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Kai Bergemann

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Ab jetzt kann gevotet werden! Wer mich und meine Artikel so exorbitant findet das er für mich stimmen möchte kann das unter folgendem Link gerne tun!

http://appl.welt.de/wahlreporter09/stimmzettel.php

 

Herzlich Willkommen liebe VZler und VZlerinnen!


Nach einigen Irrungen und Wirrungen hat es nun endlich mit dem Edelprofil hingehauen und ich werde den Nachmittag über fleissig werkeln um euch hier ein ordentliches Profil zu kredenzen, eventuell sogar mit einem ordentlichen Profilbild und nicht mit einem, wo Wäscheständer und Couch mit drauf sind, auch wenn das natürlich den Gemütlichkeitsfaktor steigert!


Jetzt zu mir! Mein Name ist Kai Bergemann ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem Hannoveraner Umland. Ich beschäftige mich schon, trotz meines jungen Alters, seit sehr vielen Jahren mit Politik und habe schon viele Seiten selbiger (darunter auch unangenehme) kennen gelernt. Ich bezeichne mich als einen analytisch und frei denkenden Menschen der nicht nur in Schwarz und Weiß kategorisiert, sondern der auch die Graustufen erkennt und auch zwischen den Zeilen liest.

Ich habe mich als Wahlreporter beworben, da ich glaube mit meiner Denkweise Impulse und Denkanstöße zu liefern. Ich sehe mich unparteiisch und werde mein menschenmöglichstes tun um nicht in orgiastische Lobpreisungen über eine einzelne Partei zu verfallen oder im Gegenstück eine andere Partei in Grund und Boden zu schmähen.

Heute Abend habe ich auch endlich die Zeit gefunden hier mal ein wenig zu werkeln und kredenze euch nun meine Artikel auf dieser Seite! Macht dazu am besten das Video an, das unterlegt das ganze mit noch mehr Schwung ;)

Schöne Grüße euch allen und bis dahin!


Euer Kai!

-Zu wahr um schön zu sein-

3.) Die eine und die andere Ohrfeige

Jeder der in diesem Wahlkampf die Abwesenheit von schlagkräftigen Argumenten kritisiert dürfte nun auf seine Kosten gekommen sein.
So begab es sich das der CSU Politiker Alois Karl sich nach dem verlassen eines politischen Frühshoppens, was im Übrigen nur ein Schelm mit bierseeliger Stammtischprahlerei in Verbindung bringen würde, inmitten einer Horde wütender Milchbauern wieder fand.

Eine der Beteiligten an diesem Protest griff zu drastischen Mitteln und entleerte einen Kübel voll Milch über der Hose des Politikers, wobei die Menge des Inhaltes den verschiedenen Aussagen nach zwischen 7 und 20 Litern schwanken soll. Selbiger war so schockiert von diesem Attentat das aus dem affekt eine Ohrfeige verteilt wurde. Nachdem sich eine Milchbäuerin also gegen die politischen Ohrfeigen ausdrückte die ihr so entgegen kommen, hagelte es gleich hinterher eine reale Ohfeige. Diese schien nun so heftig gewesen zu sein das die Bäuerin ambulant behandelt werden musste und die Staatsanwaltschaft prüft ob Anklage gegen den Herrn Karl erhoben wird.

Wie die Politik jedoch in Wahlkampfzeiten reagieren wird ist fraglich. Wird Schäuble ein Verbot von Milchkübeln und die Überwachung und Speicherung von Milchproduktionsdaten fordern? Wird gar die Kanzlerin Stellung beziehen oder die SPD das Thema benutzen um die Union als solches in Misskredit zu bringen?

Bleibt zu hoffen das sich die Geohrfeigten in dieser Republik ihren Teil dazu denken werden und das jene, die neben die Geohrfeigten stehen sich fragen werden wie unzufrieden sie selber werden müssen um geohrfeigt zu werden.

2.) Stell dir vor es ist TV Duell aber nur einer macht mit

Zwei Duelle haben dieses Wochenende die TV-Landschaft bewegt. Einmal der zweifelsfrei unsympathischste Spielshowkandidat der jungen TV Geschichte im Spieleduell mit dem Unterhaltungskanzler Stefan Raab und einmal der Underdog der großen Politik gegen die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Vom Schwung in der Kategorie des Stefan Raab´schen Dauerbrenners war allerdings nichts zu spüren in den ersten Minuten. Angela Merkel blieb dezent und lobte zum Einstand, im gleichklang mit Steinmeier, die positiven Aspekte und Erfolge der großen Koalition. So waren es zu Anfang noch die Moderatoren die am schärfsten schossen, allen voran Peter Klöppel welcher sich das ganze TV Duell über als der gnadenlose Polit Kickboxer kredenzte. Aber auch Steinmeier packte nach kurzer Zeit die Boxhandschuhe aus und begann mit heftigen Attacken in Richtung Merkel und ihrer angestrebten Schwarz-Gelben Regierung.

Merkel zeigte allerdings kaum Gegenwehr und blieb auch in den folgenden Themengebieten sehr verhalten, antwortete kaum direkt auf eine Frage, erging sich im rezitieren ihrer Wahlkampfslogans und verstolperte sich oft in glücklosen Konterversuchen, beging gar den unglaublichen Fauxpass die CDU als "Versöhnung des Kapitals mit der Arbeit" zu bezeichnen und erwähnte, daß sie die CDU als ihre Partei gefunden hätte, da sie Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft sei. Steinmeier hingegen ging offensiv, gar zynisch Fragen und Moderatoren an und das mit Erfolg. So setzet er sich bei den Themen wie Weltwirtschaftskrise, der Opelrettung und dem Ausstieg aus der Atomenergie souverän durch und bekam erst zur Halbzeit das erste Mal ernsthaft Gegenwind, als das Thema "Kreditsinstitutsaufsicht" angeschnitten wurde.

