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  • Aktion: Fotos aus ihrem Garten gesucht:

    Mit sommerlichen Temperaturen macht der Frühling zurzeit seinem Namen alle Ehre. Für viele gibt es nichts Schöneres als die freie Zeit im eigenen Garten zu verbringen. Hier kann man sich entspannen und neue Kraft tanken. Oder sich als Hobbygärtner beweisen. Fotomotive gibt es jedenfalls mehr als genug. Das zeigen die Bilder, die wir von ihnen bisher bekommen haben. Lassen sie andere teilhaben an ihrem Gartenhobby. Senden sie uns noch bis einschließlich Donnerstag, 31. Mai, ihr gelungenstes Gartenfoto (maximal 3 Fotos pro Einsender) an folgende email-Adresse: webredaktion@wzonline.de Aus allen Einsendungen sucht die Redaktion das schönste Gartenfoto aus. Dem Sieger winkt unter anderem ein Gutschein im Wert von 50 Euro von der Gärtnerei & Floristik Janßen in der Friedenstraße 31. Außerdem verlosen wir einen 25 Euro Gutschein der Gärtnerei Volkmann in der Freiligrathstraße 265. [mehr]

  • JadeWeserPort kein Wahlkampfthema:

    Von Gerd Abeldt

    Wilhelmshaven/Hannover - Mit einem gemeinsamen Appell haben sich gestern die Spitzen der CDU und der SPD Wilhelmshaven alle Beteiligten rund um den JadeWeserPort aufgefordert, das Projekt gemeinsam zu einem guten Ende zu bringen. Die nahezu täglichen öffentlichen wechselseitigen Vorwürfe und Anfeindungen würden der Stadt, der Region und dem Projekt schaden. Zugleich unterstrichen die die Parteivorsitzenden Ewald Peters (CDU) und Volker Block (SPD) sowie die Fraktionschefs Stephan Hellwig (CDU) und Karlheinz Föhlinger, die Bedeutung des 5. Augusts als Termin für die Inbetriebnahme. Hellwig: „Wir haben volles Vertrauen in die Arbeitsgemeinschaft, in die JWP-Realisierungsgesellschaft und in Hafenbetreiber Eurogate, dass bei etwas gutem Willen der Termin gehalten werden kann.“ Nach Ansicht von Block müssten sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um anstehende Probleme zu besprechen und mit dem gemeinsamen Fachwissen zu lösen. Die zügige Suche nach den Ursachen für die Schäden an der Spundwand sei wichtig, da die Ungewissheit schade. Aber es könne nicht angehen, so Föhlinger und Hellwig, dass - egal von welcher Partei - mit dem Jahrhundertprojekt für Niedersachsen Landtagswahlkampf betrieben werde. Föhlinger: „Dafür ist der JadeWeserPort einfach zu wichtig.“ Im Wirtschaftsausschuss des Landtages ging es gestern unter anderem um eine gutachterliche Stellungnahme, in dem Prof. Dr-Ing. Werner Richwien am 10. Februar 2012 bestätigt hatte, dass die Rammungen der Spundwand durch die Arbeitsgemeinschaft JWP „wie beauftragt erfolgt“ seien. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) hatte mit Verweis auf dieses Gutachten die Kritik abgewehrt, es sei ein falsches Rammverfahren gewählt worden. Mehr lesen Sie in der Wochenendausgabe der „Wilhelmshavener Zeitung“. Wirtschaftsminister Jörg Bode ist überzeugt, dass mit Beton die marode JadeWeserPort-Spundwand saniert und der 5. August als Inbetriebnahme-Termin für den Hafen gehalten werden kann..      WZ-FOTO:    LübbeWirtschaftsminister Jörg Bode ist überzeugt, dass mit Beton die marode JadeWeserPort-Spundwand saniert und der 5. August als Inbetriebnahme-Termin für den Hafen gehalten werden kann.. WZ-FOTO: Lübbe [mehr]

  • Methadon: Stadt sucht Praxisräume:

