Das Sparpaket der Regierung ist praktisch fertig: Durch Einsparungen und neue Steuern sollen in den kommenden fünf Jahren insgesamt 26,5 Mrd. Euro bewegt werden, damit 2016 ein "Nulldefizit" möglich wird. Heuer soll die auf EU-Ebene vorgegebene Defizitgrenze von drei Prozent knapp erreicht werden.
Größter Sparposten sind Pensionssystem und Arbeitsmarkt mit über sieben Mrd. Euro, auch durch neue Steuern sollen über sieben Mrd. Euro hereinkommen. Die Parteigremien von ÖVP und SPÖ befassen sich am Nachmittag mit dem Paket.
Die Eckpunkte des Sparpakets
Während die Regierung noch fieberhaft an letzten Formulierungen feilt, liegen die Eckpunkte bereits im wesentlichen vor: Die Beamten müssen sich im kommenden Jahr auf eine Nulllohnrunde einstellen, 2014 soll es eine moderate Gehaltsanpassung geben (die Rede ist von plus ein Prozent sowie einer Einmalzahlung).
Außerdem sollen Pensionierungen nicht nachbesetzt werden (Ausnahme: Justiz, Lehrer, Polizei, Finanzpolizei). Auf die Pensionisten kommt zwar keine Nulllohnrunde zu, allerdings werden die Pensionserhöhungen 2013 und 2014 deutlich unter der Inflationsrate liegen - einmal um einen Prozentpunkt, einmal um 0,8. Verschärfungen gibt es zudem bei der Frühpension, Invaliditätspension gibt es nur noch für Über-50-Jährige (jüngere müssen zum AMS), die geblockte Altersteilzeit wird gestrichen.
Arbeitgeber müssen bei Kündigung zahlen
Strukturell wichtigste Maßnahme: Die Umstellung auf das Pensionskonto ("Harmonisierung") kommt schon 2014, statt mit jahrzehntelanger Parallelrechnung. Außerdem geplant: Arbeitgeber sollen bei Kündigungen eine Gebühr ans AMS zahlen, die Ermessensausgaben der Ministerien werden gekürzt, die Heeresspitäler geschlossen, kleine Bezirksgerichte aufgelöst.
Gesundheitsreform gefordert
Mit Ländern und Gemeinden soll über eine Gesundheitsreform sowie über die Streichung von Doppelförderungen verhandelt werden. An neuen Steuern geplant ist unter anderem eine 25-prozentige Vermögenszuwachssteuer auf Immobilien (ausgenommen Hauptwohnsitze, inklusive Umwidmungsgewinne).
Für 2013 erwartet sich die Regierung aus diesem Titel 350 Mio. Euro, bis 2016 sollen die jährlichen Einnahmen dann auf 750 Mio. Euro ansteigen. 250 Mio. Euro jährlich soll die Einschränkung des Vorsteuerabzugs bei Bauprojekten bringen.
Solidarzuschlag für Spitzenverdiener
Spitzenverdiener (ab 184.000 Euro Jahresbrutto bzw. Unternehmer ab 175.000 Euro Gewinn) sollen einen Solidarzuschlag zur Einkommenssteuer zahlen. Insgesamt sollen die neuen Steuern 7,5 Mrd. Euro bringen - das wären etwa 30 Prozent des Sparpakets.
Allerdings kommen noch weitere einnahmenseitige Maßnahmen, z.B. höhere Sozialversicherungsbeiträge, dazu. Die Länder sollen 5,2 Mrd. Euro an Einsparungen beibringen.
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Ein angebliches Mordkomplott gegen Benedikt XVI. sorgt für Aufruhr in Rom. Das berichtet zumindest die italienische Tageszeitung Il Fatto Quotidiano, die sich auf ein Schreiben des kolumbianischen Kardinals Dario Castrillon Hoyos bezieht.
In dem in deutscher Sprache verfassten Schreiben, das der Kardinal am 30. Dezember 2011 dem vatikanischen Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone und dem privaten Sekretär des Papstes Georg Gänswein übergeben hat, rät Castrillon Hoyos die engsten Mitarbeiter des Papstes, Aussagen des Erzbischofs von Palermo, Paolo Romeo, zu überprüfen.
Papst soll bis November sterben
Dieser hatte bei einer China-Reise im vergangenen November den Tod des Pontifex bis November 2012 vorhergesagt. Im Dokument, das von Il Fatto Quotidiano in seiner Freitagsausgabe abgebildet wurde, behauptet Castrillon Hoyos, dass Romeo bei seiner China-Reise bis ins kleinste Detail die Hintergründe des möglichen Papst-Todes geschildert habe.
