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Franziska Stier

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Information

Allgemeines

Hochschule:            Uni Konstanz (seit 2004)

Status:                    Studentin

Studiengang:          Soziologie

Studienrichtung:     Gesellschaftswissenschaft,
                      Wirtschaftswissenschaft BWL / VWL

Geburtstag:            11.12.1984


Früher

Letzte Schule:          Burgenlandkreis Gymnasium Laucha, Laucha an der Unstrut

 

Kontakt

E-Mail: Franziska.Stier@gmx.de

Blog: http://franziskastier.blogspot.com

 

Persönliches

Politische Richtung: sehr links

Interessen:           Neben der Politik habe ich auch das Hobby Hunde. So erlebte
ich meine erste Kundgebung nicht auf der 1. Mai Demo,
sondern auf einer Demonstration gegen die damals anstehende Kampfhundeverordnung.

Clubs, Vereine:     DIE LINKE, Linksjugend ['solid], Die Linke.SDS, 
Verein für Deutsche Schäferhunde

Musikgeschmack: von "Hannes Wader singt Arbeiterlieder" über verschiedene
Punkrichtungen wie "Broilers" bis hin zu "Swallow the sun
so ziemlich alles

 

Lieblingszitate:    "Armut beschämt nicht die betroffenen Menschen, Armut
beschämt die Gesellschaft." (Ruth Dreifuss)
"Bildung ist nicht nur wichtiger als [...] die Schwebebahn und der Ausbau des Autobahnnetzes, sie ist auch wichtiger als die uns gewohnte Veranstaltung Schule." (Hartmut von Hentig)

Meine Motivation

 

Was läuft derzeit schief in der Bundesrepublik?

Was derzeit in Deutschland passiert, ist eine Frage politischer Prioritätensetzung. Seit Jahren werden Investitionen in Bildung zurückgestellt - und plötzlich sind Milliardenkredite für Banken da. Im Hinblick auf die Finanzkrise wurden die auf dem Bildungsgipfel beschlossenen Investitionen erneut unter Haushaltsvorbehalt gestellt. Die Legitimität von Studiengebühren, das dreigliedrige Schulsystem aber auch die Umsetzung des Bolognaprozesses (z. B. Bachelor/Master) bilden einen Selektionsprozess, der nur einer schon vorhandenen finanzstarken und wirtschaftlich-politisch gebildeten Elite dienlich ist. Hier geht es nicht darum allen, Menschen die Chance auf Bildung zu geben, sondern die eigene Klasse zu reproduzieren und das Gut Bildung einer Oberschicht zu reservieren. Aber auch in der Ausbildung selbst gibt es Probleme. Das duale Ausbildungssystem ist prinzipiell ein Erfolgsmodell. Doch leider gibt es hier noch einiges zu verbessern. Bundesweit erhalten nicht einmal 50 Prozent der Jugendlichen einen dualen Ausbildungsplatz. Die Schulen sind nicht in der Lage, alle jungen Menschen auf das anstehende Arbeitsleben vorzubereiten. Viele werden in Übergangsmaßnahmen geparkt, welche zu keinem qualifizierten Abschluss führen. Jedes Jahr fließen Milliarden an staatlichen Fördermitteln und Subventionen, um Jugendlichen Alternativen zu geben, die ihnen am Ende keine Möglichkeit bieten, sich qualifiziert in die Arbeitswelt einzubringen.

Anstatt also seine Aufgabe der Grundversorgung mit Bildung, Gesundheit und allem, was zum Leben dazugehört, wahrzunehmen, wird hier beschränkt und gekürzt. Geichzeitig werden Ausgaben für Repression massiv erhöht. Beginnend vom terroristischen Generalverdacht, unter den jeder Bürger gestellt wird (Vorratsdatenspeicherung) über Onlinedurchsuchung und Kameraüberwachung an allen möglichen und unmöglichen Orten Deutschlands, bis hin zur Einführung von repressiven Versammlungsgesetzen und dem Aufstocken der Polizeistaffeln und Geheimdienste. Dabei ist es nicht nur eine Frage sinnvoller finanzieller Investition, die hier politisch falsch beantwortet wird, sondern auch eine Frage nach der Wertschätzung, die man der Privatsphäre und dem Leben meiner Mitmenschen zukommen lässt. Anstatt also demokratische Mitbestimmungselemente wie Volksentscheide einzuführen und insbesondere jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen, wird ein Repressionsapparat aufgebaut, der unzufriedene - vielleicht sogar aufbegehrende - Menschen in ihre Schranken weist.

 

Warum sollten wir wählen gehen?

Demokratie ist mehr, als alle vier Jahre ein Kreuz zu setzen. Oft ist sozialer Protest nötig, um Parlamentarier auf Missstände aufmerksam zu machen. So wurde beispielsweise das Thema Mindestlohn erst durch die Gewerkschaften populär, und nun ist es in aller Munde. Hier heißt es anzuknüpfen und im Rahmen unserer parlamentarischen Demokratie unserem Willen Ausdruck zu verleihen. 

Warum kandidiere ich für den Bundestag?

Ich kandidiere, weil ich der Meinung bin, dass sozialer Protest mehr Rückhalt von parlamentarischer Seite bedarf. Anstatt Arbeitskämpfe zu stützen, schaffen einzelne Landesregierungen Gesetze, die diesen Verhindern (siehe Versammlungsgesetz). Anstatt die NPD zu verbieten, werden antifaschistische Demonstrationen kriminalisiert. Anstatt Arbeitnehmerrechte zu stärken, wird der Kündigungsschutz gelockert und anstatt eine Ausbildungsumlage einzuführen, wird prekäre Beschäftigung gefördert. Gleichzeitig wird das Ausspähen der Privatsphäre der Menschen am Arbeitsplatz gekonnt ignoriert und im privaten Bereich durch staatliche Repressionsorgane massiv verstärkt. Sicherlich sind dies nicht alles Themen, die sich im Aufgabenfeld einer Bundestagsabgeordneten abspielen. Dennoch bietet diese hoch politisierte Zeit einen Rahmen, verschwiegene soziale Missstände aufzuzeigen und Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.

Wahlprüfsteine

 

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