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Jan van Aken

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Wer Jan van Aken gut findet

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Und hier ein kurzes Video zur Fahrraddemo an der Vattenfall-Trasse (mehr unter http://www.jan-van-aken.de/aktuell.html).


 

Politik findet nicht im Fernsehen statt, und nicht nur in den Parlamenten, sondern vor allem auf der Straße, in den Betrieben, am Bauzaun und in jedem persönlichen Gespräch. Das ist auch meine ganz persönliche Geschichte: Ob in Gorleben gegen AKWs, in der Hafenstraße für ein selbstbestimmtes Leben, im Schlauchboot bei Greenpeace für eine saubere Zukunft, oder als Biowaffeninspektor bei den Vereinten Nationen für den Frieden. Nur wer sich selbst bewegt, kann auch etwas bewegen! Jeden Tag und immer wieder.

Nach 30 Jahren politischer Arbeit in Hamburg, Deutschland und weltweit sitze ich jetzt für die LINKE im Bundestag. Dabei geht es mir ganz besonders um eine friedlichere Außenpolitik. Mein wichtigstes Ziel im Bundestag wird es sein, die Auslandseinsätze der Bundeswehr zu beenden, endlich die deutschen Rüstungsexporte zu stoppen und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Europa einzuleiten.

 

Mehr unter www.jan-van-aken.de

Warum eigentlich Die Linke?

In den letzten Wochen bin ich oft gefragt worden, warum ich als Ex-Greenpeacer denn nun ausgerechnet für die LINKE arbeite.


Meine Antwort darauf ist simpel: Wo denn sonst? Ich habe nicht 30 Jahre mit Herzblut, Lust und Laune für Frieden, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit gekämpft, um da jetzt faule Kompromisse einzugehen.


Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn friedliebende Menschen SPD oder Grüne wählen. Bis vor 15 Jahren war es in Deutschland noch vollkommen undenkbar - bis ganz weit in die Konservativen hinein - dass die Bundeswehr in einen Krieg zieht. Viele Jüngere kennen das gar nicht mehr, weil SPD und Grüne dieses Tabu mit dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien gebrochen haben. SPD und Grüne haben es zu verantworten, dass Krieg wieder ein ganz normales Mittel der deutschen Außenpolitik geworden ist, dass Friedensaktivisten sich geradezu dafür rechtfertigen müssen, wenn sie Auslandseinsätze und Rüstungsexporte kritisieren.


Vor allem aber kommt für mich keine Partei in Frage, die die unsozialen Hartz-Gesetze beschlossen hat. Die SPD hat sich unter Schröder ent-sozialdemokratisiert und kräftig dazu beigetragen, den Reichtum dieser Gesellschaft immer mehr von unten nach oben zu schaufeln. In vielen Jahren SPD- und Grünen-Beteiligung an der Regierung ist die Schere zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik so weit aufgegangen wie nie zuvor. Das muss ein Ende haben.


Selbst in ihrem Kernbereich, dem Umweltschutz, haben die Grünen in Hamburg auf der ganzen Linie versagt. Unter ihrer Regierungsbeteiligung wird hier gerade mit dem Kohlekraftwerk Moorburg eine der größten Dreckschleudern Deutschlands gebaut. Ich kann verstehen, wenn Menschen sich da endgültig von der Politik abwenden - wobei ich finde, dass sie sich lieber der LINKEN zuwenden sollten.


Entscheidend ist für mich, dass die LINKE mehr ist als nur eine Partei. Erstmals seit vielen Jahrzehnten haben wir hier in Deutschland die Chance, eine dauerhafte linke Kraft aufzubauen. Eine Kraft, die auf der Straße und im Parlament für eine bessere, gerechtere Welt kämpft, die soziale Bewegung unterstützen oder lostreten kann, die ein ständiger Widerspruch zu den etablierten Parteien ist. Deshalb bin ich bei der LINKEN, und weil es das vorher nicht gab, war ich Zeit meines Lebens auch noch nie in einer anderen Partei.

Biographie

1980
Abitur an der Sachsenwaldoberschule in Reinbek
1982-1989
Studium der Diplom-Biologie an der Universität Hamburg
1993
Promotion am Fachbereich Biologie in der Universität Hamburg
1995-1997
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Biologie, Gesellschaft, Umwelt der Universität Hamburg im Projekt: "Ökologische Risiken transgener Pflanzen"
1997-1998
Kampagnenleiter bei Greenpeace Deutschland im Bereich Gentechnik.
1999-2004
Gründer und Geschäftsführer des Sunshine Project e.V., einer internationalen Organisation zur Ächtung biologischer Waffen.
2001-2003
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Biologie, Gesellschaft, Umwelt an der Universität Hamburg im Projekt "Pharmakogenetik – Implikationen für das Gesundheitswesen"
2004-2006
Biowaffeninspektor bei der United Nations Monitoring, Verification and Inspection Comission (UNMOVIC) in New York
2005-2006
Leiter der "Forschungsstelle Biologische Waffen und Rüstungskontrolle" der Universität Hamburg
seit 2006
Wissenschaftlicher und politischer Berater für internationale Organisationen im Umwelt-bereich (Landwirtschaft, Klima, Piratenfischerei)