    Von Stephan Giesers

    Wilhelmshaven - Die Lösung für die unzureichende Versorgung von heroinabhängigen Suchtkranken in Wilhelmshaven liegt seit Jahren auf der Hand. Jetzt scheint sie in greifbarer Nähe. Der Eigenbetrieb Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven (GGS) soll im eigenen Immobilienbestand geeignete und dauerhaft akzeptable Räume für eine Substitutionspraxis finden, in der Heroinabhängige medizinisch versorgt werden und regelmäßig den Heroin-Ersatz Methadon erhalten können. Eine entsprechende Zusage machte Sozialdezernent Jens Stoffers im Sozialausschuss, der sich wiederholt mit dem Thema Methadon beschäftigte. Ausschussvorsitzender Uwe Reese (SPD): „Wir müssen endlich eine Lösung finden.“ Zuvor ließ sich der Ausschuss über den Sachstand aufklären. Eingeladen waren der substituierende Hausarzt Matthias Abelmann sowie Helmut Scherbeitz von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und der Leiter der Fachstelle Sucht der Diakonie, René Grotzeck. Zwei bis drei weitere Mediziner wären bereit, in die Versorgung einzusteigen, aber nur in einer Schwerpunktpraxis, so Abelmann. Auf dem freien Immobilienmarkt scheiterte die Suche nach Räumen an der Ablehnung von Vermietern, die keine Suchtpraxis akzeptierten. „Wenn wir eine Immobile finden sollten, werden Umbauten nötig sein und Kosten entstehen“, gab Stoffers zu bedenken. Abelmann erklärte, bei einer langfristigen Lösung zu Investitionen bereit zu sein. Mehr lesen Sie in der Wochenendausgabe der „Wilhelmshavener Zeitung“. Hausarzt Matthias Abelmann in der ehemaligen Lehrerwohnung in der Ruseler Straße. Jeden Sonntag müssen seine Methadonpatienten hier vorstellig werden und ihre letzte Tagesdosis der Woche einnehmen. FOTO: GiesersHausarzt Matthias Abelmann in der ehemaligen Lehrerwohnung in der Ruseler Straße. Jeden Sonntag müssen seine Methadonpatienten hier vorstellig werden und ihre letzte Tagesdosis der Woche einnehmen. FOTO: Giesers [mehr]

  • Mühlentag: Müllern beim Mahlen zusehen:

    Wilhelmshaven/Friesland/wz - Mühlenliebhaber können sich wie in jedem Jahr wieder auf den Pfingstmontag freuen. Denn dann ist Deutscher Mühlentag und rund 1000 Mühlen in ganz Deutschland öffnen ihre Tore für die Öffentlichkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung hatte den Tag einst aus der Taufe gehoben, um zu verhindern, dass das Müllerhandwerk in Vergessenheit gerät. Ziel dieses Tages soll es außerdem sein, Mühlen als technische Denkmäler anzusehen und sich für deren Erhalt einzusetzen. Denn: Viele Mühlen sind inzwischen nicht mehr in Betrieb oder gar nicht mehr existent. Umso wichtiger ist die Arbeit von Vereinen, die sich um den Erhalt der Bauwerke kümmern und in ihren Reihen ehrenamtliche Müller ausbilden, um das alte Handwerk nicht aussterben zu lassen. So laden auch die Mühlen in Wilhelmshaven und Friesland zum Mühlentag ein. Der Sengwarder Heimatverein erwartet seine Besucher am Montag ab 11 Uhr. Es gibt die Gelegenheit, sich die Mühle von ihnen anzusehen und dem Müller über die schulter zu schauen. Außerdem ist mit deftiger Erbsensuppe und Matjesbroten für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Auch der Kopperhörner Mühlenverein beteiligt sich wieder an dem Aktionstag. Der neue Vorsitzende Hans Hartmann hofft, dass es am Montag auch windig ist, denn dann können die Besucher zwischen 11 und 17 Uhr sogar sehen, wie sich die Flügel des Galerieholländers drehen. „Dreiht sick de Möhl?n of dreiht se sick nich?“ - um diese Frage geht es am Pfingstmontag auch bei der Mühlenwette des Heimatvereins Gödens-Sande vor der Wedelfeldmühle bei Neustadtgödens. Die Feuerwehr Neuharlingersiel als Wettgewinner des vergangenen Jahres tritt gegen die Theatergruppe des Bürgervereins Sande an. Ein Gottesdienst mit Pastor Gerd Pöppelmeier leitet um 11 Uhr das muntere Treffen ein. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Gödens unter Leitung von Frank Rimkus begleitet den Gottesdienst. Bis abends ist die Besichtigung der Wasserschöpfmühle möglich. Für Bewirtung ist gesorgt. Das gilt auch für die Oberahmer Peldemühle bei Neustadtgödens. Ab 11 Uhr ist der Galerieholländer von 1764 zu besichtigen. Besucher finden im Bauerngarten Entspannung, der Kräutergarten lockt mit Duft- und Geschmacksproben. Für Kinder steht eine Kokel- und Kochecke bereit. Besucher können sich über die Bauabschnitte und über die Arbeit des Fördervereins informieren. Geöffnet ist auch die Accumer Mühle, die 1994 Veranstaltungsort des 1. Deutschen Mühlentags war. Der Arbeitskreis Accumer Mühle lädt am Montag von 10 bis 18 Uhr zur Besichtigung der Mühle und zum Verweilen in der Mühlenscheune ein. Es gibt Kuchen aus dem Steinbackofen und Grillwurst. Die Accumer Mühle ist auch heute und morgen, jeweils 15 bis 18 Uhr, geöffnet. @ Mehr Informationen unter [mehr]

