Mixed Drinks“ nicht nur im Frühling hörenswert, sondern viel mehr ein perfekt geglücktes Werk, welches den Hörer durch alle Jahreszeiten begleiten wird.
Da uns eure musikalische Beeinflussung sehr am Herzen liegt, haben wir diese Woche das komplette neue Album „The Winter Of Mixed Drinks“ von den Frightened Rabbit’s für nur 8,94 Euro bei uns im MotorFM-Downloadshop für euch!
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