Detailierte Aussagen Romeos
Die Aussagen Romeos sollen wegen ihrer Detailliertheit bei seinen Mitarbeiten den Eindruck geweckt haben, dass eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit des Papstes bestehe. "Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch 12 Monate leben werde. Er prophezeite bei seinen Gesprächen in China den Tod von Benedikt XVI. innerhalb der nächsten 12 Monaten. Die Aussagen des Kardinals waren als möglicher Wissensträger eines Mordkomplotts so selbstsicher und konsequent vorgetragen, dass seine Gesprächspartner in China aufgeschreckt annahmen, dass auf den Heiligen Vater ein ernstzunehmender Anschlag geplant ist", hieß es im Text.
Benedikts "Nachfolger mit italienischen Wurzeln"
"Genauso selbstischer prophezeite Romeo, dass bereits jetzt schon im Geheimen feststehen, dass der Nachfolger von Benedikt XVI. auf jeden Fall ein Kardinal mit italienischen Wurzeln sein werde", hieß es. Romeo hatte sich in diesen Gesprächen überzeugt gezeigt, dass der Papst sich bereit mit der Frage seiner Nachfolge befasse und den Mailänder Erzbischofs, Kardinal Angelo Scola, als geeigneten Kandidaten für seine Nachfolge auserwählt habe.
Vatikan dementiert
Laut Romeo habe der Papst Scola im vergangenen Jahr von Venedig nach Mailand versetzt, damit er sich von dort aus auf seine mögliche Nachfolge vorbereiten könne. "Kardinal Romeo brachte seine Gesprächspartner in China immer wieder zum Erstaunen durch die Weitergabe von Indiskretionen", heißt es im Dokumente des kolumbianischen Kardinals.
Vatikan-Sprecher, Pater Federico Lombardi, wies die Gerüchte über einen Mordkomplott gegen den Papst als absolut haltlos zurück. "Ich finde diese Gerüchte so absurd und unseriös, dass ich all dies nicht einmal kommentieren will", so Lombardi.
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Sie zählt wohl zu den mutigsten Trafikverkäuferinnen Wiens: Als am Donnerstag ein mit einer Pistole bewaffneter Räuber Geld forderte, fackelte sie (55) nicht lange und griff zum Besen - der Mann war ob der Gegenwehr so aus dem Konzept gebracht, dass er das Weite suchte.
Der Täter betrat die Trafik in der Otto-Bauer-Gasse in Wien-Mariahilf gegen 18.15 Uhr. Zunächst stellte er sich zum Zeitschriftenregal und blätterte einige Illustrierte durch. Dann drehte er sich zu der 55-jährigen Angestellten, zog die Pistole aus seiner Jackentasche und forderte Geld.
Gegenangriff mit Besen
Die Verkäuferin machte kurzen Prozess: Sie schloss die Kassenlade und ging zum Gegenangriff über - mit einem Besen. Sie stieß damit in Richtung des Unbekannten, der scheinbar so überrascht war, dass er von seinem Vorhaben abließ und davonlief. Beute konnte der Räuber bei dem Überfall keine einheimsen, wie die Polizei berichtet.
Personenbeschreibung - Hinweise erbeten
Der Mann war zwischen 20 und 25 Jahren alt, schlank und rund 165 bis 175 Zentimeter groß. Er trug einen Dreitagesbart und war mit einer Strickjacke mit Kapuze sowie einer dunklen Schirmkappe bekleidet. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 01/31310- 43800 erbeten.
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Die andorranischen Ski-Fans müssen zumindest einen Tag länger auf die Premiere eines alpinen Ski-Weltcups in Soldeu warten. Der Riesentorlauf der Damen am Freitag fiel einem heftigen Wind zum Opfer und musste abgesagt werden.
Ursprünglich hätte der RTL ab 10.00 über die Bühne gehen sollen. Wegen starker Windböen wurde die Startzeit jedoch auf 12.00 Uhr und wenig später auf 12.30 Uhr verschoben, ehe das Rennen abgesagt wurde. Am Samstag steht ein weiterer Riesentorlauf, am Sonntag ein Slalom auf dem Programm. [mehr]
Sie sind lediglich 22 Jahre alt, doch wenn sie sich nicht ganz blöd anstellen, haben sie für ihr Leben ausgesorgt: Supermarkt-Angestellte Cassey Carrington und Maler Matt Topham aus dem englischen Nottingham haben nur ein halbes Jahr vor der geplanten Hochzeit 53,8 Millionen Euro im Lotto gewonnen.