  • JWP-Risse: Einigkeit nur über Starttermin:

    Von Michael Halama

    Wilhelmshaven - Voll im Zeitplan. Das sind zum einen für die JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft (JWP-R) die Sanierungsarbeiten des Baukonsortiums an der Spundwand. Und zum anderen für Eurogate die eigenen Arbeiten auf dem bereits übernommenen Teil des Terminals. Beide Seiten signalisieren: Wir machen uns bereit für den Eröffnungstermin am 5. August. Das war es dann aber auch schon mit der Einigkeit. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) bedauerte gegenüber den angereisten Journalisten der Landespressekonferenz aus Hannover die Schäden an der Hauptkaje. Damit sei er überhaupt nicht zufrieden. „Sehr zufrieden bin ich aber mit dem Sanierungskonzept.“ Derzeit gebe er sogar Überlegungen, diese Betonwand-Lösung nach und nach vor die gesamte Hauptkaje zu setzen. Falls von anderer Seite der Eindruck vermittelt worden sei - „Eurogate ist nicht größter Fan dieser Lösung“, sagte später Eurogate-Chef Emanuel Schiffer. Es seien Fragen offen, die besonders die langfristige Sicherheit der Betonwand betreffen. Gutachter arbeiteten derzeit an den Antworten. Überhaupt, so Schiffer, fühle man sich wegen des geplanten Eröffnungstermins getrieben von der Politik. Eurogate gehe es beim Tiefwasserterminal um die jahrzehntelange Perspektive. Ein Termindruck sei deshalb kontraproduktiv bei der Wahl und Ausführung der erforderlichen Sanierungsarbeiten. Ob man Anfang August den Betrieb aufnehmen werde, wisse man im Juni, sagte Schiffer. Am 8. Juni jedenfalls soll die JWP-R die ersten 150 Meter sanierte Kaje übergeben. Erst danach sei das erste Feederschiff geplant, um den Betrieb zu proben. Neuer Ärger droht derweil vonseiten der Allianz-Versicherung. Die stellt laut Medienberichten infrage, ob die Reparatur der Schäden an der Hauptkaje von der Bauleistungsversicherung beglichen werden. Nach derzeitigen Schätzungen geht es dabei um 50 Millionen Euro. Dazu müsste das Bauwerk mängelfrei erstellt und nachträglich zu Schaden gekommen sein, hieß es gestern. Das bedeutet: Wenn die Schlösser der Spundwand nie richtig geschlossen waren, wäre der Schaden aus Sicht der Allianz nicht versichert. Die Ermittlungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen. Umringt von Journalisten stand Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) Rede und Antwort. WZ-FOTO: LübbeUmringt von Journalisten stand Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) Rede und Antwort. WZ-FOTO: Lübbe [mehr]