Nach dem kurzen Aufblühen der Kanzlerin schien das Duell aber endgültig einzuschlafen und nach dem eher mageren Diskurs zum Thema Afghanistan wartete man vergebens auf solch wichtige Themen wie Bildung, Mehrwertsteuer, Datenschutz und Forschung. Merkel blieb bei ihrem Credo und verweigerte sich jeder schwereren Auseinandersetzung, getreu dem Motto" ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss" und eine Kanzlerin, die sich schon als neue Kanzlerin gesetzt sieht betreibt nicht mehr Wahl-"kampf" als nötig.

Am Ende blieb also eine Frau Merkel die strikt und unverbesserlich jeder Auseinandersetzung aus dem Weg ging, ein Steinmeier, der mit dem Mut der Verzweiflung in die Offensive ging, ein Moderationsteam das dringend seine Kompetenzen hinterfragen sollte und eine Zuschauerschaft, die sich wohl im seltensten Fall um eine Wahlentscheidung bereichert fühlen dürfte.

1.) Brauchen wir eine Piratenpartei?

Stellt sich geneigter Leser die Frage nach einer Kleinpartei so werden ihm sicherlich aufgrund ihrer traurigen popularität als erstes die rechtsextremen Parteien NPD und DVU in den Sinn kommen. Danach würde dem einen oder anderen eventuell die ÖDP einfallen oder Die Rentnerpartei und beim anhaltenden Komödiantenboom mit sicherlich auch noch das Satireprojekt des Wahlgrevenbroichers Harpe Kerkeling.

Ein Name ist da dennoch, den kaum einer im Zusammenhang mit einer seriösen Partei bringen möchte. Es wirkt auf den ersten Blick eher wie eine LAN-Party unter Jugendlichen, die ihren Forderungen nach mehr Freiheit im Internet einen öffentlichen Rahmen geben wollen. Die Rede ist von der Piratenpartei. Jene junge Partei die durch ihren unerhörten Namen auffält jedoch auch für ihren ( im Rahmen der Kleinparteien) unerhörten Erfolg was Wahlergebnisse und Mitgliederanzahl betrifft. So schaffte es die Partei, welche Anfang des Jahres noch ein absoluter Nullbegriff war in Deutschland, auf anhieb mehr als doppelt so viele Stimmen bei der Europawahl zu erzielen als die so gefürchtete DVU und eroberte sich nach den Europawahlen im Sturm die möglichkeit in 15 Bundesländern zu den Wahlen antreten zu können.
Mitgliederzahlen wachsen rapide, so vermeldete der Landesverband NRW einen Anstieg von 400% seid beginn des Jahres. Eine Partei also welche zwar noch klein sein mag, die ihre möglichkeiten und ihre Ergebnisse aber immer weiter potenziert.

Auf den zweiten Blick wird auch klar wieso sich mitlerweile auch Leute jenseits der "Zocker" und "Freeshare" Schichten zu den Piraten hingezogen fühlen. Die Piratenpartei greift erstmalig in der modernen Parteienlandschafft Themen von imenser Bedeutung auf ohne selber mit einem fadenscheinigen politextremistischen Backround markiert zu sein. So wirkt es bei einer Partei die freien Umgang mit Forschungspatenten fordert und zum Querbild einer 2 Euro Münze schreibt das Freiheit mehr sein müsse als eine Randnotiz ( hierzu die Randnotiz das am Rande der deutschen 2 Euromünze das Wort Freiheit prangert) wesentlich glaubwürdiger wenn sie davon reden die Demokratie retten und verteidigen zu wollen als bei den Antidemokraten von NPD und DVU. Hiermit schafft sich die Piratenpartei auch selber ihre legitimierung, denn das große Themenspektrum das die Piratenpartei aufgreift ist so von keiner bisherigen Partei aufgegriffent worden und wenn, dann ausgerichtet auf die Beschneidung der Grundrechte.

So war es auch die Piratenpartei welche als erstes mit Know How und technischem Verständniss (welches sie zweifelsohne aus ihren frühen Tagen als Computerpartei gerettet haben) aufzeigten wieso das Antikinderpornogesetz so nicht funktionieren könne. Die Impulse die von dieser jungen Partei ausgehen sind zu wichtig um ignoriert zu werden und sie straft jeder Partei in der momentanigen Parteienlandschafft lüge, die diese Themen bisher gutwillentlich links oder auch gerne mal rechts liegen gelassen haben.

Sicher ist dabei, das die Piratenpartei keine Partei ist die zum jetztigen Zeitpunkt auch nur einen Gedanken an Regierungsdinge verschwenden dürfte, dazu wäre sie selbst wenn es der Wähler sich wünschen würde einfach nicht in der Lage. Aber ihre Anstöße und ihre Arbeit die sie in der Opposition leisten könnte währen eine echte Bereicherung für einen eingerosteten Bundestag. Die Frage die wir uns zu stellen haben ist also nicht ob es einer Piratenpartei bedarf, sondern wie wir ohne weiter machen können, denn kritischer und offener analytischer Geist erkennt irgendwo das etwas dran sein könnte, am abbau der Freiheit und der Demokratie.