"Das verändert unser Leben", erklärte die 22-jährige Carrington. "Jetzt kann mein Vater seine Pinsel an den Nagel hängen", erklärte ihr Verlobter, der als Maler im elterlichen Betrieb arbeitet. Die beiden wollen sich erst einmal um ihre Freunde und Verwandten kümmern. "Wir mussten alles andere zurückstellen, weil wir auf unsere Hochzeit gespart haben", sagte die junge Frau. "Jetzt ist alles total anders."
Aston in der Garage des neuen Traumhauses
Ihr großer Traum von einem Aston-Martin-Sportwagen und einem neu gebauten Haus könnten jetzt in Erfüllung gehen. Die beiden sind das zweite britische Paar in nur drei Wochen, das bei der Europa-Lotterie EuroMillionen mehr als 40 Mio. Pfund gewonnen hat.
Überhaupt scheinen die Briten bei der europaweiten Lotterie besonders erfolgreich zu sein. Im vergangenen Juli hatte ein Ehepaar aus Schottland 161 Mio. Pfund gewonnen. Im Oktober erhielt ein Paar aus Cambridgeshire 101 Mio. Pfund. [mehr]
Schwerer Verkehrsunfall auf der A2 Südautobahn: Ein Lenker wollte einen Schneepflug überholen, übersah ein an dem Fahrzeug befestigtes Verkehrsschild und krachte dagegen. Der Autofahrer hatte unglaubliches Glück: Er kam mit dem Schrecken davon.
Der Unfall ereignete sich Freitag früh auf der A2 Fahrtrichtung Wien, Höhe Schwarzau am Steinfeld. Der Pkw wurde durch die Wucht des Anpralles in den Straßengraben geschleudert. Der Zusammenstoß war so heftig, dass aus dem Fahrzeug der Motorblock herausgerissen wurde, wie einsatzdoku.at berichtet.
FF Neunkirchen im Einsatz
Es grenzt an ein Wunder, dass der Fahrer den Unfall unverletzt überstanden hat. Der Mann kann getrost zum zweiten Mal Geburtstag feiern. Das Auto und der Motorblock wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen Stadt geborgen und von der Autobahn verbracht. [mehr]
Zum ersten Mal seit ihrer Trennung von Ehemann Seal hat sich Supermodel Heidi Klum in der Öffentlichkeit gezeigt. Bei ihrem Auftritt bei einer Aidsstiftung in New York fiel der Blick zahlreicher Gäste auch auf die Hand der 38-Jährigen. Genauso wie ihr Gatte trägt sie weiter einen Ring am Finger.
Im schwarzen Abendkleid und mit streng nach hinten gekämmten Haaren präsentierte sich das Topmodel auf der American Foundation for Aids Research (AmfAR) im New Yorker Restaurant "Cipriani". Dort dürfte sich der frischgebackene Single wohl gefühlt haben - wie zumindest ein Twitter-Bild mit Designer Roberto Cavalli vermuten lässt.
Am 23. Jänner hatten Klum und der Sänger Seal bekanntgegeben, dass sie nach sieben Ehejahren getrennte Wege gehen. "Wir haben uns auseinandergelebt", hieß es in einer Mitteilung des einstigen Traumpaares.
Die beiden haben zwei gemeinsame Söhne und eine gemeinsame Tochter im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seal hat auch Tochter Leni (7) aus Klums früherer Beziehung mit dem italienischen Sportmanager Flavio Briatore (61) adoptiert. [mehr]
Professioneller Sex und Nächstenliebe sind kein Gegensatz-Paar. Rotlicht-Manager Peter Laskaris (42) trat diese Woche den Beweis an: Um Obdachlose bei Bibber-Kälte vor dem Erfrieren zu schützen, bot er in seinem Bordell "Red Rooms Laufhaus" in Wien-Meidling kostenlos zehn Schlafplätze an - und als Draufgabe noch täglich eine warme Mahlzeit aus der Callgirl-Küche.
sorgte für volles Haus. Bedürftige genossen die Gastfreundschaft und das Ambiente. Und vor der Tür standen Reporter Schlange. Hausherr Laskaris: "Es war unglaublich. TV-Teams vom US-Sender ABC bis RTL, von ORF, ATV bis Puls 4 haben berichtet." Ab Montag wird’s wärmer. Denkbar, dass sich nicht alle Clochards darüber freuen.
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Die Vorbereitungen für den 56. Wiener Opernball am kommenden Donnerstag laufen auf Hochtouren. Damit die 5150 erwarteten Besucher in der Staatsoper nicht verhungern, warten schon 1800 Paar Würstel und 800 Flaschen Sekt sowie Champagner auf ihren "Einsatz". Doch das sind nicht die einzigen zum Teil unglaublichen Zahlen und Fakten rund um die Traditionsveranstaltung:
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