  • Landpartie Gödens gestartet:

    Von Malte Kirchner

    Gödens - Über Stock und Stein durch den Schlosspark fahren - das ist eigentlich nicht das Ambiente, das der Besucher von Schloss Gödens gewöhnt ist. Doch kaum zu glauben: Selbst diese Off-Road-Tour lässt sich mit Stil genießen. Vorausgesetzt natürlich, der Besucher sitzt im entsprechenden Gefährt. In Schrittgeschwindigkeit chauffierte Peter Sekulic gestern am ersten Tag der Landpartie Gödens Wagemutige mit dem Land Rover Discovery durch die kurvenreiche Strecke. Selbst tiefste Löcher meisterte das 256-PS-Gefährt mit Bravour und ohne große Schaukelei. Moderne Computertechnik zeigte im Display an, wie sich die Achsen neigen und mit welchen Traktionstricks der Wagen die Hindernisse bewältigt. Der Parcours durch den Schlosspark ist natürlich nicht Selbstzweck. Das Autohaus Schlickel aus Oldenburg, das bei „Weihnachten auf Schloss Gödens“ seine Gödens-Premiere feierte, verkauft die exklusiven Autos. Die Preise für den Discovery fangen bei 45 000 Euro an, sagt Sekulic, der als „Instructor“ Fahrtraining anbietet. Je nach Ausstattung kann der Wagen aber auch bis zu 80 000 Euro kosten. Doch auch für Liebhaber anderer exklusiver Artikel hat die Landpartie wieder einiges zu bieten. 130 Aussteller bevölkern das große Areal. Das schöne Wetter bescherte Karl-Georg Graf von Wedel gestern zum Auftakt gleich einen Traumstart. Bereits gegen Mittag war der riesige Parkplatz gegenüber vom Schlossgelände gut gefüllt und das Festgelände belebt. Das Licht reflektierte im Wasser des Schlossgrabens und Musiker waren im Hintergrund zu hören. Der Sonnenschein brachte gestern vor allem die angebotene Außendekoration, seien es Blumen oder Gegenstände wie Bänke und Töpfe, gut zur Geltung. Dieter Wetter vom Terrakotta-Garten in Münster pries zum Beispiel Brunnen, Vasen und Töpfe an. Was diese Artikel von den zahlreich angebotenen Terrakotta-Artikeln in Baumärkten und Gärtnereien unterscheidet? „Unsere sind handgeformt und frostsicher“, sagt Wetter. Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“. Bei warmen Temperaturen und wolkenlosem Himmel ließ es gestern vortrefflich vor Schloss Gödens speisen. 130 Aussteller zeigen bis Pfingstmontag zahlreiche interessante Artikel.      WZ-FOTO:    KnotheBei warmen Temperaturen und wolkenlosem Himmel ließ es gestern vortrefflich vor Schloss Gödens speisen. 130 Aussteller zeigen bis Pfingstmontag zahlreiche interessante Artikel. WZ-FOTO: Knothe [mehr]

  • "Hallöchen, suche Ausbildungsplatz im . . .":

