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Studentenverzeichnis / studiVZ

Bildungsstreik - Proteste jetzt weltweit!

Was passiert gerade?
Bildungseinrichtungen besetzt: 84

61 Besetzungen von deutschen Hochschuleinrichtungen in: 

Aachen, Augsburg, 7x Berlin, Bamberg, Bayreuth, 2x Bochum, Braunschweig, Coburg, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Emden, Erfurt, Erlangen, Freiburg, Gießen, Göttingen, Halle, 2x Hamburg, Hannover, Heidelberg, Hildesheim, JenaKaiserslautern, 2x Karlsruhe, Kassel, Kiel, 2x Köln, Konstanz, Landau, Lüneburg, Mainz, Mönchengladbach, 3x München, Nürnberg, Oldenburg, Osnabrück, Paderborn, Passau, 2x Potsdam, Regensburg, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart, Trier, Weingarten (Württ.), Wuppertal, Würzburg

3 Wieder besetzt, weil die Sache zu wichtig ist, als dass Repression sie beenden könnte:  Bonn, Münster,Tübingen

6 Inzwischen geräumt: Bielefeld, Duisburg, Essen, Greifswald, Marburg, Siegen

(siehe auch hier)

2 Besetzungen von deutschen Schulen: Albert-Einstein-Oberschule Berlin Hulda-Pankok-Gesamtschule Düsseldorf,

 

10 Besetzungen von österreichischen Hochschuleinrichtungen in:

Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, 4x Wien

(siehe auch hier)

4 Besetzungen von schweizer Hochschuleinrichtungen in:

Basel, Bern, Genf, Zürich

Besetzungen in nicht-deutschsprachigen Ländern

Albanien: Kamez
Italien: Turin + Italienisches Kultusministerium 
Polen: Lublin
Serbien: Belgrad
UK: London, Birmingham
USA: Berkeley, Santa Cruz
Wir brauchen DEINE Hilfe!
!!! Besetze mit !!!
Verbreite die Botschaft, unterstütze die Bewegung!

Informationen zu den internationalen Geschehnissen täglich neu HIER

Bewegungen für freie Bildung schließen sich weltweit zusammen!
Education is NOT for $A£€!“
Aktuelle Entwicklungen:
Seit Jahren erleben Menschen auf der ganzen Welt wie Studiengebühren sprunghaft ansteigen und infolge dessen viele noch Jahre nach ihrem Abschluss verschuldet sind. Seit einiger Zeit ist die Präsenz von Unternehmen an (Hoch-)Schulen stark angestiegen.
Öffentliche Bildungseinrichtungen geraten verstärkt unter den Zugzwang wirtschaftlicher Zwänge. Sie werden zunehmend in Wirtschaftsunternehmen umstrukturiert, in denen Studierende, SchülerInnen, Lehrkräfte und sonstige Angestellte kaum noch Mitspracherechte haben.
Als Reaktion...:
...auf diese Entwicklungen schließen sich diverse Gruppen des „Bundesweiten Bildungsstreiks“ in Deutschland mit weiteren aktiven Bewegungen aus aller Welt zusammen, um gegen die Missstände und die Ökonomisierung von Bildung vorzugehen und für freie und emanzipatorisch ausgerichtete öffentliche Bildungssysteme zu streiten.
In der Zeit vom 9. bis 18. November 2009 findet die „Education is NOT for $A£€ - Global Week of Action“ statt.
Fast 70 Gruppen in 30 Ländern (u.a. Kanada, Liberia, Kroatien, Indonesien, Bangladesch, Italien und den U.S.A.) rufen aktuell zu öffentlichen Diskussionen, Demonstrationen und Besetzungen im Laufe der Aktionswoche auf - so auch wieder bundesweit Gruppierungen in Deutschland.
Bestztes Audimax Wien
Nach den seit dem 22. Oktober anhaltenden Hochschulbesetzungen in ganz Österreich verbreiten sich die Meldungen über die Besetzungen an den Hochschulen wie ein Lauffeuer. Menschen aus vielen Ecken dieser Welt identifizieren sich mit den Zielen der Studierenden und der Lehrkräfte und treiben die internationale Vernetzung in Windeseile voran.

Am 17. November wird im Zuge dieses "International Student Movement" weltweit zu Protesten und Demonstrationen aufgerufen!
Die sich derzeit formierende internationale Bewegung verfolgt mehrere Ziele. Unter anderem sollen öffentliche Debatten, sowohl über die Zusammenhänge zwischen lokalen Problemen in Bildungseinrichtungen und globalen wirtschaftlichen Zwängen als auch über die Notwendigkeit frei zugänglicher und unabhängiger Bildung für eine demokratische Gesellschaft, angeregt werden.
Erst ein emanzipatorisches Bildungssystem befähigt die Menschen dazu, sich kritisch mit ihrem Umfeld auseinander zu setzen. Diese Fähigkeit und das notwendige Wissen müssen erst erlernt werden. Deshalb geht diese Angelegenheit nicht nur diejenigen etwas an, die direkt von der Ökonomisierung im Bildungsbereich betroffen sind, sondern jede Gesellschaft in ihrer Gesamtheit.
Außerdem ist dringend eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die globale Dimension des Problems von Nöten.
Die Woche und die damit einhergehenden Proteste werden der Auftakt einer neuen Bildungsbewegung sein, die sich insbesondere durch ihre internationale Vernetzung und Koordination auszeichnet und in dieser Form bislang einzigartig ist!
Um in Zukunft weitere Presseerklärungen des Presse-Teams „Global Week of Action“ - Deutschland zu erhalten abonniert diesen Newsletter [auf englisch],