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Sicherheit im VZ: Cybermobbing ist strafbar

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Cybermobbing

Cybermobbing ist strafbar

Ein „Anti-Mobbing-Gesetz“ gibt es bisher noch nicht. Trotzdem kann ein Mobber für seine Tat bei der Polizei angezeigt werden. Denn nach dem deutschen Strafgesetzbuch (StGb) gibt es Straftatbestände, die eng mit Mobbing in Verbindung stehen.

Dazu gehören z.B.:

  • Direkte Beleidigung: Die persönliche Ehre einer anderen Person wird verletzt.
  • Üble Nachrede: Hierbei wird eine Person hinter ihrem Rücken beleidigt.
  • Verleumdung: Jemand verbreitet Dinge über eine andere Person und weiß genau, dass sie nicht stimmen.

Weitere Straftaten, die in Zusammenhang mit Mobbing stehen können, sind z.B. Nötigung (die Androhung bzw. Ausübung von Gewalt, um jemanden zu etwas zu zwingen), Bedrohung oder Erpressung.

Durch Mobbing kann auch der persönliche Lebensbereich einer Person verletzt werden, indem z.B. Handyaufnahmen ohne deren Einwilligung im Internet verbreitet werden. Dabei handelt es sich dann um eine Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes. Bei der Verbreitung von privaten Nachrichten spricht man von der Verletzung des Briefgeheimnisses.

Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie die einzelnen Vergehen bestraft werden. Die Strafe hängt immer vom Alter des Täters und von den Umständen der Tat ab. Fakt ist, dass es auch zu hohen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen kommen kann.

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