    Von Norbert Czyz

    Wilhelmshaven/Friesland - Die Uhr hatte noch nicht „3“ am Nachmittag geschlagen, da war Denise schon im Live-Chat und wollte um 14.55 Uhr wissen: „In der WZ von heute wurde angegeben, dass noch ein Ausbildungsplatz im Bereich Kauffrau für Tourismus und Freizeit offen steht. Wo ist das?“ Und es dauerte keine vier Minuten, da hatte sie die Antwort: „Aquarium WHV, Bullermeck, steht in unserer Jobbörse.“ In diesem Stil ging es bei der Ausbildungsplatzaktion der „Wilhelmshavener Zeitung“ und der Agentur für Arbeit Wilhelmshaven am Mittwoch Schlag auf Schlag. Insgesamt nahmen 129 überwiegend junge Leute am Chat teil. Sie erhielten Antworten wie: „Azubi hat abgesagt, also suchen sie wieder“ oder auch als Alternativvorschlag an alle: „Bruns Augenoptik in Schortens sucht Augenoptiker“ und „Orthopädieschuhmacher werden gesucht von Seghorn in Bockhorn.“ Hinzu kamen rund 50 ausführliche Telefongespräche - zum überwiegenden Teil mit Müttern, die sich um die Zukunft ihrer Kinder Sorgen machen. Die Fragen im Chat waren manchmal ganz allgemein gehalten, oft aber auch sehr konkret: „Hallöchen, suche einen Ausbildungsplatz im Elektrobereich“, wollte Lukas wissen. Dana fragte: „Hallo, die Stellen für Gesundheits- und Krankenpfleger, sind die nur hier in Wilhelmshaven oder auch außerhalb?“ und Nik: „Gibt es noch offene Lehrstellen als Koch?“ Da konnte Carsten Neumann, der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes für den Bereich Jever/Jeverland nur nicken. Das Gastronomiegewerbe hat große Schwierigkeiten, Lehrstellen zu besetzen. Wer bereit ist, die für die Gastronomie typischen Arbeitszeiten zu akzeptieren dem steht praktisch die Welt offen. Arbeitsplätze für deutsche Köche gibt es mittlerweile sogar in Dubai, weil einige Hotels am persischen Golf in deutscher Hand seien. Während sich also Milan Vujicic am Chat in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Ingo Theilen vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Mühe gab, konkrete Anfragen möglichst schnell zu beantworten - und, wo es um persönliche Antworten ging, in den privaten Gesprächsmodus einzugeben - unterhielt sich Berufsberater Jochen Borchers (GAQ) u.a. mit einem angehenden Abiturienten, der nur Absagen auf seine Bewerbungen im kaufmännischen Bereich bekommen hat. Gefreut haben sich die Experten vor allem über spontanes Lob von Anrufern. Katja ließ über Facebook verlauten, „danke für die Aktion, ich kam sofort durch“ und eine Mutter sagte zu Beate Folkers: „Das finde ich richtig toll, dass von der WZ das gemacht wird.“ „Es gibt noch was“, bewertet Heidi Wilken, Teamleiterin Berufsberatung der Arbeitsagentur den Ausbildungsmarkt. „Aber man muss flexibel sein.“ Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“. Mehr Informationen zu der WZ-Ausbildungsaktion mit der kompletten Dokumentation des Chat-Dialogs unter www.wzonline.de/chat ###BANNER1###  Milan Vujicic vom Arbeitgeberservice  der Arbeitsagentur Wilhelmshaven hakf den Ausbildungssuchenden am Chat und am Telefon.   WZFOTO: lübbeAuch Milan Vujicic vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Wilhelmshaven half den Ausbildungssuchenden im Chat und am Telefon. WZFOTO: Lübbe [mehr]

  • Wettkampfdebüt für 1861-Schützen:

