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Studentenverzeichnis / studiVZ

Anja Kofbinger

Anja Kofbinger

Wer Anja Kofbinger gut findet

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Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,

Ihr entscheidet am 27. September, wie der neue Bundestag zusammengesetzt sein wird. Zwei Stimmen dürft Ihr abgeben: die Erst- und die Zweitstimme. Mit der Zweitstimme wählt Ihr Eure Partei - DIE GRÜNEN-, mit der Erststimme wählt Ihr Eure Kandidatin für Neukölln – mich!

Damit Ihr das auch in bestem Wissen tun können, möchte ich mich euch an dieser Stelle kurz vorstellen – das ersetzt natürlich nicht das persönliche Gespräch am Wahlkampfstand, auf der Straße oder auch beim Einkaufen.

Für welche politischen Ziele stehe ich?

Soziale Teilhabe für alle!

Hartz IV ist nicht die Grundsicherung, für die ich kämpfe. Das Fördern kommt oft zu kurz und das Fordern ist häufig reine Schikane. Hier müssen wir umsteuern. Das Arbeitslosengeld II ist existenzsichernd, ermöglicht aber keine echte gesellschaftliche Teilhabe. Wir wollen Alg II 420 anheben und von der Anrechnung auf das Einkommen des Partners oder der Partnerin freistellen. Jeder Mensch soll Anspruch auf ein eigenes Einkommen haben! Allein in Berlin sind rund 116.000 Menschen trotz Arbeit auf ergänzendes Arbeitslosengeld angewiesen. Damit sie von ihrer Arbeit (wieder) leben können, wollen wir einen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro pro Stunde einführen! Zur Bekämpfung der dramatisch wachsenden Kinderarmut wollen wir eine eigene Kindergrundsicherung für jedes Kind einführen, die deutlich über dem jetzigen Satz von 211 Euro für Kinder von Hartz IV-EmpfängerInnen liegt. Dies ist für Neukölln, einen der kinderreichsten Bezirke Berlins, von besonderer Bedeutung.

Frauen nach oben!

Für uns GRÜNE schon lange eine Selbstverständlichkeit: Frauen verdienen mehr (als sie jetzt haben)! Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. In fast keinem der 27 EU-Länder ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen so groß wie in Deutschland – Frauen verdienen gut 22 Prozent weniger. Um diese Ungerechtigkeit zu beenden, fordern wir u.a. ein Verbandsklagerecht im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG), damit betroffene Frauen den rechtlichen Weg (z.B. gegen den Arbeitgeber) nicht allein gehen müssen. Und wir wollen eine gesetzliche Quotenregelung, die mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstandsposten und in die Politik bringt – um genau zu sein: 50 Prozent der hochdotierten Entscheidungspositionen sollen von Frauen besetzt werden. Eine Politik, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt, ist dabei die Voraussetzung.

Gleiche Rechte für alle!

Lohn, Wahlrecht, Bildung oder Ehe – es gibt noch viele Bereiche, denen mehr Gerechtigkeit gut täte. Wir GRÜNE fordern schon seit langem ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-BürgerInnen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die seit Jahrzehnten hier leben oder sogar in Deutschland geboren sind, keine politischen Mitbestimmungsrechte haben! Wir meinen es ernst mit der viel beschworenen Integration. Kinder sollen die gleichen Bildungschancen haben, das beginnt bereits in der Kita. Hier brauchen wir eine Qualitätsoffensive. Das Einkommen der Eltern soll nicht darüber entscheiden, welche Ausbildung sie bekommen. Immerhin, einen Erfolg haben wir 2001 erzielt: Die eingetragene Lebenspartnerschaft für Schwule und Lesben. Ziel ist jedoch eine Ehe für alle – selbst das erzkatholische Spanien hat sie! Gleichstellung ist mein wichtigstes Politikfeld im Abgeordnetenhaus und wird es auch im Bundestag bleiben.

 

Mehr Infos über meine politische Arbeit und zu meiner Person findet Ihr auf meiner Webseite:

www.kofbinger.de

Eure Anja Kofbinger - Direktkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen Neukölln

 


Anjas wunderbare Welt des Wahlkampfs

 


Folge 1 : Anja auf dem Lesbischwulen Parkfest

Folge 2 : Anja am Maybach-Ufer

Folge 3: An der Luftgitarre: Anja Kofbinger!

Anja Kofbinger in: "Die Geschwister Ströbele"


Aktuelle Pressemitteilung

 

Entscheidungsfreiheit statt Bekehrungswahn!

Zum angekündigten Schweigemarsch des Bundesverbandes Lebensrecht "1000 Kreuze für das Leben" erklären die frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktion  - Anja Kofbinger - und des Landesvorstandes - Christine Wübbena:

Wir begrüßen die Proteste gegen den geschmacklosen Schweigemarsch der selbst ernannten "Lebensschützer" und rufen zu einer aktiven Beteiligung an der Gegendemonstration auf. Die Ächtung von Schwangerschaftsabbrüchen als "vorgeburtliche Kindstötung" beziehungsweise Mord ist Ausdruck eines fundamentalistischen Weltbildes, das Frauen jedes Recht auf Selbstbestimmung aberkennt.

Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion im Abgeordnetenhaus erklärt: "Wir begrüßen, dass junge FeministInnen sich diese reaktionäre Bevormundung nicht länger gefallen lassen wollen. Es ist an der Zeit, dass wir DemokratInnen gemeinsam dafür sorgen, dass Frauen und Paare unabhängig von Herkunft oder sozialer und ökonomischer Situation selbst über ihr Leben bestimmen können."

In den letzten Jahren kam es bundesweit verstärkt zu sogenannten Gehsteig-Beratungen vor Arztpraxen, um Frauen auf dem schweren Weg zur Abtreibung oder Beratung einzuschüchtern und zu drangsalieren. Auch Verleumdungen und Diffamierungen gehören zum politischen Arsenal derjenigen, die sich jetzt als friedliche Trauernde stilisieren wollen.

Christine Wübbena, gender- und frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstandes erklärt: "Frauen sind sehr gut in der Lage, selbst eine Entscheidung zu treffen. Dieser Trauerterror der "Lebensrechtler" steht hingegen für die ewige Fremdbestimmung der Frau und wendet sich gegen die Vielfalt der Lebens- und Familienformen in unserer pluralistischen Gesellschaft."

 "1000 Kreuze in die Spree" am 26. September: 12:30 Uhr am Neptunbrunnen gegenüber des Roten Rathauses.