    Wilhelmshaven/sr - Die Bezirksmeisterschaft Bogen FITA im Freien (Fédération Internationale de Tir á l´Arc, neu: WA = World Archery Federation) des Oldenburger Schützenbundes (OSB) fand auf der Bogenanlage des Wilhelmshavener Schützenvereins von 1861 statt. Die mitten in Bant beheimateten Schützen stellten eine in allen Belangen gut vorbereitete Turnieranlage zur Verfügung. Nach der Begrüßung durch den Bezirksbogenreferenten Ralf Zabel und den Präsidenten des Schützenvereins, Alfred H. Hinrichs, gingen insgesamt 104 Teilnehmer in den Wettkampf, der auch von einemTeam des FRF 1 beobachtet wurde. In jeweils zwei Durchgängen zu je 6 mal 6 Pfeilen (gesamt 72 Pfeile) wurden zunächst die Rahmenwettbewerbe auf kürzere Entfernungen geschossen (Anfänger 50 Meter, Schülerklassen 18/25/40/60 m und Blankbogenschießen 50 m). Am Nachmittag folgten die Wettbewerbe auf 70 Meter für die Junioren, Schützen, Altersklasse und Seniorenklasse der Damen und Herren für olympische Recurve-Bögen und Compoundbögen. Außer Konkurrenz nahm ein Schütze des Paralympic-Teams (Rollstuhlfahrer) am Wettbewerb teil. Für viele Schützen war die Teilnahme an diesem Wettbewerb für die Qualifikation zur Landesmeisterschaft erforderlich. Neben der sportlichen Leistung ist aber auch der Freizeitwert hoch einzuschätzen, fordert dieser Sport doch ein hohes Maß an Konzentration und auch Kondition. Der jüngste Schütze war Jahrgang 2003, die älteste Teilnehmerin vom Jahrgang 1935. Es schiessen jeweils 2 Schützen gleichzeitig auf eine Scheibe, bei 14 Scheiben also 28 Bogenschützen nebeneinander, ein imposantes Bild. In einer familiären Atmosphäre mit Picknickelementen endete der Wettkampf am frühen Abend mit einer Siegerehrung. Der Wilhelmshavener Schützenverein von 1861 stellte mit seiner noch jungen Bogengruppe fünf Teilnehmer, die alle zum ersten mal an einer Bezirksmeisterschaft teilnahmen. Dabei errang Lucas Detmers in der Klasse Rahmenprogramm Schüler den zweiten Platz. Auch die anderen Schützen schnitten weit besser als erwartet ab. Für alle aber war es ein ganz besonderes Erlebnis, mit so vielen Schützen ein solches Turnier zu bestreiten. Die Organisation und Durchfürung sowie insbesondere der Zustand der Anlage wurde von allen Seiten mit Lob und Anerkennung bedacht. Alle Ergebnisse finden Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“. Über 100 Teilnehmer starteten bei den Bezirksmeisterschaften in Wilhelmshaven.      FOTO:    altmannÜber 100 Teilnehmer starteten bei den Bezirksmeisterschaften in Wilhelmshaven. FOTO: altmann [mehr]

  • Geplanter Straßenausbau: Bürger wütend:

    Von Meike Hicken und Malte Kirchner

    Jever - Wer Politikverdruss einmal hautnah erleben wollte, war gestern Vormittag in der Anton-Reling-Straße in Jever an der richtigen Stelle. Die Anwohner ärgern sich darüber, dass Anfang des Jahres überraschend im Rat die Sanierung ihrer Straße in den Haushalt aufgenommen wurde. Auch später habe es keinerlei Kontakt mit den Ratsvertretern gegeben. Ein erster Abschnitt zwischen Memeler Straße und Beuthener Straße soll bereits in diesem Jahr umgebaut werden. Auf die Anwohner kommen dadurch hohe Kosten zu. Im Zuge eines Straßenausbaubeitrags bittet die Stadt die Grundstückseigentümer nämlich zur Kasse. Von Summen zwischen 25 000 und 50 000 Euro pro Grundstück war gestern die Rede, als das „WZmobil“ an der Ecke Tilsiter Straße Station machte, um mit Anwohnern und der Stadtverwaltung das Gespräch zu suchen. „Wir wollen diesen Ausbau nicht“, sagte der ehemalige CDU-Ratsherr und Anwohner Harry Funk beim Vor-Ort-Termin und sprach vielen der zahlreich erschienenen Anwohnern aus der Seele. Kämmerer Dietmar Rüstmann und Hans-Wilhelm Schaus von der Stadtverwaltung kam die wenig beneidenswerte Rolle zu, den von der Politik beabsichtigten Ausbau zu erklären und zu verteidigen. Ratsmitglieder ließen sich bei dem gestrigen Termin nicht blicken, was für großen Unmut bei den Bürgern sorgte. Zum Dialog zwischen Anwohnern und Politik kam es erst am Nachmittag im Bauausschuss. Zumindest darüber, dass der Zustand der Straße nicht gut ist, herrschte gestern Konsens. Verwerfungen und kaputte Steine bestimmen das Bild. Unter der Erde befinde sich nur eine sieben Zentimeter dicke Tragschicht und das Abwassersystem sei mit einem Mischkanal noch nicht auf dem aktuellen Stand, berichtete Hans-Wilhelm Schaus. Gar kein Verständnis haben die Anwohner jedoch dafür, dass von den Gesamtkosten von einer Million Euro für alle drei Bauabschnitte 75 Prozent von ihnen getragen werden sollen. „Vom Ausbau war schon 1990 die Rede, als wir hierher zogen“, erinnert sich Margret Führer-Flothmann. „Da ging es jedoch nur um 3000 Mark.“ Ewald Küchler sagte, dass seit 1937 an der Straße kaum etwas getan worden sei. „Die Stadt hat dadurch unglaublich viel Geld gespart. Warum übernimmt sie jetzt nicht insgesamt die Kosten?“ Laut den Unterlagen im Rathaus wurde die Straße zuletzt 1965 ausgebaut, sagte Hans-Wilhelm Schaus. Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“. ###BANNER1### Die Anwohner ärgern sich: Insa Oeltermann versteht nicht, warum die Anlieger für den Straßenausbau mit zahlen müssen.      WZ-FOTO:    KnotheDie Anwohner ärgern sich: Insa Oeltermann versteht nicht, warum die Anlieger für den Straßenausbau mit zahlen müssen. WZ-FOTO: Knothe [mehr]

  • JWP: Zweite Containerbrücke von Bord:

    Von Norbert Stein Wilhelmshaven - Pünktlich um 13 Uhr bewegte sich gestern die riesige Containerbrücke das erste Mal in Richtung Kaje: Wie aus dem Bilderbuch verlief die Entladung der zweiten von vier Containerbrücken von Bord des chinesischen Spezialfrachters "Zhen Hua 24". "Das Verfahren ist eigentlich ganz simpel", erklärte Hans-Jürgen Fritsch, Öffentlichkeitsarbeit Eurogate CTW, das Geschehen, welches auch für zutrittsberechtigte Personen nur aus sicherer Entfernung beobachtet werden darf. Und das aus gutem Grund: So unspektakulär und abgeklärt die Szenerie wirkt, ohne Risiko ist der Entladevorgang nicht. "Es finden gerade mehrere komplexe Vorgänge gleichzeitig statt", sagt Fritsch, als es wieder ein paar Zentimeter voran geht. "Wenn sich die 1750 Tonnen schwere Brücke bewegt, ändert sich die Balance des Schiffes, deshalb drückt seeseitig ein Schlepper den Frachter in Richtung Kaje, um Schaukelbewegungen zu unterdrücken." Damit das Schiff durch die Gewichtsverlagerung der Brücke in Richtung Land keine Schlagseite bekommt, wird es außerdem ständig ausbalanciert. Hans-Jürgen Fritsch: "Im Rumpf befinden sich Wassertanks, zwischen denen blitzschnell umgepumpt werden kann, um Gewichtsverlagerungen auszugleichen. Das sogenannte Umballastieren ist besonders beim Übergang der Containerbrücke vom Schiff auf das Land wichtig, da die Laufschienen an Bord und auf der Kaje immer auf gleicher Höhe gehalten werden müssen." Von Bord gezogen wird der Koloss durch eine Winde, als Gegengewicht dienen mit Wasser gefüllte Container. Wenn die Brücke an Land steht, werden im letzten Schritt die Fahrwerke der Brücke um 90 Grad gedreht und in die Laufschienen auf der Kaje eingesetzt. Zwischen sieben und acht Millionen Euro kostet eine der Containerbrücken, von denen am Ende 16 auf dem JadeWeserPort stehen werden. Freitag wird die dritte Brücke entladen, am Sonntag die letzte. ###BANNER1### Die zweite der vier Containerbrücken wurde heute entladen. Im Hintergrund sind die vier Brücken der ersten Lieferung zu sehen. WZ-FOTO: Lübbe [mehr]